Atmosphäre von Sarkasmus geprägt, leider viel Potenzial verspielt.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Bisher waren Jobsicherheit, Work-Life-Balance und Themenvielfalt sehr gut. Wir hoffen, dass dies auch weiterhin so bleibt – dies spiegelt auch das Resümee meiner Kolleg:innen wider.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Die Atmosphäre ist sehr stark belastet, geprägt von Jobunsicherheit. Viele Mitarbeitende haben das Unternehmen bereits verlassen. Die Institutsleitung zeigt keine Bereitschaft, eigene strategische Fehler einzugestehen, wodurch langjährig aufgebaute Strukturen innerhalb kurzer Zeit gefährdet/zerstört werden.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wünschenswert, die Perspektiven der Mitarbeitenden stärker einzubeziehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Eine reflektierte Vorgehensweise der Institutsleitung könnte diesen Prozess unterstützen – dabei sollten weder Angst geschürt noch getroffene Zusagen gebrochen werden. Bedauerlicherweise ist beides in der Vergangenheit geschehen.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre ist von hoher Unsicherheit geprägt, wodurch wertvolle Mitarbeiter verloren gingen.
Image
In der Industrie ist Hahn-Schickard nicht präsent und unbekannt, im Forschungsbereich hingegen mehr sichtbar.
Work-Life-Balance
Die Work-Life-Balance ist ausgezeichnet: flexible Gleitzeitregelungen und vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten tragen erheblich dazu bei.
Karriere/Weiterbildung
Karriere- und Weiterbildungsmöglichkeiten sind grundsätzlich gegeben, insbesondere die Weiterbildung hängt jedoch von verfügbaren Budgetmitteln ab.
Gehalt/Benefits
Die Vergütung nach TVL fällt im Vergleich zum Branchendurchschnitt deutlich niedriger aus.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
In einigen Bereichen besteht noch Potenzial, das Umwelt- und Sozialbewusstsein zu stärken.
Kollegenzusammenhalt
Noch starker Teamgeist im technischen Bereich.
Umgang mit älteren Kollegen
Fluktuation orientiert sich stark an Hochschulnähe, wodurch wertvolle Erfahrung älterer Kollegen ungenutzt bleibt. Man könnte unterstellen die Naivität jüngerer Kollegen ausnutzen zu wollen.
Vorgesetztenverhalten
Direkte Vorgesetzte sind unterstützend; auf oberster Ebene fühlt man sich sehr alleingelassen.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsbereiche sind klar strukturiert und den Aufgaben entsprechend gut organisiert.
Kommunikation
Fehlende Wertschätzung der Bereiche – die Institutsleitung hört nicht zu.
Gleichberechtigung
Eine Gleichberechtigung ist gegeben.
Interessante Aufgaben
Themen sind interessant und unterstützend, solange sie der Linie der Institutsleitung entsprechen. Eigene Initiativen erfordern exzellente Vorbereitung, da die Zusammenarbeit häufig einem ‚Lehrer‑Schüler‑Verhältnis‘ gleicht und der Ausgang ungewiss ist. Konkrete Vorgaben/Themen seitens der Institutsleitung sind kaum zu erwarten, eigene Themen bleiben teilweise ein Glücksspiel.