8 von 20 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 4,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Interessante und aktuelle Technologien
Zusammenhalt der Kollegen
Effizienz und maximaler Ertrag steht an erster Stelle, was sehr viel Stress und Arbeisaufwand mit sich bringt.
Arbeitsatmosphäre ist ok. Recht stressig, Vorgesetzte loben einen wenn das Projekt gut läuft und setzen Teams teilweise stark unter Druck wenn nicht.
Die Firma hat glaub ein gutes Image nach außen, weil gute Produkte herauskommen.
Einsatz an Wochenenden und nachts wenn das Projekt es erfordert.
Überstunden werden weder ausbezahlt oder in Freizeit umgewandelt, da sie einfach am Ende der Woche verfallen.
In der Anfangszeit von Corona wurde wenig Rücksicht auf Mitarbeiter mit Kindern genommen. Diese mussten dann Unterstunden machen und ggf Urlaub nehmen, um die Betreuung zu gewährleisten. Arbeitszeitverkürzungen werden ungerne gesehen. Mir bekanntes Zitat: 'So wollen wir hier nicht arbeien'
Mitarbeiter im Organisationsteam wechseln sehr oft und berichten nichts gutes über die geleistete Arbeitszeit.
Um externe Weiterbildungen muss man sich selbst bemühen. Dafür interne Trainings, die auch sehr gut sind. Bildungsurlaub wird sehr ungerne gesehen. Gute Chancen intern aufzusteigen als Teamlead bei entsprechender Leistung und Commitment.
Gehalt ist pünktlich und etwas über Durchschnitt würde ich sagen. Gibt einen akzeptablen Bonus. Den aber frühestens nach 1 1/2 Jahren.
Keine Sozialleistungen. Weder Jobrad, noch HVV Profiticket oder betriebliche Altersvorsorge. Da wird verargumentiert, dass das über den Bonus wieder reinkommt. Schade nur für diejenigen, die vorher schon gehn oder die Probezeit nicht überstehen.
Spielt sehr geringe Rolle bei der Auswahl der Kunden. Regelmäßige Flüge zwischen Lissabon und Hamburg.
Der Kollegenzusammenhalt ist groß.
Gibt nicht so viele. Aber recht gut aus meiner Sicht.
OK solange man nicht wirkliche Kritik übt sondern mit dem Strom schwimmt und leise ist. Ansonsten regelmäßiger Austausch mit direkten Vorgesetzten, der auch immer recht sachlich und hilfreich ist.
Keine Höhenverstellbaren Tische.
Kein Diensthandy.
Großraumbüro, aber mit okayen Lärmschutz.
Kaffemaschine, Billard, große Küche, Hackertalks, Team Events
Gute Grundausrüstung Ausrüstung (Notebook, Bildschirm)
Gut. In wöchentlichen Meetngs wird man über aktuelle Themen informiert.
Ja das auf jedenfall. Sehr moderne Technologien kommen mit best practises zum Einsatz.
Keinerlei "politisches" Verhalten, was ein ausgesprochen offenes und angenehmes Arbeitsklima schafft.
Top Image, bei großen Firmen bekannt
Anspruchsvolle Projekte mit ambitionierten Zielen. Führt zu einer hohen, aber bewältigbaren Arbeitsbelastung, kann zu Überstunden führen
Fachliche und Persönliche Weiterbildung durch "Hackertalks", teamübergreifende Präsentationen, Persönlichkeitscoaching durch externe Experten ... Jeder kann sich in verschiedenen Bereichen spezialisieren, egal ob technisch, als Team Lead, Trainer/in etc.
Überdurchschnittliches Gehalt, ergänzt durch Boni
Keine dedizierten Projekte für Umwelt-/ Klimaschutz. Auf klimafreundliches Verhalten wird geachtet.
Große Hilfsbereitschaft bei Fragen und Problemen, niemand wird allein gelassen
Einstellungen auch älterer Kollegen, Angestellte im Schnitt sehr jung
Es existieren praktisch keinerlei Hierarchien, "Vorgesetzte" sind selbst aktive Softwareentwickler und übernehmen organisatorische Aufgaben.
