38 von 112 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
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38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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38 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,2 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Hier wird selbst Menschen mit fraglichen Wertvorstellungen eine Chance gegeben. Dadurch lernt man den Wert von Anstand und Ehrlichkeit wieder schätzen.
Hierzu möchte ich mich nicht äußern, so wie es in der Firma halt üblich ist.
Sagt doch einfach ehrlich, dass der Laden demnächst dichtmacht, und quält die Mitarbeiter nicht durch diesen für alle entwürdigenden Prozess.
Die Finanzierung eines Vermittlungssystems durch Verminderung der Leistungen im Kleingedruckten zulasten der Verbraucher kann man wohl als kapitalistischen Durchlauferhitzer bezeichnen. Wer heutzutage noch "billig" im Namen stehen hat und keinen Mehrwert gegenüber den Direktanbietern (= etablierten Autovermietungen) bietet, wirkt genau so: Billig.
Aufgrund der für mich unerwarteten Entlassung laufen derzeit die privaten Kanäle heiß, denn der beschworene Teamgeist funktioniert tatsächlich, und wenn jemand mit einer Kiste unterm Arm vormittags schon nach Hause geht, werden hinter vorgehaltener Hand Fragen gestellt. Ich fürchte, dadurch entsteht ein schlimmeres Bild, als die nackte Wahrheit es bewirken könnte.
Ich kann wohl nicht einschätzen, was unter "älteren" oder "langgedienten" Kollegen verstanden wird. Meinem Gefühl nach ist die Belegschaft überdurchschnittlich jung, was ja auch die Zielgruppe der Selbstdarstellung der Firma zu sein scheint (siehe unter Benefits).
Ich denke, erfahrene Fachkräfte entscheiden sich wohl eher für solide Ziele und ein anständiges Gehalt statt lockerer Benefits.
Die erste betriebsbedingte Kündigungswelle ist gelaufen, und die Zahlen legen nahe, dass dies nicht das Ende ist. Jetzt gilt es, mehr denn je dem Chef die Wünsche von den Augen abzulesen, damit es nach dem vertrauten Gespräch beim Mittagessen nicht zu einer bösen Überraschung kommt.
Wer Kollegen auf diese Weise entlässt (betriebsbedingt!), schafft Sicherheitsrisiken und muss dann selbstverständlich dafür sorgen, dass innerhalb von fünf Minuten die Entlassenen das Büro verlassen. Abschied von Kollegen ist nicht mehr gewünscht.
Homeoffice, zentral gelegen, freie Getränke
Er fährt sich gerade selbst gegen die Wand und macht den Mitarbeitern was vor.
Macht mal weniger Party und lasst die Leute, die was drauf haben, ungehindert arbeiten.
- Gute Transparenz durch Videoanbindung auch im Homeoffice
- Großraumbüro bietet viel Möglichkeit zu ständigem Austausch
- Ruhiges Arbeiten möglich, weil noise-cancelling-Kopfhörer gestellt werden
Die Chefs reden sich alles schön, aber tatsächlich ist jeder Mitarbeiter, der was drauf hat, auf dem Absprung.
Die firmeninternen Events sorgen für Abwechslung bei den jungen alleinstehenden Mitarbeitern, die für ein Freibier und ne Pizza mit den Kollegen gerne auf ein paar hundert Euro Gehalt verzichten.
Hier greift das Peter-Prinzip, und gefühlt ist jeder der Chefs bereits ganz oben angekommen.
Gerade soviel, dass man sich nicht beschweren kann.
Auch wenn der Chef das so sieht, glaube ich nicht, dass die Reparatur der Klimaanlage etwas mit Klimaschutz zu tun hat.
Und bei der derzeitigen finanziellen Lage fällt das diesjährige Weihnachtspaketepacken wohl auch wieder aus.
Fühlt sich an wie Großfamilie am dritten Weihnachtsfeiertag: Man geht sich aus dem Weg, um die Situation nicht eskalieren zu lassen.
Wir sind ein spritziges junges Team und bemühen uns auch um altgediente Kollegen, auch wenn sie sehr teuer sind, insbesondere in diesen schwierigen Zeiten.
Eigeninteressengeleitete Entscheidungen sorgen zuverlässig dafür, dass sachkundige Kräfte fluktuieren und die geschickt agierenden Personen verbleiben.
