2 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
2 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
0/10
Wie bereits erwähnt, wurde zu Beginn kommuniziert, dass zwei Tage Home Office möglich seien. Schon nach wenigen Wochen stellte sich jedoch heraus, dass dies nicht eingehalten wurde, da erwartet wurde, dass dauerhaft jemand im Büro anwesend ist, um Produkte an Influencer:innen o. ä. zu verschicken. Selbst wenn es zeitlich unmöglich war dass eine Sendung rechtzeitig ankommt, wurde verlangt, „eine Lösung“ zu finden – was in der Praxis stundenlanges Telefonieren mit DHL bedeutete. Insgesamt wirkte das Praktikum daher eher wie eine Logistikstelle bei DHL als wie ein Marketing-Praktikum.
Hier lässt sich leider kein positives Wort verlieren. Es war gängige Praxis, dass die „Teamleiterin“ hinter dem Rücken über Kolleg:innen – einschließlich Praktikant:innen – lästerte oder sich über sie aufregte. Eine offene, direkte Kommunikation fand nicht statt. Stattdessen erhielt man von Dritten den Hinweis, sich bei ihr zu entschuldigen, ohne dass sie selbst jemals ein Gespräch gesucht oder etwas klar kommuniziert hätte. Hinzu kamen ständige Stimmungsschwankungen und ein unangemessener Tonfall, der jegliche konstruktive Zusammenarbeit erschwerte. In diesem Umfeld fühlte man sich nicht wohl, geschweige denn dazu ermutigt, Fragen zu stellen. Am besten kam man zurecht, wenn man den festangestellten Mitarbeiter:innen möglichst aus dem Weg ging.
Wie bereits erwähnt, verfügen die Vorgesetzten über keinerlei Leadership-Qualitäten, da weder offene noch konstruktive Kommunikation stattfand – weder im positiven noch im negativen Sinne. Stattdessen wurde lieber gelästert, und selbst in Anwesenheit englischsprachiger Mitarbeiter:innen wurde auf Deutsch gesprochen. Feedback-Gespräche verliefen auf einem erschreckend unprofessionellen Niveau: Anstatt sich auf Leistungen oder Ergebnisse zu beziehen, wurde beispielsweise kommentiert, „manchen Kolleg:innen hat deine Attitude beim Betreten des Büros nicht gefallen“. Auf die Nachfrage nach einer Erklärung oder Konkretisierung folgte keinerlei Antwort.
Es fand so gut wie keine echte Kommunikation statt. Selbst im gemeinsamen Großraumbüro waren Kolleg:innen bei Fragen schnell genervt und wichen konsequent auf Microsoft Teams aus, anstatt ein kurzes persönliches Gespräch zu führen. Besonders enttäuschend war auch der Umgang mit dem Thema Home Office: Erst wurde zugesagt, dass zwei Tage pro Woche möglich seien, am Ende musste man jedoch dauerhaft ins Büro kommen, teilweise nur, um Pakete zu verschicken
Glorified DHL Postbote.