15 Bewertungen von Bewerbern kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
15 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
15 Bewerber haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Die Stellenanzeige von Geely Auto Deutschland
für die Position „District Manager (Central_Frankfurt)“ wirft Fragen auf: Obwohl der Job in Deutschland angesiedelt ist und sich offenbar an den deutschen Markt richtet, erscheint die Ausschreibung zweisprachig – Deutsch und Englisch. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf LinkedIn, dass die zuständige „Global RH“ beziehungsweise HR-Ansprechpartnerin ausschließlich auf Englisch kommuniziert. Deutschkenntnisse scheinen weder vorausgesetzt noch intern relevant zu sein.
Das sendet ein irritierendes Signal: Ein Unternehmen, das in Deutschland expandieren will, erwartet offenbar von Bewerbern und Geschäftspartnern die Anpassung an Englisch – nicht umgekehrt. Für viele Fachkräfte entsteht dadurch der Eindruck, dass Kommunikation auf Deutsch innerhalb des Unternehmens kaum möglich oder sogar unerwünscht ist.
Die Entwicklung steht exemplarisch für einen Trend bei internationalen Konzernen: Englisch wird zunehmend zur alleinigen Unternehmenssprache erklärt, selbst in Ländern mit klarer eigener Geschäfts- und Verwaltungssprache. Kritiker sehen darin nicht nur eine Hürde für qualifizierte lokale Bewerber, sondern auch ein Zeichen mangelnder kultureller Integration. Denn wer in Deutschland Autos verkaufen, Händler betreuen und regionale Netzwerke aufbauen will, sollte die Sprache des Marktes beherrschen – insbesondere im Management.
Die Frage bleibt: Warum entsteht immer häufiger der Eindruck, dass man in Deutschland plötzlich nur noch auf Englisch arbeiten soll? Internationalität ist wichtig. Doch wenn Deutsch im eigenen Land zur Nebensprache wird, wirkt das auf viele Bewerber befremdlich – und teilweise respektlos gegenüber dem lokalen Arbeitsmarkt.
Es kann nicht sein, dass im 21. Jahrhundert ein Bewerber nach erfolgten persönlichen Jobinterviews keinerlei Rückmeldung trotz mehrfacher Rückfrage erhält. Das absolute Minimum wäre eine maschinelle Absage. Dies zeigt den Stellenwert, den Mitarbeiter und Menschen bei Geely und bei chinesisch geführten Unternehmen genießen. Ich kann nur eindringlich vor diesem Unternehmen warnen.
Der Ablauf eines Bewerbungsprozesses sollte geplant sein. HR sollte dann sicherstellen, daß alle Schritte auch ausgeführt werden.
Eine beidseitige Geheimhaltungserklärung, die der Kandidat unterzeichnen soll, die aber von Geely nicht unterzeichnet wird, entspricht dann wohl auch eher einem chinesischen Rechtsverständnis.
Geely fordert einen detaillierten Fragebogen mit persönlichen Daten (u.a. Einkommensnachweise aus vorherigen und der aktuellen Tätigkeit) an. Nach zwei intensiven Gesprächen gibt es dann auch auf Nachfrage keine Reaktion mehr. So macht man das einfach nicht in unserem Kulturkreis.
prüft Bewerbungen, gebt Rückmeldung - schreibt wenigstens eine Absage. So ein Verhalten ist respektlos dem Bewerber gegenüber, der sich die Zeit genommen hat, eine Bewerbung zu schreiben.
Im Vorstellungsgespräch haben zwei der Interviewer öfters untereinander chinesisch gesprochen, was ich mehr als unpassend und unhöflich empfand. Eine der beiden Damen konnte sogar Deutsch hat es aber tunlichst vermieden diese Sprache zu sprechen. Am Ende wurde ich nach meinem aktuellen Gehalt gefragt. Später hat man mir auch ein schriftliches Angebot gemacht mit einer höheren Summe. Damit aber das Angebot bindet wäre, hätte ich vorab aber meine Lohnsteuerübersicht vom Jahr zuvor vorlegen sollen damit das HQ in China nachvollziehen kann, ob ich bei meiner Gehaltsangabe auch die Wahrheit gesagt habe. Diese Vorgehen wurde als Vertrauen aufbauen begründet. Schon allein dieses Vorgehen war mir zu viel und habe das Angebot abgelehnt. Kein Arbeitgeber in D verlangt diesen Nachweis bevor er dem Kandidaten ein Angebot macht. Das ist äußerst unseriös und hat nichts mit vertauensvollen Umgang zu tun.
Kompetente Personaler einstellen
Obeying the general standard rules of recruitment, i.e. not exceeding a general response time, preparing hardware/software and technical equipment before the video interview and have a B plan in case of bad connection, more transparency required, be honest on what you are looking for and give exact details of your requirements
- Nach einem ersten Telefongespröch wurde ich zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch im April nach Praunheim eingeladen.
- Die Anreise aus Norddeutschland mit DB und Share Now hatte ich vorab mit dem HRler abgestimmt.
- Bei der Verabschiedung hieß es, dass ich innerhalb der nächsten zwei Wochen eine Rückmeldung erhalte.
- Das ist nun 2,5 Monate her. Ich habe bis heute keine Rückmeldung. Bei meiner ersten Nachfrage bzgl Erstattung der Reisekosten wurde ich vertröstet, auf Folgemails keine Reaktion. Auf den mir entstandenen Reisekosten sitze ich bis heute. Insgesamt daher ein äußerst enttäuschender, unprofessioneller und nicht wertschätzender Bewerbungsprozess.
- wenn man für die eigene Abteilung rekrutiert, doch bitte auch so, dass man sich bei Einstellung noch in die Augen schauen kann.
- wertschätzendere Behandlung der Bewerber - die Candidate Journey ist grausig, ich hoffe, der neue HRBP oder Recruiter/TA bekommt das hin.
- Informationen gibts nur auf Nachfrage - der Informationsfluss ist im persönlichen Gespräch genauso dürftig wie in der Stellenanzeige.
- Trotz mehrfacher Rückfragen kein Feedback - habe mich jetzt selbst anders entschieden, an Feedbackversprechen halten!
- Struktur würde den Interviews gut tun.
- Man fühlt sich als Bittsteller - ein Gespräch auf Augenhöhe wäre besser.
Aussagen an Bewerber wie "Umziehen geht jawohl auch während Corona, wir suchen jemanden ab sofort" ist schon mal nicht der richtige Umgang mit einer Pandemie :D
So verdient kununu Geld.