Abhängig vom künftigen Berufsziel (Politik, Handelsvertretung, Messerschleiferei ...) kann man hier viel lernen.
Seit Monaten ist die Heizung kaputt, und im Sommer hat die Klimaanlage so stark runtergekühlt, dass ich bei 30° C Außentemperatur mit Strickjacke im Büro saß.
Es wird über alles geredet, selbst wenn man nicht dabei ist (sagte mir zumindest der Kollege aus der Nachbarabteilung, der das von der Sekretärin des Chefs gehört hat).
Auf Meinungsäußerungen über die Firma wird viel Wert gelegt.
Ja, hier dürfen auch Frauen arbeiten.
Man kann vieles ausprobieren, wovon allerdings nicht viel umgesetzt wird. Je nach aktuellem Chef (das wechselt ja oft genug) wird viel Geld für neue Projekte investiert und mit dem nächsten Chef dann wieder versenkt. Sehr abwechslungsreich.
- das schöne Office
- die Investitionen in ein vergleichsweise großes HR Team, welches für zufriedene Mitarbeitende
sorgen soll
Es wird zu viel gesprochen und zu wenig erreicht
- Weniger Outsourcing betreiben
- Qualifizierteres und erfahreneres Personal einstellen
- deutliche Reduzierung der Meetings
- tägliches Bier am Arbeitsplatz (ab einer Stunde vor Feierabend) einstellen oder bspw. auf einen Tag pro Woche reduzieren
- regelmäßigere Präsenz der Geschäftsführung im Office
- viel konsequentere Verfolgung gesteckter Unternehmensziele!
- Nachhaltigkeit schaffen. Gefühlt ändert sich die Gesamtausrichtung jedes Jahr, was zu der Fluktuation guter Mitarbeiter beiträgt
Anspruch und Realität gehen auseinander.
Bei Kunden und in der Branche (nach meinen Erfahrungen) immer weniger geschätzt.
Eher nichts für erfahrene Fachkräfte.
Für junge Mitarbeiter kann eine gute Möglichkeit zur Weiterentwicklung sein.
Für Berufseinsteiger in Ordnung. Insgesamt im Vergleich zu Wettbewerbern aber eher unterdurchschnittlich, was sich leider durch Fluktuation bzw. durch unerfahrenes Personal bemerkbar macht.
Durchschnittlich
Es gibt keine älteren Kollegen, was dem Unternehmen offensichtlich nicht gut tut.
Andererseits passen ältere Kollegen auf Grund möglicher Vorerfahrungen und Gehaltsvorstellungen vermutlich auch nicht in das Unternehmen.
Nicht immer nachhaltig und nicht immer seriös bzw. professionell
Sehr schönes Office und verbesserungswürdige Technik
Informationen werden transparent weitergegeben.
Die vielen Meetings fallen jedoch meistens viel zu lange aus und viele Informationen sind eigentlich nur für einen kleinen Empfängerkreis von Interesse.
Man muss diese "Art von Produkt" schon mögen, um dauerhaft Spaß an der Arbeit zu haben. Insgesamt wenig Abwechslung und meistens eher mit negativen Feedbacks verbunden.
Ich war 6 5 Jahre Teil von Silvertours und hatte fast jeden Tag Freude daran. Mein Entschluss zu gehen hatte andere Gründe.
Manche Dinge (auch große Projekte) werden angegangen, aber nicht sauber zu Ende gebracht. Der Satz "Wenn Du etwas machst, mache es richtig " gilt oft nicht. Hauptsache, es wird etwas gemacht und man kann Erfolge reportieren. Wenn vorher auf Probleme hingewiesen wird, werden diese ignoriert oder weggebügelt. So verbrennt die Firma oft leider Geld, Ressourcen, Zeit und Kunden. Für Image und Fluktuation auch nicht hilfreich
Streitkultur fördern. Austausch zwischen den Departments ausbauen. Mutige Mitarbeiter bestärken.
Innerhalb des Kundenservice und -dienstes 10 Sterne. Auch schwierige Zeiten wurden gemeinsam angegangen und bewältigt. In der Firma allgemein ist durch viel Homeoffice einiges verloren gegangen. Allerdings haben die meisten Kollegen grundsätzlich ein starkes Interesse, daran was zu ändern. Die Leute, die sowas gut können, sollten sich diesbezüglich mehr einbringen.
