21 von 81 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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21 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Als Prakti sehr gut
Kontakt mit namhaften Unternehmen und Organisationen; globale Vernetzung innerhalb des Unternehmens
Ineffizienz in der Projektarbeit; keine Zuschüsse für Mobilität/Mahlzeiten etc.
Arbeitszeiten erfassen
Ich habe die Atmosphäre auf der Oberfläche als positiv wahrgenommen, dahinter verbirgt sich meiner Ansicht nach jedoch eine starke, dauernde Anspannung.
Die Firma bekommt regelmäßig Auszeichnungen und ist dementsprechend anerkannt
Nicht vorhanden; Zwischenergebnisse werden regelmäßig in den Nachtstunden versendet; keine verbindlichen Regelungen zum Ausgleich von Überstunden
Es gibt interne Initiativen, um individuelles Verhalten in eine nachhaltige Richtung zu lenken; dort allerdings viel in Eigenverantwortung
Wer es dort aushält, wird sich auf anderen Karrierestationen nicht leicht aus der Bahn werfen lassen
Die Leute, mit denen ich direkt zu tun hatte, waren soweit ich überblicken kann korrekt und hilfsbereit.
Vorgesetzte bringen ihre Kenntnisse und Erfahrungen ein und versuchen, inhaltlich zu unterstützen; allerdings nur selten Intervention bei hoher Arbeitsbelastung
schließt sich an die Anführungen von oben an
Auf Feedback muss man teilweise lange warten, Beschäftigte auf niedrigeren Ebenen haben wenig Agency, es wird erwartet, dass auch Zwischenergebnisse nochmals mit Managern und Partnern abgeglichen werden. Aber weil diese Leute natürlich auch reichlich zu tun haben, bleiben die Dinge mehrere Stunden liegen und man ist blockiert.
Bewegt sich am oberen Ende der Branche
In Führungspositionen sind viele Frauen sichtbar
Man übernimmt Aufgaben für bekannte Unternehmen und Organisationen; wenn man bei Projekten in die Tiefe geht, werden einige Aufgaben jedoch eher trivial
Bessere Kommunikation durch HR.
Die Atmosphäre war sehr unterschiedlich in Teams. In manchen Teams ging es sehr organisiert in der Arbeit zu, in anderen Teams an ein oder anderer Stelle unstrukturiert. Dennoch sind die Kollegen sehr kollegial und stets zur Hilfe da, und auch aus meiner Sicht sehr ehrlich.
Im Praktikum wird stark Wert darauf gelegt, dass man das Büro um 18:00 verlässt. Auch sehr positiv sind die Home-Office-Reglungen, die einem das Arbeiten zu Hause zu einem Teil ermöglicht. Dennoch ist die Arbeitsatmosphäre im Büro super, und für das Praktikum sehr wichtig.
Man bekommt als Praktikant ein faires Gehalt, und sollte damit in Berlin gut klarkomme mit.
Sehe viele junge Kollegen.
Die Kommunikation vor Beginn des Praktikums nahm ich an ein oder anderer Stelle vorm Praktikum als unregelmäßig wahr. So wartete ich teils Wochen auf Rückantwort.
Man arbeitet sicherlich an einem Tag an bestimmt 3-4 unterschiedlichen Themenfeldern, Die sich häufig auch in verschiedenen Industrie bewegen. So fassen meine Tätigkeiten das Erstellen und Recherchieren von Stakeholderlisten, das Verfassen von Narrative, regulatorische Recherchen, und geopolitisch Analysen.
Extrem spannende Aufgaben, einzigartiger Teamgeist, attraktive Aufstiegsmöglichkeiten.
Wir haben eine einzigartige Kultur, die unsere Ehemaligen noch viele Jahre später vermissen.
Kunden sagen uns immer wieder, dass wir in unserem Sektor die beste Reputation genießen.
Wir beraten Unternehmen oft in erfolgskritischen Situationen wie feindlichen Übernahmeversuchen, Krisen oder Attacken aktivistischer Aktionäre. Das bedeutet auch schon mal Arbeit am Wochenende oder bis in die Nacht hinein. Aber dafür gibt es Flexibilität auch in die andere Richtung. Und die Mandate sind extrem spannend.
Wir wachsen seit vielen Jahren jedes Jahr zweistellig. Das alleine bringt sehr gute Möglichkeiten sowohl für Hochschulabsolventen als auch für Quereinsteiger, es bis in den Partnerkreis zu schaffen. Unser Academy-Programm sucht seinesgleichen in unserer Branche.
