Mehr Schein als Sein
Gut am Arbeitgeber finde ich
Das gemeinsame Mittagessen ist zwar sehr gut, hat aber manchmal einen etwas zwanghaften Charakter.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gab keinerlei Einführung in das Projekt oder Tätigkeit. Ich wurde vor den Computer gesetzt und angewiesen, mich einfach durch die Ordner durchzuklicken. Von Beginn an entsprach die Tätigkeit weder der Stellenbeschreibung noch meiner fachlichen Kompetenz. Obwohl man sich wohl gerade von dieser einen positiven Anstoß für das Projekt erhofft hatte, führte meine langjährige Berufserfahrung eher zu Spannungen mit der Teamleitung. Die Beendigung des Arbeitsverhältnisses im Rahmen der Probezeit war für keine Seite überraschend. Auch nicht die Tatsache, dass eine Bachelor-Studentin für Akquisetätigkeiten meinen Platz einnahm.
Arbeitsatmosphäre
Es wird viel Wert auf die Schaffung eines familiären Arbeitsumfeldes gelegt. Das wirkt oft gezwungen, etwa die Geburtstagsansprachen in der obligatorischen Mannschaftsrunde. Sie sind sicherlich nett gemeint und sollen eine Verbundenheit herstellen, waren oft aber wenig authentisch.
Kollegenzusammenhalt
Sehr nette und liebenswerte Kollegen
Arbeitsbedingungen
Im Dachkammerl des historischen Gebäudes ohne Klimaanlage ist es im Sommer unerträglich heiß.
Gehalt/Benefits
Dass bei der Gehaltsverhandlung damit argumentiert wurde, man arbeite ja für eine gemeinnützige Organisation und könne daher nicht so viel bezahlen fand ich im Nachhinein etwas schäbig.