Hat leider gelitten in den letzten Jahren. Teils berechtigt und selbst verschuldet, teils unbegründet und von Motzkis befeuert. Ich bin jeden Tag gerne zur Arbeit gekommen. Und letztlich finde ich, ist jeder Mitarbeiter mit verantwortlich für das Image eines Unternehmens.
Wer hier ein Problem hat, sollte an sich selbst arbeiten
Weiterbildungen werden gerne ermöglicht. Nur da sitzen und warten, dass diese auf dem Silbertablett serviert werden, ist halt nicht. HR hat aber immer ein offenes Ohr. Karriere absolut möglich allerdings ist hier Geduld gefragt.
Grundsätzlich gehen alle sehr respektvoll und freundschaftlich miteinander um. Wer Eigeninitiative zeigt, bekommt auch tolles Feedback. Remote ist imho dafür halt schwierig, wenn man manche Kollegen noch nie "live" gesehen hat. Es werden aber auch Sachen angeboten, die das fördern. So gibt es ein Coffee-Roulette, bei dem man einmal in der Woche (freiwillig!) ein Kollege zugelegt wird, den man dann für ca. 20 Minuten zum Remote-Kaffee trifft. Auf Arbeitszeit, Privatgespräche erwünscht.
...und ich kann das beurteilen
Top Büro. Für das Homeoffice wird alles gestellt
Grundsätzlich wird viel dafür getan. Allerdings ist mir die Sprache manchmal zu positiv. Das regelmäßige firmenweite Remote-Meeting, in dem jedes Departement präsentiert, wirkt manchmal etwas wie eine Lobudelei, wo es unausgesprochen "verboten" wirkt, negative Dinge an zu sprechen. Glaube nicht mal, dass das von ganz oben vermittelt wird, aber es fehlen Leute mit Eiern aus Stahl, die auch mal mit guter Streitkultur unangenehme Wahrheiten aus sprechen.
Kann das nur für mich beurteilen. Ich war zufrieden.
Wer mit seinem Vorgesetzten oder HR spricht, bekommt Unterstützung, falls einem langweilig wird. Wer nicht redet, sollte auch nicht Jammern.
Wie viel für die Mitarbeiter getan wird - dies habe ich selten so ausgeprägt erlebt.
Fokussiert an wenigen Produkten arbeiten bedeutet aber auch - Teilweise eingeschränkte Möglichkeiten
Regelmäßig den Markt im Blick behalten und vergleichen
Passt sehr gut.
Hat leider etwas gelitten und die Branche hat aufgrund Corona Situation keinen guten Fokus bei den Kunden. Das Image des Unternehmen am Markt ist für mich persönlich gut genug.
Ideal! Niemand steht mit der Peitsche dahinter. Für mich eine gute Motivation selber Themen voranzutreiben.
Durch flache Hierarchien gibt es nicht viele Positionen die höhere Positionen zulassen, dafür aber vertikal viele Chancen und Möglichkeiten sich zu verändern. Ebenfalls wird wert auf Schulungen und Weiterbildung gelegt.
Steht für mich im Vergleich zum Markt und bisherigen Unternehmen in einem guten Verhältnis.
Es gibt einen E-Scooter der genutzt werden kann und Bahn Tickets. Ansonsten ist bereits alles auf digitale Prozesse umgestellt, so dass nur in Ausnahmen Papier produziert wird (wir arbeiten 90% remote). Was will man mehr.
Hat anscheinend durch Corona sehr gelitten. Aber ich habe bereits eine starke Verbesserung wahrgenommen. Viele Teamevents und gegenseitige Unterstützung im Arbeitsaltag. Einige Gruppen kochen sogar zusammen und bieten das auch allen Kollegen im Unternehmen an (nur ein Beispiel von vielen Aktionen).
Gibt es tatsächlich nicht so viele, aber habe keine negativen Erfahrungen gemacht.
Bisher sehr positiv. Viel Kommunikation zu den Mitarbeitern. Manchmal etwas wenig Zeit, aber Gründe sind viele offene Management Positionen und somit erklärbar.
Sehr gut. Ausstattungen für zu Hause wird gestellt und im Büro fühlt man sich wohl und wird mehr geboten als bei vielen anderen Unternehmen die ich kennengelernt habe.