Unter den Kommunikationsberatungen zahlen wir mit einigem Abstand die besten Gehälter. Insbesondere ab dem Director-Level sind wir sehr kompetitiv auch gegenüber den anderen typischen Arbeitgebern von BWL'ern. Besonderheit: Etwa ein Drittel unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit ist mit Eigenkapital in die Firma investiert.
Wir verfolgen inzwischen eine ehrgeizige globale Net-zero-Strategie, die sich auch im Alltag der Teammitglieder zeigt.
Dazu können wir noch nicht so viel sagen, weil unsere ältesten Kollegen erst etwa Mitte 50 sind.
Insgesamt sind wir etwa 50/50 Männer und Frauen. Im Partnerkreis sind es aktuell rund 30 Prozent - dafür aber einige Frauen in sehr herausgehobenen Positionen.
Wir sind sehr oft dabei, wenn sich bei wichtigen Unternehmen vom DAX bis in die Start-up-Szene etwas verändert. Und wir gestalten nicht nur die Kommunikation dazu mit, sondern oft auch die Substanz, um überhaupt Stakeholder - wie etwa Politiker oder Aktionäre - davon überzeugen zu können. Das ist extrem spannend.
Extrem hoher Anspruch aber tolle Kolleg*innen und sehr wertschätzende Atmosphäre
Könnte nicht besser sein
Naja, Beratung halt
Die Firma veranstaltet regelmäßig Fortbildungen (sog. Academies)
Ein faires Gehalt für viel Arbeit
Super Zusammenhalt, vor allem unter den Juniors (feels like a big family)
Gibt kaum welche, vermutlich wegen Work-Life-Balance :D
Hoher Anspruch, aber sehr wertschätzend und verständnisvoll
Schönes Büro, zentral gelegen und es gibt regelmäßig Lunch auf Rechnung der Firma
Etwas zu viel interne Kommunikation (auf zu vielen verschiedenen Kanälen). Manchmal weiß man gar nicht, was relevant ist und was nicht
Kein Pay Gap, fast 50% Quote im Management :)
Ja! Ich könnte mir gerade keine spannenderen Themen/Aufgaben wünschen
Spannende Projekte, interessante Aufgaben, schon früh Einblick in hochrangige Transaktionen und Wirtschaftsgeschehnisse, sehr nettes und engagiertes Team, Kollegen haben Lust etwas zu bewegen und sind engagiert
Wenig individueller Handlungsspielraum - sowohl bei der Karriere als auch im Projekt; viel Druck und Perfektionismus, Null-Fehlerkultur, inakzeptable Anforderungen der Führungsriege bzgl. Bereitschaft und Arbeitszeiten
Null-Fehler-Kultur, Perfektionismus und starke Hierarchien machen die Unternehmenskultur aus. Das führt zu ständigem Druck - Kreativität und neue Ideen werden so eher unterdrückt. Der sehr gute Kollegenzusammenhalt führt aber dennoch zu einer guten Atmosphäre.
Work-Life-Balance ist nicht vorhanden. Regelmäßige Wochenendarbeit, Nachtschichten, Arbeit an Feiertagen und ständige Bereitschaft gehören zum Job. Ich habe regelmäßig an Heiligabend und dem Geburtstag meiner Oma gearbeitet - Kollegen haben mir erzählt, dass sie ihren Laptop am Sonntag mit zum Museumsbesuch oder zum Dinner mit Freunden genommen haben. Es wurden in den letzten Jahren Verbesserungen erwirkt (bspw. sporadische Ausgleichstage), diese gehen vor dem Hintergrund der schlechten Zustände jedoch eindeutig nicht weit genug.
Academy-Programm mit Weiterbildungsangebot durch externe und interne Referenten, für höherrangige Mitarbeiter auch teilweise Coaching; Das Weiterbildungsprogramm ist gut - allerdings gibt es keine Möglichkeiten, individuelle Schwerpunkte zu setzen: Individuelle Weiterbildungen oder der Besuch von Konferenzen werden nicht gefördert.
Staffing basiert nur auf Kapazitäten, nicht auf individuellen Fähigkeiten und Wünschen. Persönliche Interessen und Wünsche spielen insgesamt keine Rolle. Karriere wird als lineare Entwicklung von einer Karrierestufe auf die nächste Interpretiert - persönliche Entwicklungen haben da keinen Platz.
