Der erste Eindruck ist leider wahr. Es wird nicht besser.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Man kann niemanden vertrauen.
Verbesserungsvorschläge
- Gleiche Behandlung für alle.
- Offene Kommunikation an alle Abteilungen nicht nur die eine.
- Den Mitarbeitern zuhören und Kritik/ Verbesserungsvorschläge zu mindest wirklich überdenken (und es nicht nur sagen, dass man dies tut und dann totschweigen).
- Jemanden zu kündigen ist humaner, als denjenigen über lange Zeit zu mobben und hoffen, dass er selbst geht.
- nicht kollegiales Verhalten muss angesprochen werden und nicht toleriert
Arbeitsatmosphäre
Angespannt. Es wird einem Entscheidungsfreiheit vorgegaukelt, nur um diese später durch komplett unkonstruktives und teilweise unprofessionelles Feedback zu zerstören. Entscheidungen die in einem Moment festgelegt wurden, werden im nächsten Moment unbegründet komplett verändert. Es schürt auf Dauer Selbstzweifel an der eigenen Kompetenz.
Image
Lug und Trug. Und das bewusst.
Work-Life-Balance
Für normale Mitarbeiter gibt es keine Überstunden, für Abteilungsleiter oder Monteur auf jeden Fall. Ob die irgendwie kompensiert werden, keine Ahnung.
Karriere/Weiterbildung
Wenn du nicht funktionierst, kannst du in eine andere Abteilung ab geschoben werden oder du wirst gefeuert (oder raus gemobbt).
Gehalt/Benefits
Ist ok. Benefits keine. Auch Versprechen, die im Vorstellungsgespräch gemacht wurden, werden nicht eingehalten (Stichwort: Home-Office).
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Ist nur Schein und wird nur für Promo verwendet. Wenn ein gemeinnütziger "Partner" kein Geld einbringt, wird er nicht mehr erwähnt.
Kollegenzusammenhalt
Es herrscht stark die Mentalität des "wenn du nicht mit uns bist, bist du gegen uns". Und dass passiert sehr schnell. Dann wird auch lauthals über andere Kollegen hergezogen. Und das auch vor neuen Kollegen. So bequem kommen sie sich in ihrer Position vor. Man kann auch beim Chef an geschwärzt werden, obwohl man nicht zusammen arbeitet.
Umgang mit älteren Kollegen
Man wird raus gemobbt, um keine Abfindung zahlen zu müssen. Und die Kollegen freuen sich auch noch, dass wieder einer von den Alten weg ist, weil sie ja im Weg des Fortschritts stehen.
Vorgesetztenverhalten
Beratungsresistent und sehr auf seine "Lieblinge" fokussiert. Alle anderen existieren nicht oder sind ersetzbar.
Arbeitsbedingungen
Hauptsache schnell und billig. Wenn jemand neu ist, ist man spendabel, später muss man ständig argumentieren, dass es notwendig ist. Technik ist komplett veraltet und dem entsprechend laufen auch die Programme mies.
Kommunikation
Wenn man beliebt ist, kann man (und macht man) Stunden lang mit seinen Kollegen quatschen. Wenn man nicht dazu gehört, verbringt man den gesamten Tag alleine ohne, dass dich irgendjemand anspricht (auch in den Pausen). Und man merkt sehr deutlich wer beim Chef beliebt ist und wer nicht. Beim einen werden bei Problemen direkt aufmerksam zugehört, beim anderen auf später verschoben.
Gleichberechtigung
Wenn es den beliebten Mitarbeiter schlecht geht, können alle profitieren. Wenn es dir schlecht geht ,sind das deine Probleme (die du auch gerne auf eigene Kosten lösen musst).
Interessante Aufgaben
Aufgaben sind vielschichtig und interessant, nur Unterstützung oder Verständnis von Vorgesetzten gibt es keines.