Geprägt von mangelnder Hygiene und Enttäuschungen.
Verbesserungsvorschläge
Bitte geht in Therapie.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war schon immer sehr angespannt.
Es handelte sich um ein Umfeld, das wegen Mobbings eine schlechte Arbeitsatmosphäre hatte.
Kommunikation
Die Kommunikation war vollkommen daneben: Ungeschulte Führungskräfte und eine Geschäftsführung, die einen nie direkt anspricht, sondern hinterrücks nur Mitarbeiter gegeneinander aufhetzt.
Hinzu kommt eine Geschäftsführung, die mit einem gekränkten Ego führt und in Meetings einfach nur toxisch auftritt.
Ich erinnere mich noch gut an ein 1:1-Meeting, in dem die Geschäftsführung nicht versucht hat, einen Konflikt konstruktiv zu klären, sondern stattdessen versucht hat, mich dazu zu bringen, zuzugeben, dass ich gemein und überheblich sei.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war an ein paar Ecken vorhanden, dort, wo man sich sicher sein konnte. Ansonsten hat jeder nur für sich gekämpft und versucht, den Tag ohne jegliches Drama zu überstehen.
Work-Life-Balance
Work-Life-Balance – ein Begriff, den die Führung nicht kennt. Einen Satz, den sie dagegen lieben, ist: Man lebt, um zu arbeiten.
Dazu kommen ekelhafte Überstundenaktionen, die für die Mitarbeiter einfach nur ausbeutend sind. Es besteht die Möglichkeit, in einem Monat so viele Überstunden zu leisten, wie man möchte – inklusive Samstags- und Sonntagsarbeit.
Der eine oder andere hatte danach stets schwer mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.
Vorgesetztenverhalten
Von den Vorgesetzten kann man wenig erwarten, da die Aufstiegskriterien in der Firma überhaupt nicht definiert sind. Man muss eben mit dem Geschäftsführer sympathisieren. Ansonsten kann es häufig vorkommen, dass man von der Führungskraft gemobbt wird.
Die Qualifikation der Bereichsleitungen entsprach meiner Meinung nach nicht dem Aufgabenbereich. Deswegen war es auch schwer etwas richtig zu machen.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung? Das scheint hier ein Fremdwort zu sein. Man muss sich mit der Geschäftsführung stark ins Zeug legen, um besondere Rechte zu erhalten oder überhaupt gehört zu werden.
Arbeitsbedingungen
Bei den Arbeitsbedingungen will ich gar nicht erst anfangen. Das Bürogebäude ist sehr alt – aber das ist nicht einmal das Schlimmste. Die Hygienestandards sind katastrophal: Man ekelt sich vor den WCs, im Kühlschrank schimmelte es regelmäßig, und die Mikrowellen wurden nur alle drei Jahre gereinigt. Dementsprechend sah es darin eher aus wie in einer Fritteuse.
Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich daran denke, dass die Gewerbeaufsicht wegen der Hygienestandards einmal vor Ort war.
Gehalt/Benefits
Extrem unterbezahlt.
Karriere/Weiterbildung
Karriere konnte man, wie gesagt, nur machen, wenn man mit dem Geschäftsführer sympathisiert hat.
Weiterbildungen wurden nur in Ausnahmefällen gestattet – und auch das ausschließlich nach Sympathiepunkten.