Sehr gut. Es wird viel Feedback gegeben bzw. gibt auch viele Retro Runden im und über die Teams. Aber es muss auch gelernt sein Feedback zu geben und anzunehmen. Für manche ungewohnt.
keine negativen Erfahrungen gemacht
Wer sich endlich mal auf ein Produkt konzentrieren will ist hier richtig. Das Portfolio ist überschaubar, dafür wird dieses vollumfänglich bearbeitet um den Kunden 100% zu liefern. In anderen Unternehmen wurde immer nur auf Masse geschaut. Kein Hopping zwischen den Aufgaben hilft sich zu fokussieren.
Benefits wie Jobrad, Hansefit, Obst, Getränke, Teamausflüge
Schließung des Standortes in Freiburg. Das war das Herzstück und trägt offensichtlich nicht zur Motivation der aktuellen Mitarbeiter bei
Mitarbeiter mehr wert schätzen, mehr fördern, besseres Gehalt , nicht ständig Geschäftsführung wechseln
War ok, nach Standort Kündigung natürlich miserabel
In Vollzeit eher mau mit Schichtdienst und Wochenende arbeiten , man konnte aber auch in Teilzeit arbeiten und da war es super. Muss also jeder für sich auch selbst schauen
Gehalt im unteren Bereich, Aufstiegsmöglichkeiten in Freiburg leider so gut wie nicht gegeben. Nur mit Umzug nach Köln
Bei uns im Kundenservice in Freiburg ganz gut
Grossraumbüro, war ok. oft dann aber schon auch laut
Von den direkten Vorgesetzten Teamleiter usw super, weiter oben hat man jedoch nicht viel mitbekommen
Aufgaben waren relativ begrenzt, nach paar Jahren wird es dann schon langweilig
Flexible Arbeitsmodelle, gutes Miteinander, sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten
Geräuschpegel im Büro (teilweise), Engagement für Klimaschutz ausbaufähig
Mehr Engagement für den Klimaschutz (als Unternehmen der Reisebranche)
Der Umgang miteinander ist freundlich und entspannt. Kontroversen werden im kleinen Kreis geklärt. Auch werden häufig Mitarbeiter- und Lernevents angeboten.
Die meisten Mitarbeiter sind überzeugt von ihrem Arbeitgeber und schätzen insb. die flexiblen Arbeitsbedingungen und das gute Miteinander. Auch wenn in der Vergangenheit mehrere Wechsel in der Geschäftsführung etwas Unruhe ins Unternehmen gebracht haben.
Zeiterfassung und Gleitzeit sorgen für viel Transparenz und sehr flexible Arbeitsmodelle. Eine neue Homeoffice-Richtlinie ermöglicht großteils remote zu arbeiten.
Die Aufstiegsmöglichkeiten sind sehr gut. Wer bereit ist mit anzupacken kann sich auch relativ schnell entwickeln. Das Budget für externe Fortbildungen könnte allerdings noch etwas aufgestockt werden.
Die Gehälter und Sozialleistungen wirken fair auf mich. Ob in Coronazeiten allerdings größere Gehaltsrunden zu erwarten sind halte ich für fraglich.
Das Unternehmen verfolgt viele gute Ansätze. Besonderes Engagement im Umwelt- oder Sozialbereich ist aber kein Dauerthema.
Der Zusammenhalt untereinander ist gut und wird durch Firmenevents gefördert. Durch das starke Wachstum und Personalwechsel am Standort Köln in der Coronasituation sind viele neue Mitarbeiter dazu gestoßen, die noch nicht allen bekannt sind. Größere Kommunikationsformate aus dem agilen Umfeld wie All Hands, Reviews, Open Spaces etc. helfen bei der Integration.
Die Vorgesetzten verhalten sich in den allermeisten Fällen sehr vorbildlich. Konflikte werden im kleinen Kreis und unter Beteiligung aller Betroffenen ausgetragen. Manchmal werden Entscheidungen spontan getroffen und einige Stakeholder erst im Nachgang informiert, aber das ist ja in vielen Unternehmen der Fall.
Die IT-Ausstattung ist gut und ein Team aus Administratoren steht bei Problemen schnell zur Verfügung. Das neue Büro am Rheinauhafen ist optisch sehr schön und bietet Blick direkt auf den Hafen. Bei trubeligen Tagen kann im Büro der Geräuschpegel aber auch mal hoch sein. Auch sind die Konferenzräume an solchen Tagen schnell rar.
