Ihr Unternehmen?

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F.W.Kunath 
GmbH
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Auf den ersten Blick ist alles Perfekt. Sobald man aber hinter die Fassad blickt, bröckelt der putz überall von der Wand

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Bretnig gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

**Was ich am Arbeitgeber schlecht finde – wenig Vertrauen und eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeiten**
Grundsätzlich würde die Arbeit Spaß und Freude machen, doch leider wird man kaum gelassen. Es gibt kaum Raum für eigene Entfaltung, Ideen oder Vorschläge. Alte und eingefahrene Abläufe werden stur weitergeführt, während neue Ansätze kaum Zulassung finden.

Das größte Problem liegt im Bereich Vertrauen: Mitarbeitende sollen bestehende Strukturen reproduzieren, statt eigene Wege zu gehen. Neue Kolleginnen und Kollegen werden nicht aktiv gesucht – vielmehr scheint das Ziel zu sein, „Klone“ bereits vorhandener Mitarbeiter zu schaffen.

Selbst einfache Tätigkeiten wie Telefongespräche oder Kundenbetreuung müssen strikt nach den Vorgaben der Vorgesetzten erfolgen. Kreative Lösungen oder persönliche Gestaltungsmöglichkeiten bleiben dadurch sehr begrenzt. Insgesamt bleibt wenig Spielraum zur Entfaltung – wer selbstständig denken oder neue Wege ausprobieren möchte, stößt schnell an Grenzen.

Verbesserungsvorschläge

**Verbesserungsvorschläge – mit Offenheit in die Zukunft**

Es gibt sicherlich eine ganze Reihe von Punkten, an denen das Unternehmen ansetzen könnte – und auch sollte. Besonders wichtig wäre es, sich stärker für die Ideen und Vorschläge der Mitarbeitenden zu öffnen. Was vor zehn Jahren gut funktioniert hat, muss heute nicht mehr automatisch richtig sein. Der Markt, die Anforderungen und die Arbeitswelt haben sich spürbar verändert – darauf sollte man als Unternehmen reagieren.

Ein zentrales Thema ist auch das Vertrauen: Die derzeit gelebte Kontrolle – sei es bei Arbeitszeiten, Kommunikation oder Aufgaben – wirkt sich negativ auf das Klima aus und verhindert ein modernes, gesundes Miteinander.

Wenn das Unternehmen weiterhin an veralteten Strukturen und einer starren Philosophie festhält, wird es in Zukunft zunehmend schwerfallen, gute Mitarbeitende zu halten oder neue zu gewinnen. Der Wille zur Veränderung – insbesondere in Richtung Offenheit, Vertrauen und echter Zusammenarbeit – wäre ein entscheidender Schritt nach vorn.

Arbeitsatmosphäre

**Ehrliche Einschätzung mit gemischten Gefühlen**

Man merkt sofort, dass es sich um einen Familienbetrieb handelt – und das ist im positiven wie auch im schwierigen Sinne spürbar. Viele der Mitarbeitenden sind miteinander verwandt oder zumindest familiär eng verbunden, was für eine gewisse Nähe und Vertrautheit sorgt. Es gibt aber auch Kolleginnen und Kollegen, die nicht zur Familie gehören – diese leisten ebenso engagierte Arbeit, stehen jedoch manchmal etwas außerhalb dieses engen Kreises.

Leider gehört das Lästern und das Reden über andere – teils auch von Führungskräften – zum Alltag. Es wird oft über Kolleginnen und Kollegen hergezogen, was zu einer unauthentischen Stimmung führt. Viele bewahren die Fassade und machen "gute Miene zum bösen Spiel", was das Arbeitsklima belastet und das Vertrauen untereinander erschwert.