Sehr nettes Team, sehr guter Kollegenzusammenhalt - wenig Konkurrenz; die gemeinsamen Projekte schweißen zusammen. Mitarbeiter-Events sind fantastisch!
Viele Führungskräfte sind erfahren und inspirierend - man kann viel von ihnen lernen. Führungskräfte der mittleren Ebene sind jedoch überfordert und bräuchten mehr Training für Mitarbeiterführung. Generell könnten Führungskräfte mehr auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter eingehen - hierfür fehlt oft die Zeit und das Interesse.
Moderne IT-Ausstattung und Büroräume mitten im Frankfurter Westend mit schöner Dachterrasse; Privatnutzung von Laptops erlaubt; recht laute, unpersönliche Großraumbüros, Parkplätze und Einzelbüros nur für ausgewählte Führungskräfte bzw. ab Partner-Status
Regelmäßige Standup- und Teammeetings - hier werden insb. Projekte und Learnings besprochen. Transparenz zu wichtigen Unternehmensentscheidungen könnte größer sein. Teilweise sehr hierarchische Informationspolitik.
Im Branchenvergleich (PR Agenturen) gutes Gehalt - steht allerdings nicht im Verhältnis zu den Arbeitszeiten. Außerhalb von Einstiegspositionen bieten größere Unternehmen das gleiche Gehalt bei der Hälfte der Arbeitszeit.
Sehr gute Frauenförderung und weibliche Vorbilder in der Führungsriege. Unabhängig von Gender könnte die Diversität aber größer sein.
Spannende Projekte und größtenteils interessante Aufgaben. Wenig Routine - sehr vielseitiger Job. Viele Erfolgserlebnisse aufgrund der projektbasierten Arbeit.
Ich werde konstant gefordert.
Die Firma ist manchmal zu sensibel.
Steht zu euren top Performern. Nur weil einige diw wackeln hier und da mal nörgeln, nicht gleich aufregen. Das ist bei so vielen Mitarbeitern normal.
Hier ist Zug drin. Ich will Gas geben und bin hier in guter Gesellschaft. Das macht Spaß!
Verdient gut.
Ich will aufsteigen und bei spannenden Projekten dabei sein. Punkt. Das verlangt Einsatz.
Mir werden hier und weltweit keine Grenzen gesetzt. Der Merger ist echt klasse.
Sehr gut.
Kann ich nicht beurteilen
Einfach toll. Habe sehr geile Kolleginnen und Kollegen. Nicht jeder in der Firma ist mein Fall. Aber das ist nachvollziehbar. Ich finde Diversität ist bereichernd.
Kann ich nicht beurteilen. Aber der Zusammenhalt zwischen den Partnern scheint sehr gut zu sein.
Ich habe einen super Mentor und der Chef sieht mein Talent auch.
Super Büro
Schien wohl mal ein Thema gewesen zu sein. Kann ich nicht nachvollziehen. Bekomme verdammt viel mit und kann in jedes Büro gehen wenn ich mag.
Leistung mit Stil ist die Währung des Erfolg
Das coolste an meinem Job hier. Habe super nette Kunden und spannende Projekte.
Sicherer Arbeitsplatz, modere Büros mit sehr guter IT Ausstattung. Gratis Kaffee
Chronische Unterbesetzung. Wenig Raum und Verständnis zum Abschalten. Erreichbarkeit wird immer erwartet.
Das standing der Verwaltung sollte mit offener Kommunikation deutlich verbesert werden. Arbeit und Leistung werden kaum erkannt. Probleme weit im Unternehmen gestreut.
Kollegen in der Verwaltung spüren sehr deutlich, dass diese eher nur als Kostenverursacher gesehen werden. Einmischung von Beratern und Management in fachspezifische Themen, weil man es ja besser kann. Jahrelange Erfahrung, Leistung und Ausbildung zählen da in der Verwaltung scheinbar nicht.
Kaum bis nicht vorhanden. Auch in der Verewaltung werden unmengen an unbezahlten Überstunden aufgebaut. Die Vertrauensarbeitszeit kommt der Unternehmensleitung sehr entgegen. Erreichbarkeit fast rund um die Uhr wird fast vorrausgesetzt. Krankheit oder Urlaub sind kaum Gründe für ein Ausklinken, da immer etwas wichtiges gefragt werden muss.
