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kununu Prüfprozess
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Positiv fand ich, dass die Aufgaben grundsätzlich abwechslungsreich waren und man viele Einblicke in unterschiedliche Bereiche bekommen konnte. Am Anfang war außerdem die flexible Zeiteinteilung und Homeoffice-Möglichkeit ein großer Vorteil.
Man konnte relativ schnell Verantwortung übernehmen und fachlich einiges lernen. Gerade für Studierende kann das grundsätzlich interessant sein, wenn die Rahmenbedingungen klarer und fairer geregelt wären.
Schlecht fand ich vor allem die fehlende Struktur und Verlässlichkeit. Aufgaben wurden oft sehr kurzfristig verteilt, Fristen wirkten unrealistisch und Absprachen zu Arbeitszeiten, Homeoffice, Urlaub oder Erreichbarkeit waren aus meiner Sicht nicht konsequent.
Außerdem empfand ich den Umgang mit Grenzen als problematisch. Wenn man flexibel war und zusätzlich unterstützt hat, wurde das gerne angenommen. Sobald man aber wegen Studium, Krankheit oder bereits geleisteter Stunden nicht mehr jederzeit verfügbar war, fühlte ich mich nicht fair behandelt.
Auch die Arbeitsbedingungen und das Thema Abrechnung/Zahlungen waren für mich enttäuschend. Private Geräte und mobile Daten mussten genutzt werden, und Lohnabrechnungen oder Erstattungen waren aus meiner Sicht nicht transparent genug.
Es sollte deutlich mehr Struktur in Planung, Kommunikation und Aufgabenverteilung geben. Fristen sollten realistisch eingeschätzt werden, bevor sie Kunden zugesagt werden.
Arbeitszeiten, Überstunden, Urlaub, Homeoffice und Erreichbarkeit sollten klar geregelt und auch eingehalten werden. Mitarbeitende sollten nicht das Gefühl haben, ständig verfügbar sein zu müssen.
Außerdem sollten Lohnabrechnungen, Zahlungen und Erstattungen transparent, korrekt und ohne mehrfaches Nachfragen erfolgen.
Wichtig wäre auch ein fairerer und professionellerer Umgang mit Mitarbeitenden, besonders wenn diese Grenzen setzen, krank sind oder studienbedingt nicht jederzeit verfügbar sein können.
Grundsätzlich sollte die notwendige Arbeitsausstattung gestellt werden, damit Mitarbeitende nicht dauerhaft private Geräte, mobile Daten oder private Mittel für die Arbeit nutzen müssen.
Die Arbeitsatmosphäre war für mich am Anfang noch angenehm, weil vieles locker und flexibel wirkte. Mit der Zeit hat sich das aber deutlich verändert. Durch kurzfristige Aufgaben, häufigen Zeitdruck und unrealistische Erwartungen entstand für mich zunehmend eine belastende Stimmung.
Besonders schwierig war, dass nach außen oft Verständnis und Wertschätzung vermittelt wurden, im Arbeitsalltag aber trotzdem erwartet wurde, dass man sehr flexibel ist, auch abends, am Wochenende oder sogar im Urlaub unterstützt. Sobald ich eigene Grenzen gesetzt habe, zum Beispiel wegen Studium, Krankheit oder bereits geleisteter Arbeitszeit, hatte ich nicht mehr das Gefühl, fair behandelt zu werden.
Dadurch entstand für mich keine dauerhaft vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre, sondern eher Stress, Unsicherheit und das Gefühl, ständig verfügbar sein zu müssen. Positiv war, dass es anfangs Freiheiten gab, aber diese wurden später aus meiner Sicht nicht konsequent und fair gelebt.
Das Image nach außen wirkte auf mich deutlich besser als die Realität im Arbeitsalltag. Es wurde ein lockeres, flexibles und wertschätzendes Umfeld vermittelt, intern habe ich jedoch viel Chaos, kurzfristigen Druck und wenig Verlässlichkeit erlebt.
Besonders enttäuschend war für mich, dass Werte wie Verständnis und Flexibilität zwar oft betont wurden, im Alltag aber nicht konsequent gelebt wurden. Dadurch passten Außenwirkung und tatsächliche Erfahrung für mich nicht zusammen.
Aus meiner Sicht sollte das Unternehmen zuerst intern an Struktur, Kommunikation und fairem Umgang arbeiten, bevor es nach außen ein so positives Bild vermittelt.
Eine echte Work-Life-Balance war für mich kaum vorhanden. Es wurde zwar nach außen flexibel und verständnisvoll gewirkt, im Arbeitsalltag wurde aber aus meiner Sicht sehr viel Verfügbarkeit erwartet – auch außerhalb der normalen Arbeitszeiten.
Während meiner Zeit dort habe ich häufig abends, am Wochenende oder sogar im Urlaub gearbeitet, damit Projekte rechtzeitig fertig werden. Teilweise waren die Aufgaben so kurzfristig und dringend, dass Pausen oder normale Feierabende kaum möglich waren. Auch nach langen Arbeitstagen wurde erwartet, dass Dinge noch fertiggestellt werden, obwohl es bereits spät war.
