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Vorstellungsgespräche

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Nachhilfe in Respekt und Pünktlichkeit dringend empfohlen.

1,0
Bewerber/inHat sich 2021 in Berlin als Mitarbeiterin Gewerkschaftliche Bildungsarbeit beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Bereits die Einladung zum Bewerbungsgespräch war eine formlose Mail vom Handy ohne Kontaktdaten und Signatur. Vor Ort wurde der erste Eindruck noch untertroffen. Auf einem einsamen Stuhl in einem Flur ohne Licht platziert, hieß es zu Beginn von einer Mitarbeiterin, der Termin würde sich etwas verzögern. Eine halbe Stunde später wurde ich dann in den Konferenzraum geholt – ohne jegliche Entschuldigung oder Erklärung. Man habe sich verspätet. Ach? Ich bekam eine Broschüre und mehrere Testfragen vorgelegt, die ich mir ja mal kurz durchlesen könne. Derweil sich meine höchstrangige Ansprechpartnerin noch in der Küche aufhielt, waren die anderen beiden mit ihren Handys beschäftigt. Erst als ich sie regelrecht anstarrte, erbarmte man sich, mit mir zu reden, so erfuhr ich auch, dass man froh sein, alle Termine an einem Tag untergebracht zu haben.
Echt jetzt? Und sowas steht für Erziehung? Was für ein Vorbild!
Eine der Testfragen beinhaltete übrigens das Handling von unzufriedenen SeminarteilnehmerInnen in Bezug auf Gendersprache. Ein Sternchen oder ein Binnen „I“ zu setzen ist einfach, aber mit einer realen Bewerberin respektvoll und höflich umzugehen, muss man bei der Berliner GEW noch lernen.


Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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