Weiterbildungen werden nicht angeboten.
Innerhalb der Verwaltung herscht ein recht guter Zusammenhalt. Im täglichen Dauerstress werden Kollegen natürlich ungemütlich wenn es nicht schnell genug geht. Sonst aber Okay.
Es gibt kaum ältere Kollegen.
In den Abteilungen der Verwaltung unterschiedlich aber eher Okay. Höhere Beraterebene oder Management teils herablassend. Ausreden oder Erklärung sind teilweise unerwünscht. Es zählt einzig das Ergebnis.
Kommunikation zu Beratern scheinbar recht gut. Kommunikation und Informationsfluss zu Verwaltung (HR, Buchhaltung, IT, Empfang) eher schlecht. Man wird vor vollendeten Tatsachen gesetzt und hat im laufendem Betrieb kaum Infos über Strategien und Zukunftsaussichten des Unterehmens.
Branchenüblich
kein Jahr ist wie das andere. Viel Wechsel und immer neue Themen. Routine gibt es hier nicht.
Wer hier gut gearbeitet hat, ist später für die meisten Kommunikationsjobs mit allen Wassern gewaschen.
Mitarbeiter ehrlich ermutigen, offenes Feedback zu geben und dieses ernst nehmen, statt Punkte zu sammeln, um sie in einem Teammeeting abzubügeln.
"Professionelle Atmosphäre" bis unterkühlter Umgang zwischen Kollegen, der mit Senioritätslevel an betonter Distanz zunimmt. Jüngere Kollegen passen sich der Kultur schnell an. Alle betonen stets, wie beschäftigt sie sind, da jeder mit freien Kapazitäten zu neuen Aufgaben und damit zu mehr unbezahlten Überstunden und Wochenendarbeit herangezogen wird. Personal- und Kapazitätsmangel ist Element des Geschäftsmodells.
Die Firma genießt als Kommunikationsberatung zu Recht einen hervorragenden Ruf. Wer hier arbeitet, gehört immer noch zu den besten seines Berufsfeldes.
Wer in die Beratung geht, kriegt ein Beraterleben, das sollte jedem klar sein. Man kann viel mitnehmen. Aus Sicht der Work-Life-Balance beleibt es trotzdem schlecht, selbst für Beratung: Bezahlung oder Ausgleich für die für selbstverständlich hingenommenen oder eingeforderten Überstunden und Wochenendarbeit gibt es in der Regel nicht oder werden in Ausnahmen je nach Vorgesetztem nach Gutdünken erteilt. Penetranz bei Nachfragen wird belohnt, wer nicht nachhakt, kriegt auch nichts. Positiv sind Angebote im Rahmen des Teambuildings oder Firmensport zu nennen.
Eher Sprungbrett als Ausbildungsstätte. Sicherlich lernt man viel "on the job" inhaltlich aber auch über sich und seine Belastbarkeit. Es gibt ein internes Fortbildungsprogramm, das größtenteils aus Tagesseminaren (meist von Kollegen gegeben) besteht. Individuell wird aber nicht bzw. erst sehr weit oben auf der Karriereleiter gefördert.
Gehalt für die Kommunikationsbranche gut aber für die Beratungsbranche (man sieht sich auf Management-Beratungslevel alla McKinsey) eher schlecht. Wer sich den Stundenlohn ausrechnet, träumt schnell von seinem alten HiWi-Job an der Uni.
Es gab Initiativen, Müll und Papier einzusparen; eigene soziale Projekte hat man mit wenig Energie vorangetrieben und sind versandet; bei kontroversen Mandaten gibt es intern lebhafte Debatten, was ein gutes und ein schlechtes Zeichen ist.
Wie schon öfter hier gesagt und gelesen: Alle sind freundlich und nett zueinander wenn die Sonne scheint aber wenn es hart auf hart kommt, etwas schief läuft oder es um die eigene Darstellung und Fortkommen geht, kämpft - abgesehen von einzelnen Tandems und persönlichen Freundschaften - jeder für sich.
Ältere Kollegen gibt es in diesem Sinne nicht, die Belastung ist vermutlich für die meisten zu hoch. Die "älteren Kollegen" sind meist im Senior Management und mit denen geht man sehr gut um, wenn man noch etwas in der Firma erreichen will.