Die Geschäftsführung hält die Mitarbeiter auch in der für das Unternehmen schwierigen Coronalage regelmäßig auf dem Laufenden. Alle wesentlichen Entscheidungen werden rechtzeitig, vollständig und mit viel Taktgefühl kommuniziert. Ich fühle mich sehr gut abgeholt.
Wer sich austoben will ist hier richtig. Die Führungskräfte übertragen schnell Verantwortung und gewähren auch Freiraum bei der Gestaltung der Aufgaben und Lösungen. Das sorgt für viele Entwicklungsmöglichkeiten, obwohl das Unternehmen eher in einer Nische aktiv ist.
Mein Team war klasse.
Vertraut Euren Mitarbeitern. Nicht jeder ist als Führungskraft geeignet.
Die Arbeitsatmosphäre war bis Sommer 2020 sehr gut. Trotz Corona und den starken Auswirkungen auf das Geschäft. Der tolle Spirit im Unternehmen hat zusammengeschweißt und ein tolles Wir-Gefühl entstehen lassen. Seit die Geschäftsführung verkleinert wurde hat sich das Blatt komplett gewendet. Mit Micromanagement, fehlender Empathie, Bewahrermentalität und Stillstand wird eine Kollegin | ein Kollege nach dem anderen aus dem Unternehmen gejagt. Momentan flieht wer kann. Ich habe noch nie erlebt, wie ein einzelner Akteur einen solchen Schaden in einem Unternehmen verursacht hat. Führung ist ganz einfach nicht jedermanns Sache. Ich bin einfach nur froh es hinter mir zu haben.
Überstunden werden abgefeiert. Der Druck auf die Mitarbeiter ist sehr ungleich verteilt. Die Dev Teams sind komplett überlastet und werden vom Management permanent als das Problem bezeichnet. Die tolle Strategie ist meilenweit von der Realität entfernt. Die technische Schuld bestimmt den Arbeitsalltag. Wer Lust auf Innovation und Zukunftsthemen hat ist hier definitiv falsch. Wertschätzung für besonderes Engagement seitens des Managements gibt es nicht. Wenn überhaupt, dann eine allgemein gehaltene Mail mit vielen Buzzwords.
Wer dafür kämpft kann an Workshops und Kursen teilnehmen. Man muss aber hartnäckig bleiben.
Die Gehälter liegen unterhalb des Branchenschnitts.
In vielen Dev Teams gut bis ok. So auch bei mir. In den anderen Abteilungen hatte ich ebenfalls den Eindruck, dass der Zusammenhalt gut bis ok war. Die aktuelle Kündigungswelle hat aber natürlich ihre Spuren hinterlassen. Viele meiner Kollegen machen ihre Arbeit inzwischen mit Bauchschmerzen. Die Stimmung ist auf einem Tiefpunkt angelangt. In einer solchen Situation kommt es natürlich verstärkt zu Reibereien und Streitigkeiten. Das Management ist mit der Situation vollkommen überfordert.
Es gibt nur wenige ältere Kollegen. Diese werden aber nicht anders behandelt.
Eine allgemeine Bewertung kann ich nicht vornehmen. Es gibt Abteilungen mit einem tollen Team-Spirit bei denen man merkt, dass die oder der Vorgesetzte sich um die Weiterentwicklung und die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen kümmert. Bei meinem Vorgesetzten kann ich das leider nicht sagen. Von Weiterentwicklung oder auch nur Interesse an mir war da keine Spur. Im Gegenteil, es kam auch mal vor, dass ich vor großer Runde bloßgestellt wurde. Ein Entwicklungspfad wurde mir nie aufgezeigt. So sollte moderne Führung nicht aussehen. Aber das Schlimmste war einfach, dass ich den Respekt vor meinem Vorgesetzten irgendwann komplett verloren hatte. Als die Kündigungswelle losging hat man ihn immer weniger zu sehen bekommen. Lieber wurde der Kopf in den Sand gesteckt. In Terminen wirkte er stellenweise vollkommen abwesend und desinteressiert. Wenn er Fragen stellte, dann häufig am Thema vorbei. Dies führte in vielen Fällen einfach nur zu peinlichen Momenten.
Seit April 2020 habe ich meist aus dem Home Office gearbeitet. Wie auch der Rest meiner Kollegen. Die Räumlichkeiten im Rheinauhafen Köln sind jedoch sehr schön. Es gibt Bier, guten Kaffee und eine große Küche die zum gemeinsamen Kochen einlädt. Zudem bekommt jeder einen höhenverstellbaren Schreibtisch und ein gutes Equipment.
