Bewerber/inHat sich 2026 in Goslar als Redakteur beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.
Verbesserungsvorschläge
Stelle nicht als "Redakteur", sondern als "Reporter mit strikter Präsenzpflicht" ausschreiben
Bewerbungsfragen
Warum man sich nicht bei der Konkurrenz beworben hat, die näher am Wohnort liegt.
Gründe für Wechsel
Das Beste war der Kontakt zum Sekretariat: sehr offen, freundlich, schnell, professionell. Was folgte: keine Diskussionen in Bezug auf den Vertragsbeginn und das Gehalt. Kein Tarif, kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Achtung: Strikte Präsenzpflicht. Es wird erwartet, dass man in die Region zieht. Wunsch nach Bedenkzeit wird mit "wir haben noch andere Kandidaten" quittiert. Es wird von den Chefs dringender Personalbedarf signalisiert - zugleich eine der beiden Stunden des Gesprächs negativ über "Kandidaten von außen" berichtet, die sich vor Ort nicht auskennen (das sei "peinlich"), krank gewesen seien bzw. zu viel Zeit am Heimatort verbracht hätten. Daher jetzt nur noch befristete Verträge. Bei der nachträglichen telefonischen Nachfrage des Kandidaten, ob zwei Tage Home-Office pro Woche möglich wären (immerhin liegt der Wohnort 70 Kilometer entfernt), verneint der Chef strikt. Dann tritt er nach: Die Leute wollten heutzutage alle nicht arbeiten. Krankheit nach einem Trauerfall wird als Faulheit ausgelegt. Fazit: Wer Menschlichkeit, Weltoffenheit, freundliches Entgegenkommen und modernes Arbeiten sucht: Finger weg - bloß nicht...
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ihre Darstellung können wir so nicht teilen. Ein respektvoller und professioneller Umgang mit Bewerbenden ist uns wichtig. Unsere Rahmenbedingungen, insbesondere zur Präsenz und zum mobilen Arbeiten, kommunizieren wir transparent. Wir bedauern, dass unsere Vorstellungen nicht zusammengepasst haben, und wünschen Ihnen für Ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.