Kommt sehr auf die Person an und reicht von mittelmäßig bis schlecht. Wenn Gefahr besteht, dass man als Vorgesetzter ins schlechte Licht rückt, bemüht man sich vordergründig um jüngeren Kollegen im Team. Die meisten im Middle- und Senior-Management sind für gute Performance und nicht für Führungsqualitäten aufgestiegen. Heißt leider auch, dass nach unten eher geknechtet als gefördert wird, da am Ende die Resultate stimmen müssen. Ein oder zwei interne Tagesseminare für und häufig von Kollegen zaubern leider auch keine guten Führungskräfte aus dem Hut.
Positiv: Schönes Büro mit vielen Annehmlichkeiten, gute Ausstattung an Arbeitsmaterialien
Negativ: Unbezahlte Überstunden ohne Ausgleich, theoretisch 24/7 Verfügbarkeit auf Abruf wenn Projekte es verlangen
Obwohl die Belegschaft aus Kommunikationsprofis besteht, die zwischen den Zeilen lesen können, versucht man Probleme klein zu reden und weicht in der internen Kommunikation unangenehmen Fragen aus. In der Außenkommunikation wird wie überall natürlich poliert, wo möglich. Kollegen wurden auch aufgefordert sich auf Portalen wie diesem positiv zu äußern. Negative Äußerungen versucht man entfernen zu lassen.
Es wird nicht nach Herkunft / Geschlecht oder Ähnlichem unterschieden. Es gibt aber selbstverständlich die Rockstars und Lieblinge. Die Linien verlaufen hier klar nach Loyalität, Einsatzbereitschaft und Leistung. Wer sich einen guten Ruf erarbeitet wird gefördert, wer sich Schnitzer leistet, gewinnt schnell keine Preise mehr. Mag mancher als ungerecht empfinden, folgt aber der klaren eigenen Logik des Geschäftserfolgs.
Ja! Es sind spannende Projekte und man bekommt viele interessante Einblicke. Hering Schuppener berät auf hohem Niveau und auf oberster Hierarchie-Stufe im Unternehmen. Wer viel Geld für eine Beratung wie Hering Schuppener ausgibt, tut das nicht für Projekte, die nicht erfolgskritisch für das eigene Unternehmen sind. Es bleibt aber trotzdem auch viel stumpfe Recherchearbeit und Pressemonitoring zu tun.
Die Atmosphäre kann man sehr zweigeteilt sehen. Einerseits gibt es Teamevents und ein scheinbar freundliches Miteinander, andererseits gibt es viel Gerede hinten rum. Die Führungsebene selbst sagt dazu immer „Der Flurfunk hat Deutungshoheit“ und genauso ist es. Das kann schon einmal dazu führen, dass man recht schnell alleine da steht.
Es ist eine Beratung, das sollte einem klar sein, wenn man anfängt. Doch dass es teilweise so extrem wird, hätte ich nicht gedacht. Rund um die Uhr, je nach Projekt kann es da schon einmal bis an die Grenzen der Belastbarkeit gehen. Ausgleich wird vom Unternehmen kaum bereitgestellt, da man ja sonst zugeben müsste, gegen bestimmte Arbeitszeitgesetze zu verstoßen. (Hat der Vorredner ja in Form von "Ausgleichstagen" schon beschrieben)
Auf der Juniorebene ist der Zusammenhalt in Ordnung. Es gibt jedoch starke Gruppenbildung, die je nach Anfangsdatum mehr oder weniger zunimmt. Was ich in einer Bewertung zuvor gelesen habe, kann ich teilweise bestätigen. Nämlich, dass wenn etwas schief geht, man wirklich auf sich selbst gestellt ist.
Auch zweigeteilt und hängt sehr davon ab, an wen man gerät. Von „schön zusammen zu arbeiten“ bis „will ich auf keinen Fall so werden“ ist alles dabei.
Für eine Kommunikationsberatung ist die Kommunikation auf jeden Fall verbesserungswürdig. Oft hört man „Wir müssen diese Projekte jetzt noch annehmen weil...“ und erfährt aber nicht den eigentlichen Grund.
Man muss sagen, ja, die Projekte sind interessant. Doch dafür zahlt man (mit Gehalt und mit Zeit). Denn ja, das Gehalt ist augenescheinlich gut (Wettbewerber haben nachgezogen), doch wer wirklich einmal reflektiert, wie viel er reinsteckt, kann wo anderes auch interessante Aufgaben für mehr Geld bekommen.
So verdient kununu Geld.