Stylisches Büro mit Dachterrasse, Möglichkeiten für Home Office
Offene Kommunikation über Zahlen und Daten. Während Corona wurde wöchentlich über aktuelle Themen informiert, alle Fragen wurden offen adressiert.
Wenige Prozesse erleichtern das Arbeiten, führen aber zum Teil zu erhöhtem Kommunikationsbedarf.
Frauen auch in Führungspositionen
Projekte in verschiedensten Branchen, regelmäßige Wechsel innerhalb der Projekte sind möglich. Moderne Technologien, ohne "Trends" hinterherzulaufen.
Ich mag die Arbeitsatmosphäre: Jeder will was erreichen und sich weiterentwickeln. Es wird viel und gerne diskutiert, aber immer um das beste Ergebnis zu erzielen.
Die Firma hat einen ziemlich guten Ruf die besten Entwickler zu haben, ihre Mitarbeiter zu fördern und auch zu fordern. Bei Kunden hat die Firma eine sehr guten Ruf.
Die Teams planen ihre Iterationen selbst und entscheiden selbst darüber wie viel eingeplant wird. Urlaube werden ziemlich unkompliziert im Team geplant, auf Familiensituationen wird Rücksicht genommen. Für Eltern werden individuelle Regelungen getroffen, je nach konkreter persönlicher Situation.
Für die tägliche Flexibilität gibt es Kernarbeitszeiten.
Es gibt Engineering Levels an denen man sich orientieren kann. Die sind Gegenstand von Quarterly Feedbacks die man zusammen mit seinem Teamlead & Engineering Director durchführt. Dort wird über die nächsten Entwicklungsschritte und -möglichkeiten gesprochen.
Ansonsten gibts regelmäßige Trainings (technische Trainings, Methodik-Trainings, Leadership Trainings etc.).
Es gibt ein festes monatliches Gehalt und einmal jährlich einen Bonus, der durchaus großzügig ausfallen kann. Übernahme von Verantwortung im Team wird entsprechend honoriert und in der Entwicklung von Festgehalt und Bonus berücksichtigt.
Es gibt Spendenaktionen, z.B. für ein Kinderhospiz, für ein Kinderheim in Syrien, die von der Firma unterstützt werden. Darüber hinaus sponsort die Firma die Free Software Foundation.
Im Team gibt es einen sehr großen Zusammenhalt. Insgesamt gibt es eine offene und konstruktive Feedback-Kultur über alle Ebenen hinweg. Hilfe von Kollegen bekommt man immer.
Es gibt ältere Kollegen, spielt aber im Alltag auch keine Rolle.
Es gibt eine offene Kommunikation auf allen Ebenen, Entscheidungen sind in der Regel transparent und nachvollziehbar. Kritik wird sehr ernstgenommen und versucht unkompliziert Lösungen zu erarbeiten. Es gibt eine gute Fehlerkultur ohne Blaming, Fehler werden sachlich diskutiert und versucht es beim nächsten Mal besser zu machen.
Die Teams sitzen an einer sog. Workbench zusammen, um möglichst kurze Abstimmungswege zu haben. Das funktioniert ganz gut, manchmal wird es dann etwas laut, insbesondere wenn gerade alle gleichzeitig Daily machen. Sowas wird aber direkt aufgegriffen und versucht zu verbessern. Zusätzlich gibts Meetingräume, Thinktanks und Telefonzellen in die man sich zurückziehen kann wenn man Ruhe braucht. Im Sommer kann man sich auch auf eine der Terrassen zurückziehen.
Es gibt einen großen Social-Bereich (Eventfläche für z.B. Meetups & Hackertalks, große & vollständig eingerichtete Küche für Selbstversorger, Billard-Tisch, Hackertisch für Spieletruppe, Pokertruppe etc.).
