1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
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kununu Prüfprozess
Verhalten der GF erinnerte an Gutsherrengebaren;
fehlende Planbarkeit ("heute so, morgen anders")
Führungsqualitäten verbessern, Mitarbeiterführung an heutige Zeiten anpassen;
klare Strukturen schaffen: Aufgabenverteilung/Verantwortlichkeiten regeln, entsprechende Befugnisse einräumen;
sich auch mal auf andere verlassen, nicht im Tagesgeschäft alles umwerfen
Aufgrund individuell schlechter Erfahrungen mit Eigeninitiative erfolgte bei allen Mitarbeitern "Dienst nach Vorschrift". Teilweise unklare Aufgabenverteilung, einseitige Erweiterung der Aufgabengebiete durch die Geschäftsführung, ohne Angebot einer finanziellen Anpassung. Neue Mitarbeiter sollten immer in alles eingewiesen werden (Springerfunktion, z. B. Verwaltungs-MA auch in der Produktion, Qualitäts-MA im Rechnungswesen).
Bei Kunden war die gelieferte Ware hoch eingeschätzt. Durch Lieferzeitverzögerung waren zuletzt Kunden unruhig geworden.
Image intern zwiegespalten zwischen " Ich kenn's woanders besser." und " Ich habe keine andere Option."
Betriebsruhe (vom Urlaub abgezogen) an Brückentagen und um Weihnachten. Urlaubsplanung auch kurzfristig möglich, Abstimmung in eigener Abteilung (Stellvertreter) vorausgesetzt. Überstunden können abteilungsabhängig angesammelt und abgefeiert werden. Produktion im 3-Schichtsystem (6,14,22), Verwaltung tagsüber in individueller Abstimmung zu festen Zeiten (keine Gleitzeit)
kein breites Konzept zu Karriere/Weiterbildung für alle MA vorhanden (keine Entwicklung gewollt?); "Weiterbildung" erfolgte vorrangig durch innerbetriebliche Anweisungen, auswärtige Weiterbildung wurden nicht angeboten
Einstiegslohn erfolgte nahe am Mindestlohn, wurde akzeptiert von ungelernten MA und Quereinsteigern. Durch stetig ansteigende Aufgabenübertragung während der Probezeit wurde Aufgabenpensum über das im Arbeitsvertrag vereinbarte Maß ausgedehnt. Anpassung des Lohns muss aktiv eingefordert werden, dabei Risiko der Kündigung während der Probezeit.
Treibstoffgutschein nach der Probezeit, Weihnachtsgeld+Urlaubsgeld+Erholungszulage zusammen ca. ein halber Monatslohn. Im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten pünktliche Lohnzahlung.
Es wurde versucht, Vorgaben von Behörden zu Abwasser und Abluft einzuhalten.
sehr von jeweiligen Kollegen abhängig: auch Choleriker (mit Schutz durch Geschäftsführung) waren in der Firma vorhanden
Vom Lehrling bis 50-jährigen eingestellt.
Geschäftsführung war in Entscheidungen sprunghaft, Planbarkeit war nicht gegeben. Durch tägliches Einmischen der Geschäftsführung bei Detailaufgaben oft unklare Aufgaben und Verantwortlichkeiten. Teilweise einseitige Konfliktlösung: "Wer zuerst jammert, hat Recht."
Auf aktuell auftretende Probleme/Störungen wurde nur reagiert; proaktive Vorbeugemaßnahmen (mit Investitionskosten) waren sehr sporadisch und allenfalls von motivierten MA eingeleitet. "Stand der Technik" entsprach dem Zeitpunkt der Anschaffung der Anlagen. Belüftung/Klimatechnik fiel manchmal aus. Lärm grenzwertig.
Die interne Kommunikation erfolgte üblicherweise nur mündlich. Dokumentation erschwert, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen nicht gegeben. Individuelle Priorisierung mehrerer Aufgaben war nicht erwünscht. Was aktuell anliegt, hat Vorrang.
Gleichbehandlung aller war gegeben.
Mitarbeiter in Verwaltung waren mit Aufgabenflut stark belastet. Mitarbeiter in Produktion streckenweise am Däumchen drehen und Handy spielen. "Raucherpause" wurde sehr individuell ausgenutzt.