20 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
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20 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
In der konstruktiv kritischen Arbeitsatmosphäre werden Lob und Verbesserungsvorschläge offen geteilt und natürlich auch diskutiert. Kollegen, Team-Leads und die Geschäftsführung haben stets Zeit, ein offenes Ohr und bieten gerne ihre Hilfe an.
Eine gute Work-Life-Balance wird gefördert und mit überdurchschnittlich viel Urlaub nochmals unterstrichen. Kollegen mit Kindern werden mit Elternzeit jenseits der gesetzlichen Notwendigkeit, Home Office und großer Flexibilität z. B . bei plötzlichen Krankheiten unterstützt.
Es wird ein ausnahmslos respektvoll und extrem hilfsbereit miteinander gearbeitet, über wenige Jahre entstehen viele Freundschaften.
Großartige Räumlichkeiten - wie im Silicon Valley.
In jedem Projekt erhält man als Team-Mitglied die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, Technologien auszuprobieren und eigene Initiativen zu starten. Mit diesen Freiheiten kann man an den großen Internet-Systemen der beeindruckenden Kundenliste extrem viel lernen.
Die Arbeitszeiten sind im normalen Rahmen was die Arbeitszeiten in der Software-Entwicklung angeht. Man kann am längeren Stück Urlaub nehmen und es wird auch auf die Familien-Situation Rücksicht genommen. Es gibt mehrere Kollegen, die Kinder haben und für diese Kollegen gibt es Teilzeit-Modelle und auch Homeoffice ist möglich.
Bspw. wurde einer Grundschule ein Regal voller Bücher gespendet. Sonst ist die gesamte Einstellung der Firma sehr sensibilisiert für das Thema Umwelt und Soziales.
Hängt stark von der Marktsituation ab - wie vermutlich bei so vielen Unternehmen dieser Größe. Wenn es viel zu tun gibt, bleibt die Fortbildung immer etwas zurück, dennoch rostet sie nicht ein und freiheit.com setzt immer den "neusten Stand der Technik" ein. Klar ist auch, dass man hier zwischen neuen und alten Projekten unterscheiden muss. Um neue Technologien kennen zu lernen, finden regelmäßig Hackertalks statt. Zudem gibt es einen Hacker-Space und im Rahmen von Projekten gibt es Zeit neue Technologien auszuprobieren. Es finden jedoch keine Schulungen im engeren Sinne statt und man legt sehr viel Wert auf eigenständiges Erarbeiten von neuen Themen. Hierfür ist aber Zeit vorhanden!
Sehr gute Feedback-Kultur, keine Hierarchie, die einzige Autorität ist die Fachliche und im Team hat jeder einen Verantwortungsbereich.
Auch wenn der Durchschnitt unter 45 Jahren liegt, der Durchschnitt wird wohl eher bei 35 Jahren liegen, gibt es Kollegen 45+ und sie werden genau so behandelt wie andere Kollegen auch. Ihre Erfahrung wird honoriert!
Entscheidungen sind transparent und werden regelmäßig dem gesamten Unternehmen mitgeteilt. Kritik und Anmerkungen sind erwünscht. Konflikte werden durch Reflexion analysiert und Lösungswege gemeinsam erarbeitet.
Es findet täglich eine Kurzbesprechung statt. Nach dem Erreichen wichtiger Teilziele (Releases, etc.) findet eine Art Reflexion statt. Zudem trifft sich die ganze Firma jeden Montag.
M.E., ist das Gehalt etwas höher als der Durchschnitt. Es gibt Tantiemen und eine gute betr. Altersvorsorge nach einer gewissen Zugehörigkeit (~3 Jahre).
Es gibt einen unternehmensweiten kaufmännischen Rahmen, aber jedes Team plant für sich und hat daher Einfluss auf die gesamte Arbeit.
Die ausgezeichnete Kaffeemaschine sowie Veranstaltungen wie firmeninternes Grillen und Feierabendbier wirken sich positiv auf die Atmosphäre aus. Arbeitsbelastung, schlechte Informationspolitik und mangelnde Mitbestimmung wirken dagegen negativ.