Es gibt Dailies, dazu monatlich einen Coredump um allen einen Überblick über aktuelle Themen und Planungen zu geben. Dann noch eine monatliche Montagsrunde in der sich neue Kollegen persönlich vorstellen.
Wie in der gesamten Branche ein hoher Männeranteil, spielt aber im Alltag keine Rolle.
Es gibt eine Reihe an spannenden Projekten, zwischen denen man auch wechseln kann. Wie in jedem Projekt gibt es auch unangenehme Aufgaben, aber die werden möglichst gerecht im Team verteilt.
Für Bereiche wie Datascience & Machine Learning, Test Engineering, Technologies etc. gibt es Factions, also sowas wie Expertengruppen die sich gesondert mit diesen Themen auseinandersetzen. Dort kann man sich in dem Bereich der einen besonders interessiert, neben dem Projekt austoben.
Die Teilnahme an Konferenzen wird gefördert, insbesondere dort als Speaker teilzunehmen.
Es gibt eine Growth Academy mit technischen Trainings, wo aber auch Leadership Skills, Active Listening etc. vermittelt werden. Insbesondere für Leadership Skills wird mit einem externen Unternehmen zusammengearbeitet.
Teamwork, meine Kollegen, Dinge selbst verändern können, ständige neues ausprobieren
Ich mag meine Kollegen und meine Chefs - insbesondere mein Team.
Ich hab das Gefühl, dass ich mit allen frei reden kann und das ist für mich das wichtigste.
Ich glaube es ist wichtig, dass wir alle mit gestalten. Wenn ich ein Problem habe, spreche ich es an und finde zusammen mit dem Team/der Firma eine Lösung. Es gibt also auch mal etwas das nicht gefällt, aber das ändern wir dann gemeinsam.
Ja, wir sind auch wirklich so verrückt, heiss auf neues und verlässlich - und freiheit verändert sich ständig selbst.
Ich glaub, genau das reizt auch unsere Kunden, zu uns zu kommen und sich inspirieren zu lassen und genau das bringt die neuen interessanten Herausforderungen.
Bzgl Urlaub/Sabatical ist vieles möglich, solange man sich im Team abspricht und bei zweiterem Vorlaufzeit hat. In der Projektarbeit kommt es auch mal dazu, dass man ranklotzen muss aber das hat man im Team mit seiner eigenen Planung auch in der Hand. Das ist aber dann auch auf den Zeitraum rund um z.B. einen Livegang begrenzt.
Freiheit ist nicht riesig, man kann sich sowohl in Richtung Teamleitung weiterentwickeln als auch in technischer Richtung (Spezialisierung).
Die Unterstützung auf dem Weg wird immer weiter ausgebaut.
Das Team ist echt das wichtigste und ich weiß ich kann mich auf alle verlassen.
Eine Kollegin war nicht glücklich in ihrem Team und hat um einen Wechsel gebeten. Das ging dann auch ohne Probleme. Genrell muss man eigentlich immer sagen kann, wenn man ein Problem hat - dann wird auch eine Lösung gefunden.
Es wird grad noch an einem Ruheraum gearbeitet, auf den ich mich schon freue. Generell muss man im Großraum natürlich damit rechnen, dass es kein Einzelbüro ist. Es hat aber auch den Vorteil, dass man im Team immer schnell mit allen reden kann und die Witze oder auf der anderen Seite auch Problemsituationen leicht mit allen gemeinsam angegangen werden können.
Wenn man mal allein sein will, ziehe ich in einen Thinktank oder setze die Kopfhörer auf.
Man kann sich immer an alle wenden, wenn etwas ist. Generell werden Themen im Team ausdiskutiert und soweit möglich gemeinsam entschieden.
Die Anzahl der Meetings kann glaub ich noch verbessert werden, aber da liefern wir aus den Teams auch Input.
Man hat im Projekt natürlich mal die spannenste Aufgabe und auch mal eine, die man ordentlich zu Ende bringt. Generell sind alle direkt im Austausch mit dem Kunden was sehr viel Spaß macht.
