Der am besten bewertete Faktor von GfI Gesellschaft für Ingenieurdienste ist Interessante Aufgaben mit 4,5 Punkten (basierend auf einer Bewertung).
Die Aufgaben selbst können interessant sein. Es gibt technisch anspruchsvolle Projekte, Sonderkonstruktionen und grundsätzlich Potenzial. Genau deshalb ist die Situation so bitter: Fachlich könnte aus diesem Unternehmen viel mehr werden.
Dieses Potenzial wird aber aus meiner Sicht durch schlechte Führung, falsche Prioritäten, mangelhafte Kalkulation, chaotische Projektsteuerung und fehlendes Verantwortungsbewusstsein an der Spitze zerstört.
Interessante Aufgaben helfen wenig, wenn man permanent die Folgen falscher Managemententscheidungen ausbaden muss.
Der am schlechtesten bewertete Faktor von GfI Gesellschaft für Ingenieurdienste ist Gehalt/Benefits mit 2,3 Punkten (basierend auf einer Bewertung).
Gehalt und Benefits wirken aus meiner Sicht unausgewogen und nicht fair priorisiert. Während bei normalen Mitarbeitenden gespart und Druck aufgebaut wird, entstand gleichzeitig der Eindruck, dass an anderer Stelle sehr großzügig mit Geld umgegangen wurde.
Benefits wurden gestrichen oder eingeschränkt. Gleichzeitig sollen Mitarbeitende immer mehr auffangen. Das passt nicht zusammen.
Leistung, Verantwortung und Belastung stehen aus meiner Sicht nicht in einem gesunden Verhältnis zur Anerkennung. Wer operativ den Schaden begrenzt, bekommt Druck. Wer oben entscheidet, zieht keine erkennbare Konsequenz.