Die Firma ist bekannt für das hohe Niveau ihrer Mitarbeiter, aber auch für die überdurchschnittliche Arbeitsbelastung. Wer gerne viel arbeitet und dabei viel lernen möchte ist hier gut aufgehoben. Wer flexible Arbeitszeiten schätzt und kein Freund der Überstunden ist, weniger.
Arbeitszeiten variieren stark zwischen einzelnen Teams und Projekten. Der Gruppenzwang hin zu Überstunden ist immer vorhanden; werden diese nicht geleistet, wird es sehr negativ ausgelegt. Urlaub muss in der üblichen Weise mit Kollegen abgesprochen werden, kann aber sehr flexibel genommen werden.
Weiterbildung ist in gewissem Umfang möglich, durch kurze Vorträge oder eintägige Workshops. Es existieren nur drei Hierarchieebenen, Aufstieg daher nur begrenzt möglich.
Gezahlt wird (unter Einberechnung von Überstunden) ein etwa marktübliches Gehalt, Tantieme können beachtlich ausfallen.
Umwelt und Soziales haben eine niedrige Priorität.
Zusammenhalt zwischen Kollegen ist gut, Hilfe wird bereitwillig gegeben (sofern die Zeit es erlaubt).
Mitarbeiter über 45 gibt es kaum, bevorzugt werden frische Hochschulabsolventen eingestellt. Aufstiegschancen korrelieren mit der Gesinnung und dem Arbeitseinsatz, ältere Kollegen ziehen da meist den kürzeren.
Höhere Vorgesetzte sind in jedem Fall freundlich, jedoch nicht immer ehrlich und Vorgänge werden im Verborgenen gehalten. Realität und Fassade passen nicht immer zueinander.
Viele andere Vorgesetzte lassen sich hauptsächlich durch ihre positive Eigenschaften beschreiben, selbst wenn einem bei manchen auch Attribute wie "stur" und "beratungsresistent" in den Sinn kommen.
Arbeitsplätze sind optisch sehr ansprechend, in einigen Punkten aber nur bedingt funktional. Tische sind eher zu hoch und nicht höhenverstellbar, die Bürostühle sind jedoch ausgezeichnet. Die Raumbeleuchtung ist häufig spärlich.
Geschäftsergebnisse werden unregelmäßig nach unten weitergegeben. Die Informationen sind oberflächlich und gehen nicht in die Tiefe, erlauben jedoch einen groben Einblick in den Stand der Firma. Das Vorgehen der Geschäftsleitung ist für die Mitarbeiter sehr intrasparent.
Sexistische Bemerkungen kommen vor und betreffen beide Geschlechter gleichermaßen.
Die Aufgaben sind mal mehr und mal weniger spannend. Einflußnahme ist hier in engen Grenzen möglich.
In einem Team mit motivierten, sehr gut ausgebildeten, und fixen Mitarbeitern zu arbeiten. Das war`s leider schon. Ach nein, die Clean Desk Policy, die war auch gut.
Fehlende Fairness im Hinblick auf Arbeitszeiten (Überstunden ohne Gegenleistung, null Flexibilität), keine Perspektive für Mitarbeiter mit Familien, keine Weiterbildungsmaßnahmen, keine Zeit/Bereitschaft neue Technologien zu evaluieren/erlernen, Sparmaßnahmen an unsinniger Stelle, und kein Admin, weil man Systemadministration ja nebenher erledigen kann, und hohe Gehaltstantiemen (prinzipiell gut), die sich am Widerspruch orientieren mögen (nicht so gut).
Ein guter Anfang wäre einen der vielen, vielen Mitarbeiter, die lange bei fdc waren und nun nicht mehr dort arbeiten, zu befragen. Ach so, und dessen Antwort abwarten selbstverständlich.
Im Hinblick auf die im Durchschnitt sehr guten und kurzweiligen Kollegen, spendier ich einen Punkt. Wer das Pech hat, dass dieser Punkt auch negativ ist, der hat wirklich nichts zu lachen.
