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Respektlose Kommunikation und fehlende Wertschätzung – würde ich nicht empfehlen

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 für dieses Unternehmen in Radolfzell am Bodensee gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gab einen süßen Bürohund

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehälter wurden mir zuletzt erst mit monatelanger Verspätung und nach anwaltlicher Einschaltung gezahlt. Eine vertraglich zugesagte Übernahme der Studiengebühren wurde nicht eingehalten. Die Kommunikation habe ich als geprägt von Vorwürfen und wenig Wertschätzung erlebt, eine offene Fehlerkultur habe ich vermisst.

Verbesserungsvorschläge

Gehälter pünktlich zahlen und vertragliche Zusagen einhalten. Fehler sachlich und lösungsorientiert besprechen, statt Schuld beim Einzelnen zu suchen. Mehr Vertrauen in die Mitarbeiter, auch im Home-Office, und Leistungen sowie Qualifikationen der Mitarbeiter anerkennen. Angekündigte Vorhaben entweder umsetzen oder gar nicht erst in Aussicht stellen.

Arbeitsatmosphäre

Unternehmenskultur: Die Unternehmenskultur war für mich geprägt von unklarer Kommunikation, Vorwürfen und respektlosem Verhalten. Der Zusammenhalt unter den Kollegen, die nicht zur Familie der Geschäftsführung gehörten, war zwar gegeben. Das konnte aus meiner Sicht aber nicht ausgleichen, dass von Vorgesetzten wenig Unterstützung bei Aufgaben kam und Fehler oder Unternehmensrisiken eher so behandelt wurden, dass die Schuld beim jeweiligen Bearbeiter gesucht wurde. Bei Fehlern habe ich häufig einen gereizten, persönlichen Ton erlebt statt einer sachlichen Klärung.
Allein aufgrund der täglichen Zusammenarbeit würde ich jedem raten, auch für den Einstieg ins Consulting ein anderes Unternehmen zu wählen.

Arbeitsbedingungen

Arbeitsbedingungen: Home-Office war punktuell möglich, mir wurde aber eher vermittelt, dass die Geschäftsführung davon ausgeht, dass im Home-Office ohnehin nicht gearbeitet wird. Die Ausstattung bestand aus alten PCs und Handys. Fahrten zu Projekten fanden in der Regel gemeinsam mit der Geschäftsführung in deren Auto statt, eigenständiges Arbeiten beim Kunden war kaum vorgesehen. Soziales Bewusstsein in der Kommunikation und im Arbeitsalltag habe ich vermisst.

Gehalt/Benefits

Gehalt: Meine letzten Gehälter wurden jeweils mit monatelanger Verspätung und erst nach Einschaltung eines Anwalts meinerseits ausgezahlt.

Benefits: Betriebliche Altersvorsorge vorhanden, im Consulting-Umfeld aber aus meiner Sicht nicht wettbewerbsfähig. Ein Firmenwagen wurde mehrfach mündlich besprochen, aber nie umgesetzt.

Image: Aus meiner Sicht eine wenig bekannte Beratung mit überschaubarem Netzwerk.

Weiterbildung: Eine Übernahme der Studiengebühren wurde mir in Aussicht gestellt, dazu kam es jedoch nicht. Stattdessen habe ich erlebt, dass meine Qualifikation und mein Studium im Nachhinein infrage gestellt und mir eher vorgehalten als anerkannt wurden. Auch bei Kollegen hatte ich den Eindruck, dass Abschlüsse und Zertifikate heruntergespielt wurden.


Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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