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Azubi Bewertungen

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2 von 2 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Auszubildende:r
kununu Score: 3,6Weiterempfehlung: 100%
Score-Details

2 Mitarbeiter:innen, die bei Finanzamt Tübingen eine Ausbildung absolvieren oder absolviert haben, bewerten den Ausbildungsbetrieb im Durchschnitt mit 3,6 von 5 Punkten.

Gute Ausbildung, aber menschlich oft enttäuschend

3,1
Empfohlen
Ex-Auszubildende:rHat eine Ausbildung zum/zur Finanzwirt im Bereich Recht / Steuern in Tübingen abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Fachlich ist die Ausbildung wirklich stark – man bekommt eine gute Grundlage, auf der man später gut aufbauen kann, egal ob man bleibt oder etwas anderes macht. Die Bezahlung ist super, es gibt Gleitzeit und ein paar richtig gute Kolleginnen und Kollegen. Außerdem lernt man durch den hohen Anspruch unglaublich viel, auch wenn der Druck groß ist.
Außerdem bekommt man in der Ausbildung die meisten Gesetze und Materialien gestellt, im Studium muss man alles selbst zahlen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schade fand ich, dass so viel vom persönlichen Verhältnis zu den Ausbildern abhing. Wenn man gemocht wurde, hatte man es leicht und wenn nicht, wurde es richtig anstrengend. Der Druck war groß, und Nachfragen kamen oft nicht gut an. Teilweise war der Umgang echt respektlos, und man hatte ständig Angst, etwas falsch zu machen. Veränderungen oder Kritik werden nicht gerne gesehen. Man braucht hier schon ein dickes Fell.

Verbesserungsvorschläge

Ich würde mir wünschen, dass man Azubis mehr Vertrauen entgegenbringt und sie nicht ständig miteinander vergleicht. Ein bisschen mehr Geduld und Wertschätzung würden vieles verändern. Außerdem wäre es schön, wenn Homeoffice nach der Ausbildung leichter möglich wäre und insgesamt offener mit Veränderungen umgegangen wird aber so ist halt das Amt.
Selbst Verbesserungsvorschläge kommen nicht gut an, alles soll so bleiben wie es ist und wehe jemand möchte etwas verbessern.
Alles andere kann man nicht verbessern, da das sich auf das Beamtentum als solches bezieht.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre war durchwachsen. Es gab Abteilungen, in denen man sich wohlfühlte und lachen konnte aber auch solche, in denen man ständig unter Druck stand und kaum atmen konnte. Dieses ständige Gefühl, beobachtet oder verglichen zu werden, hat viel Unsicherheit erzeugt und das Arbeitsklima ziemlich belastet.

Karrierechancen

Im mittleren Dienst wird klar signalisiert, dass man dort bleiben soll. Natürlich kann man ein Studium machen und in den gehobenen Dienst wechseln, aber wirkliche Karriere im klassischen Sinne gibt es als Beamter nicht. Beförderungen sind festgelegt, egal, wie sehr man sich engagiert. Das sorgt zwar für Sicherheit, lässt aber wenig Raum für echte Karriereentwicklung.

Arbeitszeiten

Arbeitszeiten waren okay, es gibt Gleitzeit, was echt praktisch ist. Die 41 Stunden merkt man aber schon. Homeoffice gibt’s in der Ausbildung gar nicht, und auch danach nur, wenn man Glück hat und das Amt mitmacht. Dann vielleicht ein- bis zweimal die Woche, wenn man hartnäckig bleibt.

Ausbildungsvergütung

Die Bezahlung während der Ausbildung ist wirklich top. Allerdings gibt es kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld, was im Beamtenstatus normal ist. Was mich gestört hat, war die Pflicht zur privaten Krankenversicherung, denn das war kompliziert und oft teurer, als man denkt.

Die Ausbilder

Ich habe von einigen Ausbildern wirklich viel gelernt und bin dankbar für das Fachwissen, das sie vermittelt haben. Gleichzeitig war der Umgang manchmal sehr kalt oder herablassend. Wenn man nicht ins persönliche Raster passte, wurde es schnell unangenehm.
Der eine Ausbildungsbezirk ist bspw. dahingehend ein Paradebeispiel. Das Verhalten dort war unterirdisch und sehr enttäuschend.
Überwiegend arbeiten dort Frauen und diese haben leider die männlichen Azubis bevorzugt, somit wurde man teilweise vom eigenen Geschlecht als „Mensch zweiter Klasse“ abgetan.