Positiv hervorzuheben ist, dass es dennoch sehr loyale, aufrichtige und menschlich starke Mitarbeitende gibt, die sich gegenseitig unterstützen und für ein bisschen Rückhalt sorgen. Diese kleinen "

Image

**Image – Gefahr des Stillstands**

Das Unternehmen lebt derzeit noch stark von seinem früheren guten Ruf, doch dieser verblasst zunehmend. Alte Stammkunden gehen verloren, während der Wettbewerb kaum beobachtet oder analysiert wird. Ohne Anpassung an aktuelle Marktgegebenheiten droht langfristig, dass auch dieses traditionsreiche Unternehmen an Bedeutung verliert.

Work-Life-Balance

**Work-Life-Balance – gut strukturiert, aber mit Einschränkungen**

In Sachen Work-Life-Balance steht das Unternehmen grundsätzlich gut da. Es gibt klar geregelte Anfangs- und Endzeiten, die von allen sehr konsequent eingehalten werden – Überstunden sind nicht erwünscht und das wird auch offen so kommuniziert. Diese Struktur sorgt für Planbarkeit und eine gute Trennung von Arbeit und Privatleben.

Allerdings hat dieses starre System auch seine Schattenseiten: Es ist kaum möglich, sich Zeiten „einzuarbeiten“ oder flexibel zu gestalten, um sie bei Bedarf nutzen zu können.

Zudem wird das Thema Arbeitszeit in der Praxis oft eher zu Ungunsten der Mitarbeitenden ausgelegt – was das Gefühl vermittelt, dass Vertrauen und Flexibilität in diesem Bereich noch ausbaufähig sind.

Karriere/Weiterbildung

nicht möglich

Kollegenzusammenhalt

**Kollegenzusammenhalt – zwischen ehrlichem Miteinander und oberflächlicher Zugehörigkeit**

Wie bereits erwähnt, gibt es einige Mitarbeitende, die wirklich gut zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen. Diese kleinen Gruppen schaffen ein Gefühl von Vertrauen und Gemeinschaft – was sehr wertvoll ist und für viele den Arbeitsalltag etwas angenehmer macht.

Allerdings bleibt dieses Miteinander oft auf wenige Personen beschränkt. Anderen wird eher das Gefühl vermittelt, dazuzugehören, als dass es tatsächlich gelebt wird. Es wirkt teilweise aufgesetzt oder oberflächlich.

Es gibt viele Feste, kleine Events und nette Gesten, die mit viel Mühe organisiert werden – dafür kann man auch dankbar sein. Doch leider überdecken diese freundlichen Maßnahmen nicht die grundlegenden Herausforderungen im Miteinander.

Erschwerend kommt hinzu, dass auch hier – insbesondere aus einer kleinen, elitären Gruppe – immer wieder über andere, auch über den Verkauf, gelästert wird. Das schadet dem Vertrauen und wirkt sich negativ auf das Arbeitsklima aus.

Umgang mit älteren Kollegen

**Umgang mit älteren Kollegen – respektvoll und fair**

Der Umgang mit älteren Kolleginnen und Kollegen ist durchweg fair und wertschätzend. Das liegt sicherlich auch am insgesamt sehr hohen Altersdurchschnitt im Unternehmen – Erfahrung wird anerkannt und respektvoll behandelt. Hier zeigt sich eine klare Stärke im zwischenmenschlichen Miteinander.

Vorgesetztenverhalten

**Vorgesetztenverhalten – leider von Misstrauen und Kontrolle geprägt**

In Bezug auf das Verhalten meiner direkten Vorgesetzten kann ich leider nur negative persönliche Erfahrungen schildern. Es kam wiederholt zu Situationen, in denen ich eiskalt abserviert wurde – Aussagen wurden verdreht oder bewusst anders dargestellt. Vertrauen existierte in dieser Zusammenarbeit praktisch nicht.

Statt auf Augenhöhe zu kommunizieren, dominieren Kontrolle und Misstrauen: Telefonzeiten, E-Mail-Verläufe und andere Arbeitsvorgänge werden streng überwacht und im Nachhinein ausgewertet. Das sorgt für ein Klima der Unsicherheit und wirkt sich deutlich auf das Wohlbefinden aus.
Diese Art des Führungsverhaltens ist im Unternehmen kein Geheimnis – viele Mitarbeitende nehmen es wahr. Auch hier scheint die negative Dynamik ihren Ursprung in einer bestimmten, klar erkennbaren Führungsebene zu haben.
Insgesamt fehlt es deutlich an Vertrauen, Offenheit und einem modernen, respektvollen Führungsstil.

