derzeit von Sarkasmus geprägt – leider viel Potenzial verspielt (Villingen-Schwenningen)
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bisher waren Jobsicherheit, Work-Life-Balance und Themenvielfalt sehr gut. Wir hoffen, dass dies auch weiterhin so bleibt – dies spiegelt auch das Resümee meiner Kolleg:innen wider.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Derzeit herrscht eine sehr belastende Atmosphäre, geprägt von der Angst vor Jobverlust. Viele Mitarbeitende haben das Unternehmen bereits verlassen. Besonders problematisch ist die mangelnde Bereitschaft der Institutsleitung, eigene strategische Fehler einzugestehen. Es ist bedauerlich, dass jahrzehntelang aufgebaute Strukturen innerhalb von ein bis zwei Jahren erheblich geschwächt wurden.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, die Perspektiven der Mitarbeitenden stärker einzubeziehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Eine reflektierte Vorgehensweise der Institutsleitung könnte diesen Prozess sehr unterstützen – dabei sollten weder Angst geschürt noch getroffene Zusagen gebrochen werden. Bedauerlicherweise ist beides in der Vergangenheit geschehen.
Arbeitsatmosphäre
Geprägt von Kündigungsangst; viele Leistungsträger haben das Unternehmen bereits verlassen.
Image
Hahn-Schickard genießt vor allem im Forschungsbereich Anerkennung, ist in der Industrie jedoch gänzlich unsichtbar/unbekannt.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist ausgezeichnet: flexible Gleitzeitregelungen und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten tragen erheblich dazu bei.
Karriere/Weiterbildung
Die Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich gegeben, hängt jedoch von verfügbaren Budgetmitteln ab. Karriere ist prinzipiell möglich.
Gehalt/Benefits
Die tarifliche Vergütung nach TVL entspricht nur eingeschränkt den marktüblichen Standards.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In einigen Bereichen besteht noch Potenzial, das Umwelt- und Sozialbewusstsein zu stärken.
Kollegenzusammenhalt
Im technischen Bereich herrscht ein guter Zusammenhalt wird jedoch von der Arbeitsatmosphäre zunehmend getrübt.
Umgang mit älteren Kollegen
Die Fluktuation orientiert sich stark an Hochschulnähe, wodurch die wertvolle Erfahrung älterer Kollegen häufig ungenutzt bleibt. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass die Unerfahrenheit jüngerer Mitarbeitender gezielt in Kauf genommen wird.
Vorgesetztenverhalten
Auf der aller obersten Führungsebene wird man weitgehend allein gelassen, direkte Vorgesetzte sind hingegen hilfsbereit.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbereiche sind klar strukturiert und den Aufgaben entsprechend gut organisiert
Kommunikation
Fehlende Wertschätzung der Bereiche – die Institutsleitung hört überhaupt nicht zu.
Gleichberechtigung
Es gibt keine Anzeichen einer nicht gelebten Gleichberechtigung.
Interessante Aufgaben
Themen sind interessant und unterstützend, solange sie der Linie der Institutsleitung entsprechen. Eigene Initiativen erfordern sehr exzellente Vorbereitung, da die Zusammenarbeit häufig einem ‚Lehrer‑Schüler‑Verhältnis‘ gleicht und der Ausgang ungewiss ist. Konkrete Vorgaben/Themen seitens der Leitung sind kaum zu erwarten, eigene Themen bleiben teilweise ein Glücksspiel.