Zusätzliche Challenges gibt es über die Factions, bei denen man sich aber auch selbst aktiv einbringen muss, um die Themen voran zu treiben.
Viele Freiheiten, Schnelle Übernahme von Verantwortung möglich, tolle Räumlichkeiten, ausgesprochen gutes Arbeitsklima, Spaß an der Arbeit, gute Mitarbeiter-Förderung
Die Arbeitsatmosphäre ist sehr positiv. Konstruktive Kritik und Verbesserungsvorschläge sind sehr willkommen. Es geht immer um die Sache, das beste Argument gewinnt.
freiheit.com genießt auf dem markt einen sehr guten Ruf und bekommt Projektanfragen von vielen renommierten Firmen.
Es gibt berdurchschnittlich viel Urlaub (der natürlich mit dem jeweiligen Team abzustimmen ist). In Notfällen kann im Home-Office gearbeitet werden. Die Arbeitszeiten sind normal und eher nur in konkreten Notfällen mal etwas länger.
Wöchentliche Hackertalks, regelmäßige Trainings, zudem viele Möglichkeiten Neues auszuprobieren
Das Gehalt liegt wohl etwas über dem Branchendurchschnitt. Zudem hat man die Chance sich durch Übernahme von Verantwortung gut zu entwickeln, was sich auch gehaltlich auswirkt.
Der Umgang untereinander kann meines Erachtens als überaus kollegial bezeichnet werden. Kollegen haben stets ein offenes Ohr und helfen immer und gern.
Der Anteil 45+ liegt bei ca. 10 %, also wohl im Durchschnitt. Es gibt einige Kollegen, die während ihrer Arbeitszeit bei freiheit.com über diese Grenze gekommen sind, aber es werden durchaus auch neue "45+"-Kollegen eingestellt. Ihre Erfahrung wird gewürdigt und sie sind genau so Teil des Teams wie alle anderen.
Es gibt regelmäßig Feedbackgespräche, in denen man selbst auch Vorschläge für Zielsetzungen einbringt. Entscheidungen werden in aller Regel mit Einbeziehung von Mitarbeitern getroffen. Sie werden immer verständlich begründet.
Die Räumlichkeiten lassen m. E. nichts zu wünschen übrig. Ausgezeichnete Bedingungen um kreativ zu arbeiten.
Jeder hat die jederzeit die Chance, großartige dinge zu tun. Man bekommt von Anfang an die Möglichkeit Verantwortung zu übernehmen, was sehr gewünscht ist und einem die Möglichkeit gibt, sich entsprechend seinen Stärken zu entwickeln.
In der konstruktiv kritischen Arbeitsatmosphäre werden Lob und Verbesserungsvorschläge offen geteilt und natürlich auch diskutiert. Kollegen, Team-Leads und die Geschäftsführung haben stets Zeit, ein offenes Ohr und bieten gerne ihre Hilfe an.
Eine gute Work-Life-Balance wird gefördert und mit überdurchschnittlich viel Urlaub nochmals unterstrichen. Kollegen mit Kindern werden mit Elternzeit jenseits der gesetzlichen Notwendigkeit, Home Office und großer Flexibilität z. B . bei plötzlichen Krankheiten unterstützt.
Es wird ein ausnahmslos respektvoll und extrem hilfsbereit miteinander gearbeitet, über wenige Jahre entstehen viele Freundschaften.
Großartige Räumlichkeiten - wie im Silicon Valley.
In jedem Projekt erhält man als Team-Mitglied die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen, Technologien auszuprobieren und eigene Initiativen zu starten. Mit diesen Freiheiten kann man an den großen Internet-Systemen der beeindruckenden Kundenliste extrem viel lernen.
Die ausgezeichnete Kaffeemaschine sowie Veranstaltungen wie firmeninternes Grillen und Feierabendbier wirken sich positiv auf die Atmosphäre aus. Arbeitsbelastung, schlechte Informationspolitik und mangelnde Mitbestimmung wirken dagegen negativ.