Arbeitsbedingungen

**Arbeitsbedingungen – modern mit Luft nach oben**

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Die Büros sind modern, hell und ansprechend eingerichtet, was für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgt. Auch die IT-Ausstattung ist auf einem soliden und zeitgemäßen Niveau – Mitarbeitende haben grundsätzlich Zugriff auf gute Technik.

Verbesserungspotenzial gibt es vor allem im Bereich der Telefonie, die veraltet wirkt und moderner gestaltet werden könnte. Auch einige eingesetzte Softwarelösungen sind nicht mehr auf dem neuesten Stand und erschweren teils effizientes Arbeiten.

Dennoch: Die grundlegenden Arbeitsmittel stimmen, und das tägliche Arbeiten ist damit gut machbar.

Kommunikation

**Kommunikation – leider oft nur in eine Richtung**

Auch in puncto Kommunikation zeigt sich ein klares Muster: Eigene Ideen oder Impulse von Mitarbeitenden finden kaum Gehör – sie wirken eher unerwünscht oder werden gar nicht erst ernst genommen. Zwar gibt es regelmäßige Meetings und Gespräche, diese verlaufen jedoch meist einseitig und bieten wenig Raum für echte Beteiligung oder offene Diskussion.

Kritik oder Vorschläge werden selten aktiv eingefordert und noch seltener konstruktiv aufgenommen. Das erzeugt das Gefühl, dass Mitarbeitende eher „funktionieren“ sollen, anstatt sich aktiv einbringen zu dürfen.

Insgesamt bleibt die interne Kommunikation weit hinter dem zurück, was möglich und wünschenswert wäre – hier besteht definitiv viel Entwicklungspotenzial.

Gehalt/Benefits

**Gehalt und Sozialleistungen – nur das Nötigste**

Beim Thema Gehalt zeigt sich deutlich, dass es sich um ein kleines, mittelständisches Unternehmen handelt. Gezahlt wird solide über dem Mindestlohn – aber viel mehr darf man leider nicht erwarten. Zusätzliche Leistungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld gibt es nicht.

Auch beim Urlaub wird sich auf das gesetzlich vorgeschriebene Maß beschränkt. Insgesamt wirkt das Vergütungspaket nicht mehr zeitgemäß und bietet wenig Anreiz oder Wertschätzung für langfristiges Engagement.

Positiv zu erwähnen ist der Mitarbeiterrabatt auf das firmeneigene Sortiment – dieser ist fair und kann durchaus attraktiv sein. Trotzdem: In Summe bleibt das Angebot im Vergleich zu anderen Arbeitgebern eher dürftig.

Interessante Aufgaben

**Aufgaben – starr verteilt und wenig Entwicklungsspielraum**

Im Bereich Aufgabenverteilung zeigt sich eine der größten Schwächen des Unternehmens. Die Aufgaben sind sehr festgefahren – jede\*r macht strikt nur „seinen“ Bereich. Obwohl viele Tätigkeiten durchaus auch von anderen übernommen werden könnten, ist das ganz offensichtlich nicht gewünscht.

Diese strikte Trennung verhindert Flexibilität, gegenseitige Unterstützung und auch persönliche Weiterentwicklung. Für neue Mitarbeitende ist das besonders schwierig: Es fehlt eine klare, langfristige Perspektive. Statt schrittweise Verantwortung zu übernehmen, fühlt man sich dauerhaft wie in einer Praktikantenrolle – heute hier, morgen da, ohne Kontinuität oder echtes Ankommen im eigenen Aufgabenfeld.

Insgesamt fehlt es an Offenheit für neue Impulse und an einer dynamischen Aufgabenverteilung, die Mitarbeitende wirklich integriert und fördert.

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.