Eine Bewertung muss ich fairerweise differenziert vornehmen. Im Unternehmen wird viel für Kommunikation gemacht. Der Wille ist da. Besonders durch HR wurden Initiativen wie Coffee Roulette organisiert um die fortwährende Distanz im Home Office angenehmer zu gestalten. Es wurde auch viel unternommen um Kolleginnen und Kollegen über die Arbeit in den einzelnen Units zu informieren (Stichwort All Hands, Reviews). Die Management Kommunikation dagegen konnte ich irgendwann nicht mehr ernst nehmen. Das Schlimmste für mich war irgendwann der komplett verlorene Respekt vor meiner Führungskraft. Wenn auch nach chaotischen Terminen das Schlusswort meiner Führungskraft fern der Realität war. Als bei mir das Gefühl entstand, dass Abmachungen und Zusagen einfach keinen Bestand hatten. Kommunikation bringt eben auch nichts, wenn sie leer und bedeutungslos ist. Wenn das Kommunizierte nur aus Worthülsen besteht. Ich habe irgendwann aufgehört die peinlichen Momente zu zählen.
Frauen und Männer werden zu 100% gleich behandelt.
Wer Lust auf Innovation und Zukunftsthemen hat ist hier definitiv falsch. Die Plattformen der SilverTours verlieren zunehmend den Anschluss auf dem Markt. Das größte Hindernis ist man selbst, bzw das eigene Management.
Kommunikation ok. Bürolage gut. Bier trinken ab Nachmittags überhaupt kein Problem.
Ziemlich viel. Siehe oben.
Too much to mention
Düster, depressiv und teilweise aggressiv. Covid 19 ist allgegenwärtig. Das Business liegt am Boden, die Zukunftsaussichten sind miserabel. Das macht sich auch extrem bei der Atmosphäre bemerkbar. Glaubt nicht der offiziellen Außendarstellung!!
Man versucht sich als Start-Up darzustellen, was in keinerlei Weise der Realität entspricht. Mittelmäßigkeit und Langeweile beschriebt es wohl am Besten.
Auch hier: Glaubt nicht der offiziellen Außendarstellung!!
Die "Extrameile" ist Grundvorraussetzung (auch in Kurzarbeitszeiten) und wird eingefordert.
Wer meint mit seiner normalen Arbeitszeit zurecht zu kommen ist hier vollkommen falsch
Nicht möglich. Ziemlich flache Hierarchien geben kaum Möglichkeit zum Aufstieg. Nur eine handvoll Leute scheint einen Karriereweg zu gehen. Das wiederum führt, wie oben erwähnt, zu Ellbogen Verhalten. Neue Leute haben keine Chance.
Durchschnitt. Ob das in Covid 19 Zeiten auch noch gilt, kann ich nicht beurteilen.
Vorhanden. Weihnachtsaktion für Bedürftige. Auch auf die Umwelt wird einigermaßen gut geachtet.
Habe ich kaum bis gar nicht erlebt. Jeder kämpft für sich. Hoheitswissen ist das Schlagwort in der ganzen Firma. "Ich weiß was, was du nicht weißt und das behalte ich auch schön bei mir"
Die wenigen älteren Kollegen sind sehr gut integriert und akzeptiert
Dilettantismus an allen Stellen. Mein persönlicher Vorgesetzter war völlig überfordert mit seiner Aufgabe. Fachlich und persönlich.
Es gibt keinen Platz in den Büros. Ohne Kopfhörer (die man gestellt bekommt) ist arbeiten nicht möglich. Meetingräume sind nicht zu bekommen. Das halbe Büro riecht den ganzen Tag nach Essen (speziell wenn irgendjemand 3 Zwiebeln und ne ganze Knobaluchknolle angebraten hat)
Gut und schlecht. Die Geschäftsführung versucht wirklich die Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten und macht dies auch ziemlich gut.
Die direkten Vorgesetzten (mittleres Management) tun dies nicht. Ellbogen raus und seine eigene Position verteidigen, da die eigenen Schwächen den meisten wohl bewusst sind
Absolut gegeben
Eine der wenigen positiven Aspekte. Da die ganze Firma in ihren Prozessen extrem wackelig aufgestellt ist, muss ständig irgendwo ein Brand gelöscht werden. Das sorgt einerseits für Abwechslung, das Stresslevel ist aber, aus gleichem Grund, immer sehr hoch.
