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Unseriöser Bewerbungsprozess durch den Firmenchef

1,0
Bewerber/inHat sich 2023 in Luckenwalde als Chemielaborant beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Ich gebe hier mal meine Rückmeldung im Zusammenhang mit einer Bewerbung zum Chemielaboranten im April/Mai 2023 wieder. Dazu ist Folgendes passiert: Der auch russisch/ukrainischsprachige Firmenchef annoncierte tatsächlich im Kaufland Luckenwalde per handschriftlichem Aushang und mit Kugelschreiber geschrieben eine Stelle oben im Biotechnologiepark in Luckenwalde.Die Stelle war so unerkennbar geschrieben, dass ich zunächst nicht konkret auf Glycon schließen konnte. Ich rief also an. Schnell stellte sich heraus, dass ich den Firmenchef aber doch schon mal getroffen hatte, und zwar um 2017, als ich noch in der Ausbildung war. Das damalige erste Bewerbergespräch verlief ganz klar schwammig und beirrend. So nahm ich aus diesem Gespräch mit, dass angeblich die Chemielaboranten auch Fremdsprachen können müssten, da sie angeblich auch Firmenkommunikation führen würden. Das kam mir schon damals seltsam und absolut zu bezweifeln vor. Russisch kann ich nicht, und von daher schied die Stelle eigentlich mehr oder weniger aus; es handelte sich aber damals nur um ein Infogespräch. Im Jahr 2023 gelangte ich erneut auf Glykon, ohne zu wissen, dass der läppische Zettel eine „Stellenausschreibung“ von Glycon gewesen war. Am Telefon erkannte ich die Stimme und die Person des Firmenchefs klar wieder. Er beschrieb, dass er angeblich zum Juni eine oder mehrere Stellen als Chemielaborant hätte. Ein früherer langjähriger Mitarbeiter sei nach Berlin gewechselt. Doch was mir noch sehr im Ohr verblieben ist, ist die anstößige Formulierung des Firmenchefs, als es dann dazu überging, das weitere Umfeld zu beschreiben:

„Hier warten zwei hübsche Ukrainerinnen auf Sie, mit denen Sie dann zusammenarbeiten würden.“

Insgesamt habe ich aber keine weiteren Bewerbungsunterlagen dorthin gegeben, weil ich mit der unzuverlässigen Wesensart des Firmenchefs – listige Mischung aus Anfüttern und gegenüber dem Bewerber schnell grenzenlos ausufernde Forderungen, Wertmaßstäbe und Wertvorstellungen direkt auch aus dem Gespräch abgeleitet und abverlangt – nicht zurechtgekommen bin. Es ist schon damals nicht klar erkennbar gewesen, welche „Art“ von Bewerbern der Firmenchef nun wirklich sucht; er hat einfach keine direkte Art. Insgesamt handelte es sich bei den Verhaltensmerkmalen des Firmenchefs mehr um verkappte Umwerbung und Selbstrepräsentation überhaupt des Russischen/Ukrainischen und damit sogar politische Mätzchen: Anfüttern, Rauslocken und Enttäuschen. Mit flammenden Verheißungen lädt er gern allerlei Bewerber ein und schreibt auch Zettel für die Armen (siehe Kaufland). Doch wen er wirklich treumütig einstellt, sind ausschließlich seine Landsleute. Und so ist es meiner Kenntnis nach auch aktuell.

Ich denke, dass ich hier fair und wirklichkeitsgetreu einschätze und bewerte.

So etwas ist schwierig als Mensch – noch schwieriger als hypothetischer Vorgesetzter.

Meine Bewerbervoraussetzungen: Chemielaborant Note 1, Erfahrung aus Studium(Physik, Chemie, Mathe), Abitur, Zusatzzertifikate Chemie.


Erklärung der weiteren Schritte

Professionalität des Gesprächs

Zufriedenstellende Reaktion

Wertschätzende Behandlung

Vollständigkeit der Infos

Erwartbarkeit des Prozesses

Zufriedenstellende Antworten

Angenehme Atmosphäre

Schnelle Antwort

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