Die Firma ist bekannt für das hohe Niveau ihrer Mitarbeiter, aber auch für die überdurchschnittliche Arbeitsbelastung. Wer gerne viel arbeitet und dabei viel lernen möchte ist hier gut aufgehoben. Wer flexible Arbeitszeiten schätzt und kein Freund der Überstunden ist, weniger.
Arbeitszeiten variieren stark zwischen einzelnen Teams und Projekten. Der Gruppenzwang hin zu Überstunden ist immer vorhanden; werden diese nicht geleistet, wird es sehr negativ ausgelegt. Urlaub muss in der üblichen Weise mit Kollegen abgesprochen werden, kann aber sehr flexibel genommen werden.
Weiterbildung ist in gewissem Umfang möglich, durch kurze Vorträge oder eintägige Workshops. Es existieren nur drei Hierarchieebenen, Aufstieg daher nur begrenzt möglich.
Gezahlt wird (unter Einberechnung von Überstunden) ein etwa marktübliches Gehalt, Tantieme können beachtlich ausfallen.
Umwelt und Soziales haben eine niedrige Priorität.
Zusammenhalt zwischen Kollegen ist gut, Hilfe wird bereitwillig gegeben (sofern die Zeit es erlaubt).
Mitarbeiter über 45 gibt es kaum, bevorzugt werden frische Hochschulabsolventen eingestellt. Aufstiegschancen korrelieren mit der Gesinnung und dem Arbeitseinsatz, ältere Kollegen ziehen da meist den kürzeren.
Höhere Vorgesetzte sind in jedem Fall freundlich, jedoch nicht immer ehrlich und Vorgänge werden im Verborgenen gehalten. Realität und Fassade passen nicht immer zueinander.
Viele andere Vorgesetzte lassen sich hauptsächlich durch ihre positive Eigenschaften beschreiben, selbst wenn einem bei manchen auch Attribute wie "stur" und "beratungsresistent" in den Sinn kommen.
Arbeitsplätze sind optisch sehr ansprechend, in einigen Punkten aber nur bedingt funktional. Tische sind eher zu hoch und nicht höhenverstellbar, die Bürostühle sind jedoch ausgezeichnet. Die Raumbeleuchtung ist häufig spärlich.
Geschäftsergebnisse werden unregelmäßig nach unten weitergegeben. Die Informationen sind oberflächlich und gehen nicht in die Tiefe, erlauben jedoch einen groben Einblick in den Stand der Firma. Das Vorgehen der Geschäftsleitung ist für die Mitarbeiter sehr intrasparent.
Sexistische Bemerkungen kommen vor und betreffen beide Geschlechter gleichermaßen.
Die Aufgaben sind mal mehr und mal weniger spannend. Einflußnahme ist hier in engen Grenzen möglich.
In einem Team mit motivierten, sehr gut ausgebildeten, und fixen Mitarbeitern zu arbeiten. Das war`s leider schon. Ach nein, die Clean Desk Policy, die war auch gut.
Fehlende Fairness im Hinblick auf Arbeitszeiten (Überstunden ohne Gegenleistung, null Flexibilität), keine Perspektive für Mitarbeiter mit Familien, keine Weiterbildungsmaßnahmen, keine Zeit/Bereitschaft neue Technologien zu evaluieren/erlernen, Sparmaßnahmen an unsinniger Stelle, und kein Admin, weil man Systemadministration ja nebenher erledigen kann, und hohe Gehaltstantiemen (prinzipiell gut), die sich am Widerspruch orientieren mögen (nicht so gut).
Ein guter Anfang wäre einen der vielen, vielen Mitarbeiter, die lange bei fdc waren und nun nicht mehr dort arbeiten, zu befragen. Ach so, und dessen Antwort abwarten selbstverständlich.
Im Hinblick auf die im Durchschnitt sehr guten und kurzweiligen Kollegen, spendier ich einen Punkt. Wer das Pech hat, dass dieser Punkt auch negativ ist, der hat wirklich nichts zu lachen.