Der Arbeitgeber sollte sich doch mehr um Ihre Mitarbeiter kümmern und dies auch durch einen anständigen Lohn bewerkstelligen.
Die Mannschaft in Freiburg ist super gut. Es wird immer versucht die Atmosphäre aufrecht zu erhalten. Die Freiburger haben die Firma so wie sie heute ist aufgebaut!!!!! Viel Fleiss und Gemeinschaft. Ist seit dem das HQ in Köln ist, total untergegangen. Und nach der Übernahme von Pro7, nur noch Euro gesteuert. Nach der Gründung von Nucom einer Investoren Gemeinschaft zählten die MA nichts mehr. Und durch die Corona und Reisekrise, hat man sich entschlossen den Standort Freiburg zum 30/06 zu schliessen und 42 MA zu entlassen. Zum guten Glück gab es einen Betriebsrat und die haben einen Sozialplan ausgehandelt.
Die FA. ist ein Marktfüher als Vergleichsportal. Die Kunden sind sehr zufrieden mit dem Service.
Die Freiburger haben die Firma so wie sie heute ist aufgebaut!!!!! Viel Fleiss und Gemeinschaft. Ist seit dem das HQ in Köln ist, total untergegangen. Und nach der Übernahme von Pro7, nur noch Euro gesteuert. Nach der Gründung von Nucom einer Investoren Gemeinschaft zählten die MA nichts mehr. Und durch die Corona und Reisekrise, hat man sich entschlossen den Standort Freiburg zum 30/06 zu schliessen und 42 MA zu entlassen. Zum guten Glück gab es einen Betriebsrat und die haben einen Sozialplan ausgehandelt.
Obwohl auf der Website mitgeteilt wird, dass die Arbeitszeiten flexibel wären, trifft das nicht für das Callcenter zu. Hier sind feste 8 Stunden Schichten eingeteilt. Vor Corona Mo-Fr 8 - 21 Uhr. Sa+So 8:30 - 17 Uhr. Während Corona Mo-Fr 8 - 18 Uhr. Sa 9 - 14 Uhr und das bei Homeoffice. Es gab immer ein Problem eine Schicht zu tauschen oder kurzfristig frei zu bekommen.
In einem Call Center wird eine Karriere höchstens bis zu einem Teamleiter angeboten. Weiter nach oben geht es nicht.
Das Gehalt im Call Center ist immer im unteren Bereich. Gehaltserhöhung gab es auch nur mit einem guten Draht zum Vorgesetzten
Es wurde immer viel davon geredet wie gut die Fa. ist. Sozialleistungen durch Getränke und Gemüse/Früchte wären doch ganz toll
Die Kollegen untereinander verstehen sich sehr gut. Es wird auch öfters Privat etwas organisiert.
Ich war der älteste MA vom Alter. Habe vor 5 Jahren hier angefangen. Mit dem Alter gab es kein Problem. Aber mit der Lebenserfahrung kann man bei Vorgesetzten nicht punkten. Wenn man einen guten Draht zu einem Vorgesetzten hatte, lief alles glatt. Ansonsten wollte man immer mehr von dem MA.
Es wird immer auf den Service Level beim Telefon hingewiesen. Unter 90% sind schlecht. Obwohl alle MA ihr bestes geben, wird das nicht so honoriert. Die Vorgesetzten wollten wirklich nicht mit dem Fussvolk kommunizieren!!! Alles lief dann über die Hierachie nach unten.
Es wurden teilweise auch keine Führungsqualitäten von oben gezeigt.
Die Computer waren relativ neu. Nur die Software hatte und hat noch immer sehr viele macken. Dies hat die FA. nicht beseitigen können. Nach fast 15 Jahren!!!!! Und dies soll eine E-Commerece FA. sein, die eine sehr gute Kundenbasis hat, durch die Kollegen, die täglich mit Ihnen telefoniert haben.
Die Arbeitsanweisungen von Oben sind nicht immer klar ersichtlich und nicht eindeutig spezifiziert.
Es war alles in Ordnung
Interessante Aufgaben gab es nicht für die MA am Telefon. Manchmal wurde man zum Backoffice herausgenommen. Das hieß aber, Mails beantworten ohne Ende.
So verdient kununu Geld.