Besonders belastend war für mich, dass freie Zeit und Urlaub nicht ausreichend respektiert wurden. Trotz vorheriger Ankündigung meiner Reise wurde ich gefragt, ob ich unterwegs weiterarbeiten kann. Auch während des Urlaubs gab es Kontaktversuche wegen Arbeitsthemen. Dadurch hatte ich das Gefühl, nie wirklich abschalten zu können.
Wenn man selbst Grenzen gesetzt hat, zum Beispiel wegen Studium, Krankheit, bereits geleisteter Stunden oder privaten Verpflichtungen, wurde das aus meiner Sicht nicht ausreichend akzeptiert. Für mich war die Work-Life-Balance deshalb sehr schlecht und ei
Das Sozialbewusstsein habe ich leider als sehr gering erlebt. Nach außen wurde zwar oft Verständnis und ein lockerer Umgang vermittelt, im Arbeitsalltag hatte ich aber den Eindruck, dass die Belastung der Mitarbeitenden nicht ausreichend ernst genommen wurde.
Aus meiner Sicht wurden Überstunden, Arbeiten spät am Abend oder bis in die Nacht, am Wochenende oder sogar im Urlaub zu selbstverständlich hingenommen. Auch wenn man krank war, studienbedingt Grenzen setzen musste oder bereits genug Stunden gearbeitet hatte, hatte ich nicht das Gefühl, dass darauf wirklich Rücksicht genommen wurde. Gerade bei jungen Mitarbeitenden, Praktikantinnen oder Werkstudierenden sollte aus meiner Sicht verantwortungsvoller mit Arbeitsbelastung, Erreichbarkeit und Abhängigkeiten umgegangen werden.
Zum Umweltbewusstsein kann ich nur eingeschränkt etwas sagen. Positiv aufgefallen ist mir in diesem Bereich allerdings wenig. Da private Geräte, private mobile Daten und teils auch private Mittel genutzt werden mussten, wirkte das auf mich insgesamt nicht besonders nachhaltig oder professionell organisiert.
Insgesamt fehlte mir ein verantwortungsvoller Umgang mit Mitarbeitenden und deren Grenzen. Für mich s
Das Team ist gut, jedoch hat man nicht viel miteinander zu tun, weil der Großteil im Homeoffice arbeitet.
Das Vorgesetztenverhalten habe ich leider als sehr enttäuschend und belastend erlebt. Anfangs wirkte der Umgang freundlich, locker und verständnisvoll. Mit der Zeit hatte ich jedoch zunehmend das Gefühl, dass dieses Verständnis nur solange vorhanden war, wie man sehr flexibel war, kurzfristig eingesprungen ist und zusätzliche Belastung akzeptiert hat.
Aus meiner Sicht wurden Aufgaben oft unrealistisch geplant und mit sehr kurzfristigen Fristen weitergegeben. Gleichzeitig wurde viel Druck aufgebaut und häufig nach dem Stand gefragt, obwohl die Bearbeitung Zeit brauchte. Wenn man Grenzen gesetzt hat, zum Beispiel wegen Studium, Krankheit, bereits geleisteter Arbeitszeit oder geplanter Freizeit, wurde das aus meiner Sicht nicht fair und verständnisvoll behandelt.
Besonders problematisch fand ich, dass Wertschätzung zwar oft ausgesprochen wurde, sich im tatsächlichen Verhalten aber nicht ausreichend gezeigt hat. Mehrarbeit, Arbeit am Wochenende oder im Urlaub wurde gerne angenommen, aber nicht klar geregelt oder angemessen ausgeglichen. Dadurch entstand für mich der Eindruck, dass Einsatz selbstverständlich erwartet wurde.
Nach meiner Kündigung empfand ich den Umgang als besonders u
Die Arbeitsbedingungen habe ich leider als sehr schlecht erlebt. Das Büro war zwar umgezogen, aber auch mehrere Monate später waren die Bedingungen aus meiner Sicht noch immer nicht auf einem professionellen Niveau.
Besonders problematisch fand ich, dass es im Büro oft sehr kalt war und die Räumlichkeiten auf mich weiterhin eher unfertig bzw. provisorisch wirkten. Eine abschließbare Toilette gab es nicht, was ich persönlich sehr unangenehm fand. Außerdem gab es zeitweise kein funktionierendes WLAN, sodass ich für die Arbeit meine privaten mobilen Daten nutzen musste.
Auch die technische Ausstattung war aus meiner Sicht unzureichend. Für die Arbeit mussten private Geräte wie Laptop, Handy oder iPad genutzt werden. Gerade bei regelmäßiger Arbeit und anspruchsvollen Aufgaben erwarte ich, dass die notwendige Ausstattung zuverlässig vom Arbeitgeber gestellt wird und Mitarbeitende nicht auf private Geräte und Daten angewiesen sind.