Die Außendarstellung ist phänomenal und wird eifrig gepflegt. Wobei, ich wiederhole mich, das technische Niveau und der Zusammenhalt vieler Kollegen wirklich gut war (ist), und das Recruiting fuer Nachschub an Nerds sorgte, die nur selten inselbegabt waren.
Sogar die sensibleren unter den Robotern würden da weglaufen.
Also zur Balance:
Work ist deutlich schwerer als Life. Soviel schwerer, dass man schon zusehen muss, Life eigentlich gar nicht so toll zu finden. Und das sagt nun jemand, der in der Freizeit wirklich gerne "irgendwas mit Computern" macht.
Weiterbildungen gab es in Form von internen Treffen, außerhalb der Arbeitszeit als "Hacker Talk" und auch als "Code Jam", d.h. ebenfalls intern, letzteres während der Arbeitszeit.
Externe Weiterbildung hat nicht existiert. Der Hacker Talk war eine freiwillige Sache von Interessierten für Interessierte, wofür fdc die Räume zur Verfügung stellte. Code Jam -während der Arbeitszeit- gab es einmal im Monat - soweit ich weiss ist das schon längere Zeit eingestellt. Lab time war eine ähnliche Sache, die ebenfalls eingestellt ist, oder nur mehr auf dem Papier existiert.
Das Gehalt ist sehr gut. Es wird ein übliches Grundgehalt gezahlt, aber mit sehr hohen Tantiemen, die gerne 20% ausmachen können. Damit erkauft sich die Geschäftsführung Zustimmung, da die Tantiemen nach Gutdünken gewährt oder nicht werden. Andere Benefits mögen vielleicht grandios teure Weihnachtsfeiern sein, und Halloweenverkleidungsorgien mit Schminkprofis. Das Büro war ganz hübsch.
Sozial ist leider nichts in der Firma. Menschen über 30, die u.U. die verrückte Idee einer Familiengründung ins Auge fassen, bekommen durchaus zu hören, dass sie vielleicht nicht richtig zu fdc passen. Momentan gibt es meines Wissens niemanden, der Vater oder Mutter ist, und dort arbeitet. Jene, die es wurden, sind nun nicht mehr bei fdc.
Wochenendarbeit und Überstunden en masse werden gerne genommen aber niemals zurückgegeben, nicht einmal als kleine Geste nach durchschwitzter Nacht vor einem Releasetermin. Damit, so hieß es, öffnete man nämlich Missbrauch Tür und Tor. Es wurden auch famose Studien von der Geschäftsleitung herangezogen, um diese Erkenntnis zu stützen und naseweise Mitarbeiter in die Schranken zu weisen.
Der absolute Pluspunkt in dieser Firma. Das Recruiting war fantastisch, die Jungs und Maedels sehr fit, motiviert, umgänglich und immer hilfsbereit. Also fast alle.
Es gab meines Wissens keine unter den Angestellten.
Außer der Geschäftsführung gibt es offiziell keine Vorgesetzten. Allerdings schon Mitarbeiter, die etwas mehr Geltung besitzen, haben als andere, durchaus normal demnach.
Es ist das Charisma und die Cleverness vorhanden im Einzelgespräch dem Mitarbeiter ein nettes Gefühl zu vermitteln und seine Bedürfnisse zu verstehen.
Beim ersten Mal glaubt man das noch - so wurde mir noch im ersten Gespräch mitgeteilt, dass eine Fluktuation der Mitarbeiter quasi nicht vorhanden sei und das Selbstverständnis der Firma sei, Mitarbeitern eine langfristige Perspektive zu geben.
Ein Drittel der Mitarbeiter hatte dann bald freiwillig die Segel gestrichen - nicht dass einige nicht versucht hätten, die inneren Mechanismen zu verbessern.
Die Stylepolizei hat alles im Griff. Ist aber wirklich ziemlich schön da.
Damen wie Herren werden von Mitarbeitern wie Vorgesetzten gleich behandelt.
fdc baut zu 90% web shops. Nicht immer mit der neuesten Technologie, nicht immer mit der ältesten. Also alles so mittel.
So verdient kununu Geld.