Kein Guter Arbeitgaber
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
1. Überstunden: Sehr lange Arbeitstage sind üblich, mein persönlicher Rekord lag bei 16 Stunden.
2. Ruhezeiten: Die vorgeschriebene Ruhepause von 11 Stunden zwischen den Schichten wurde meiner Erfahrung nach nicht immer eingehalten.
3. Pausen: Echte Pausen gibt es kaum, trotzdem werden Pausen teilweise als genommen berechnet.
4. Lebensmittel: Ich habe erlebt, dass Speisen serviert wurden, die nach meiner Einschätzung nicht mehr frisch waren.
5. Umgang mit Mitarbeitern: Der Ton vonseiten der Führung war oft sehr hart. Ich habe mich mehrfach unter Druck gesetzt gefühlt.
6. Krankheit: Auch während Krankheitsphasen wurden mir Minusstunden angerechnet.
7. Führungskultur: Konstruktive Kritik an der Chefetage ist kaum möglich – meiner Erfahrung nach wird man dann nicht ernst genommen.
8. Einarbeitung: Eine strukturierte Einschulung habe ich nicht erlebt. Vieles muss man sich selbst beibringen.
9. Teamkultur: Manche Kollegen waren offen und freundlich, andere hingegen unehrlich oder haben schlechte Stimmung weitergegeben.
10. Gesundheit: Ich habe miterlebt, dass Mitarbeiter Schmerztabletten nahmen, um die Arbeit durchzuhalten.
11. Fluktuation: Viele Mitarbeiter bleiben nur sehr kurz im Unternehmen, was für eine hohe Fluktuation sorgt.
12. Qualifikation: Nur wenige Kollegen waren ausgebildet. Ein Großteil des Teams bestand aus Aushilfen, Schülern oder Personen mit geringen Deutschkenntnissen.
13. Personalgewinnung: Es wird stark auf Personal aus verschiedenen Ländern gesetzt, was manchmal wie eine Notlösung wirkte.
14. Wertschätzung: Lob oder Anerkennung habe ich während meiner Zeit dort nicht erhalten.
15. Bewertungen: Ich habe den Eindruck, dass kritische Kununu-Bewertungen nicht lange sichtbar bleiben.
Fazit:
Gaul Catering bietet zwar Einblicke in die Gastronomie- und Eventbranche, jedoch zu sehr hohen persönlichen Kosten. Wer dort arbeitet, sollte sich auf lange Arbeitszeiten, hohen Druck, fehlende Anerkennung und eine angespannte Arbeitsatmosphäre einstellen.