Die Außendarstellung ist phänomenal und wird eifrig gepflegt. Wobei, ich wiederhole mich, das technische Niveau und der Zusammenhalt vieler Kollegen wirklich gut war (ist), und das Recruiting fuer Nachschub an Nerds sorgte, die nur selten inselbegabt waren.
Sogar die sensibleren unter den Robotern würden da weglaufen.
Also zur Balance:
Work ist deutlich schwerer als Life. Soviel schwerer, dass man schon zusehen muss, Life eigentlich gar nicht so toll zu finden. Und das sagt nun jemand, der in der Freizeit wirklich gerne "irgendwas mit Computern" macht.
Weiterbildungen gab es in Form von internen Treffen, außerhalb der Arbeitszeit als "Hacker Talk" und auch als "Code Jam", d.h. ebenfalls intern, letzteres während der Arbeitszeit.
Externe Weiterbildung hat nicht existiert. Der Hacker Talk war eine freiwillige Sache von Interessierten für Interessierte, wofür fdc die Räume zur Verfügung stellte. Code Jam -während der Arbeitszeit- gab es einmal im Monat - soweit ich weiss ist das schon längere Zeit eingestellt. Lab time war eine ähnliche Sache, die ebenfalls eingestellt ist, oder nur mehr auf dem Papier existiert.
Das Gehalt ist sehr gut. Es wird ein übliches Grundgehalt gezahlt, aber mit sehr hohen Tantiemen, die gerne 20% ausmachen können. Damit erkauft sich die Geschäftsführung Zustimmung, da die Tantiemen nach Gutdünken gewährt oder nicht werden. Andere Benefits mögen vielleicht grandios teure Weihnachtsfeiern sein, und Halloweenverkleidungsorgien mit Schminkprofis. Das Büro war ganz hübsch.
Sozial ist leider nichts in der Firma. Menschen über 30, die u.U. die verrückte Idee einer Familiengründung ins Auge fassen, bekommen durchaus zu hören, dass sie vielleicht nicht richtig zu fdc passen. Momentan gibt es meines Wissens niemanden, der Vater oder Mutter ist, und dort arbeitet. Jene, die es wurden, sind nun nicht mehr bei fdc.
Wochenendarbeit und Überstunden en masse werden gerne genommen aber niemals zurückgegeben, nicht einmal als kleine Geste nach durchschwitzter Nacht vor einem Releasetermin. Damit, so hieß es, öffnete man nämlich Missbrauch Tür und Tor. Es wurden auch famose Studien von der Geschäftsleitung herangezogen, um diese Erkenntnis zu stützen und naseweise Mitarbeiter in die Schranken zu weisen.
Der absolute Pluspunkt in dieser Firma. Das Recruiting war fantastisch, die Jungs und Maedels sehr fit, motiviert, umgänglich und immer hilfsbereit. Also fast alle.
Es gab meines Wissens keine unter den Angestellten.
Außer der Geschäftsführung gibt es offiziell keine Vorgesetzten. Allerdings schon Mitarbeiter, die etwas mehr Geltung besitzen, haben als andere, durchaus normal demnach.
Es ist das Charisma und die Cleverness vorhanden im Einzelgespräch dem Mitarbeiter ein nettes Gefühl zu vermitteln und seine Bedürfnisse zu verstehen.
Beim ersten Mal glaubt man das noch - so wurde mir noch im ersten Gespräch mitgeteilt, dass eine Fluktuation der Mitarbeiter quasi nicht vorhanden sei und das Selbstverständnis der Firma sei, Mitarbeitern eine langfristige Perspektive zu geben.
Ein Drittel der Mitarbeiter hatte dann bald freiwillig die Segel gestrichen - nicht dass einige nicht versucht hätten, die inneren Mechanismen zu verbessern.
Die Stylepolizei hat alles im Griff. Ist aber wirklich ziemlich schön da.
Damen wie Herren werden von Mitarbeitern wie Vorgesetzten gleich behandelt.
fdc baut zu 90% web shops. Nicht immer mit der neuesten Technologie, nicht immer mit der ältesten. Also alles so mittel.