Spaßfaktor

Kommt drauf an, in der Theoriephase in Schwäbisch Gmünd war es schon ganz lustig nachdem man sich im Wohnheim eingelebt hat. Allerdings musste man wirklich viel lernen und es gab unglaublich viele Hausaufgaben, die man machen MUSSTE da diese dokumentiert wurden und wenn man 3 Striche hatte, gab es einen Eintrag in die Personalakte (Kindergarten?). Dadurch entstand mehr Druck als Teamgefühl. Außerdem hat das „aneinander messen der Azubis“ durch die Ausbilder ein Konkurrenzverhalten unter Azubis ausgelöst.
Praxisphasen waren weniger Spaßig da Azubis auf unterschiedlichen Bezirken waren, die Pausen waren aber lustig.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Aufgaben waren wirklich vielfältig und man konnte viel lernen. Trotzdem musste man aufpassen, keine Frage zweimal zu stellen sonst bekam man schnell einen Spruch oder wurde direkt angeschrien. Das war schade, weil man dadurch oft verunsichert war, obwohl man ja eigentlich da war, um zu lernen.

Variation

Ich fand die Aufgaben an sich abwechslungsreich und interessant, vor allem wenn man in einer engagierten Abteilung war. Leider gab es aber auch Bezirke, in denen man kaum etwas Eigenes machen durfte oder ständig dieselben Tätigkeiten hatte. Es kam wirklich darauf an, wo man gelandet ist und wie der Ausbilder eingestellt war.

Respekt

Beim Thema Respekt kann ich nur sagen: geht so. Es gab schon Menschen, die freundlich und hilfsbereit waren, aber leider auch einige, die schnell laut wurden oder einen herablassend behandelt haben. Gerade als Azubi fühlt man sich dann schnell klein gemacht oder unsicher.
Beschweren sollte man sich sowieso nicht, damit macht man sich nur Feinde und darüber weiß dann das ganze Amt Bescheid.
Es gibt klare Hierarchien, diese werden einem sofort und immer wieder klar gemacht.

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Puls

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.

Die Ausbildung zum Finanzwirt

4,7
Empfohlen
Auszubildende:rHat zum Zeitpunkt der Bewertung eine Ausbildung zum/zur Finanzwirt im Bereich Recht / Steuern in Tübingen absolviert.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Bietet einen sicheren Arbeitsplatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

—

Verbesserungsvorschläge

- die Arbeitszeit von 41 Stunden/Woche verkürzen

Arbeitsatmosphäre

Es gibt viele Azubis. Durch den gemeinsamen Theorieunterricht an der Hochschule lernt man sich gut kennen. An der Hochschule werden verschiedene Aktivitäten angeboten.

Karrierechancen

Es bestehen Aufstiegschancen nach der Ausbildung. Die Übernahme (Versetzung) nach der Ausbildung kann jedoch in einem Amt einer anderen Stadt erfolgen.

Arbeitszeiten

Die Arbeitszeit von 41 Stunden/Woche kann man sich selbst einteilen. Zwischen 6-9 Uhr kann jeder selbst entscheiden, wann er mit dem Arbeiten anfängt. An den Wochenenden hat man frei. Man kann Überstunden machen und sie auch wieder für z.B. einen freien Tag ausgleichen oder früher gehen.

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung ist meiner Meinung nach fair. Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es hier jedoch auch nach der Ausbildung nicht.

Die Ausbilder

Die Ausbilder sind fachlich und persönlich super.

Spaßfaktor

Die Arbeit macht mir Spaß, ich gehe gerne zur Arbeit.

Aufgaben/Tätigkeiten

Neben der Arbeit findet Blockunterricht in der Hochschule für mehrere Monate statt und dann ist man wieder für mehrere Monate in der Praxis.

Variation

Die Aufgaben sind sehr abwechslungsreich. Man lernt (fast) alle Abteilungen kennen. Ich finde es sehr interessant.

Respekt

Die Kollegen sind super freundlich. Respekt steht hier an erster Stelle.

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Fragen zu Bewertungen und Gehältern

  • Basierend auf 2 Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Azubis wird Finanzamt Tübingen durchschnittlich mit 3.6 von 5 Punkten bewertet. 100 der Bewertenden würden Finanzamt Tübingen als Arbeitgeber weiterempfehlen.