Dass solche Bedingungen direkt nach einem Umzug kurzfristig auftreten können, ist vielleicht nachvollziehbar. Nach mehreren Monaten sollte aus meiner Sicht aber eine grundlegende arbeitsfähige Ausstattung vorhanden sein. Insgesamt haben die Arbeitsbedingung
Die Kommunikation war für mich einer der größten Kritikpunkte. Anfangs wirkte vieles freundlich und unkompliziert, im Alltag war die Kommunikation aber oft unstrukturiert, kurzfristig und widersprüchlich.
Aufgaben wurden häufig sehr spontan weitergegeben und sollten dann möglichst sofort oder innerhalb sehr kurzer Zeit erledigt werden. Gleichzeitig wurde regelmäßig nach dem Stand gefragt, teilweise in sehr kurzen Abständen, obwohl klar war, dass die Bearbeitung Zeit benötigt. Dadurch entstand für mich viel Druck und das Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen.
Auch Absprachen zu Arbeitszeiten, Urlaub, Homeoffice und Erreichbarkeit waren aus meiner Sicht nicht verlässlich genug. Dinge, die vorher als unproblematisch dargestellt wurden, wurden später anders bewertet oder plötzlich nicht mehr akzeptiert. Besonders schwierig fand ich, dass Verständnis oft mündlich zugesichert wurde, sich im tatsächlichen Umgang aber nicht entsprechend gezeigt hat.
Bei Problemen oder Rückfragen hatte ich nicht das Gefühl, dass ruhig, sachlich und lösungsorientiert kommuniziert wurde. Stattdessen wirkte vieles emotional, kurzfristig und teilweise unfair. Insgesamt fehlten mir klare Absprachen, Verlä
Das Thema Gehalt und Sozialleistungen war für mich sehr enttäuschend. Für den Einsatz, die Verantwortung und die Flexibilität, die erwartet wurden, empfand ich die Vergütung als nicht angemessen.
Überstunden, Arbeit am Abend, am Wochenende oder sogar im Urlaub wurden aus meiner Sicht nicht klar geregelt und nicht angemessen ausgeglichen. Es wurde zwar öfter Wertschätzung ausgesprochen oder in Aussicht gestellt, dass man „etwas dafür bekommt“, tatsächlich blieb das für mich aber sehr unkonkret. Eine echte Verbesserung, zum Beispiel durch eine nachvollziehbare Gehaltserhöhung oder einen klaren Ausgleich für Mehrarbeit, habe ich nicht erlebt.
Auch bei Urlaub, Resturlaub, Abrechnungen und Zahlungen hatte ich nicht das Gefühl, dass alles transparent und verlässlich geregelt war. Lohnabrechnungen musste ich aktiv einfordern, und dabei sind mir Unklarheiten bzw. Fehler aufgefallen. Gerade bei solchen Themen erwarte ich deutlich mehr Professionalität und Verlässlichkeit.
Zusätzlich mussten private Geräte, private mobile Daten und teilweise auch private Mittel für die Arbeit genutzt werden. Auch Fahrtkosten bzw. Erstattungen musste man aus meiner Sicht selbst genau im Blick behalten und
Gleichberechtigung und faire Behandlung habe ich leider nicht wirklich erlebt. Für mich wirkte es so, als würden Regeln und Erwartungen nicht für alle Mitarbeitenden gleich gelten.
Besonders deutlich wurde das für mich beim Thema Homeoffice. Während andere weiterhin von zuhause arbeiten durften, wurde es mir plötzlich untersagt, obwohl es zuvor lange funktioniert hatte und ich meine Aufgaben auch von zuhause zuverlässig erledigt habe. Das empfand ich als sehr unfair und nicht nachvollziehbar.
Auch allgemein hatte ich den Eindruck, dass Flexibilität stark von den Mitarbeitenden erwartet wurde, aber nicht gleichwertig zurückgegeben wurde. Wer kurzfristig einspringt, Überstunden macht oder auch außerhalb der normalen Arbeitszeit unterstützt, wird gerne gelobt. Sobald man jedoch eigene Grenzen setzt, hatte ich nicht mehr das Gefühl, gleich fair behandelt zu werden.
Für mich fehlten hier klare, einheitliche Regeln und ein wirklich fairer Umgang mit allen Mitarbeitenden.
Die Aufgaben waren grundsätzlich interessant und abwechslungsreich. Ich konnte in verschiedene Bereiche Einblicke bekommen, Verantwortung übernehmen und auch fachlich einiges lernen. Gerade durch die vielen unterschiedlichen Projekte war die Arbeit selten eintönig.
Problematisch war für mich jedoch, dass Aufgaben oft sehr kurzfristig kamen und dann unter hohem Zeitdruck erledigt werden sollten. Dadurch konnte man sich teilweise nicht in Ruhe und mit guter Struktur in Themen einarbeiten, sondern musste vieles schnell abarbeiten. Auch die Menge an Aufgaben war aus meiner Sicht nicht immer realistisch geplant.
Insgesamt waren die Inhalte an sich interessant, aber die Organisation und der ständige Zeitdruck haben den positiven Eindruck deutlich geschmälert.