Ihr Unternehmen?

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Hans-Wendt-Stiftung
Bewertung

Ihr Unternehmen?

Sehr unterschiedliche Arbeitsbedingungen je nach Einsatzgebiet.

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 bei Hans-Wendt-Stiftung in Bremen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flache Hierarchien, gute Beratungsangebote.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die pädagogischen Leitlinien der Hans Wendt Stiftung orientieren sich sehr kritiklos an den Lehrinhalten der Universität Bremen.

Ob diese Methoden sinnvoll sind oder eher behindern, wird gar nicht erst evaluiert.
Hier würde ich mir mehr freies Denken wünschen.
Man muss nicht jedem Trend hinterherlaufen.
Ein eigenes Profil wäre authentischer.

Verbesserungsvorschläge

Wer sich Inklusion auf die Fahne schreibt, der sollte auch Inklusion betreiben bzgl seiner eigenen Mitarbeiter!

Arbeitsatmosphäre

Als pädagogischer Mitarbeiter in einer Schule kommt es sehr auf den Einsatz an. Ich hatte Glück und die Atmosphäre war gut.

Work-Life-Balance

Das kommt auf die Stundenzahl an. Ich könnte mir nicht vorstellen, in Vollzeit an einer Brennpunktschule zu arbeiten. Das hält kein Mensch aus

Karriere/Weiterbildung

Es werden eine Menge Fortbildungen angeboten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Oft mehr Schein als Sein.
Siehe oben.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte Glück. In meiner Schule hatten wir ein gutes Team. Leider gab es für uns keinerlei Gelegenheit, uns wenigstens einmal in der Woche für 1 Stunde zusammenzusetzen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es wird kein Unterschied gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Meine Vorgesetzten waren zum Teil gut erreichbar, zum Teil auch nicht. Das ist sehr gemischt.
Leider stehen die Vorgesetzten bei Mitarbeitern der Stiftung, die in Schulen gesendet werden, immer in der Mitte.
D.h. für uns, Sie können sich nie vorbehaltlos für uns einsetzen, sondern müssen immer alles mit der Schule abstimmen

Arbeitsbedingungen

Die Arbeit als Leiharbeiter der HwSt in den Schulen ist von schlechten Arbeitsbedingungen geprägt.
Man hat gleich mehrere Vorgesetzte:
einerseits die Schulleitung, dann die Bildung die Arbeit im Brennpunkt ist so oder so sehr anstrengend, die unklare Position zu den Vorgesetzten erschwert das Ganze.
Kooperationszeiten mit den Kollegen der Stiftung gibt es in den Schulen nicht.

Kommunikation

Es wird sehr viel geredet, aber oft bleibt man in der Oberfläche und gibt Standard Parolen von sich. Methodiken infrage zu stellen ist bei der Stiftung ein Fremdwort.

Gleichberechtigung

Es wird kein Unterschied zwischen Frauen und Männern gemacht.
Auch Kolleginnen, die schwanger werden und in Elternzeit gehen, werden ohne Probleme wieder eingegliedert.
Man darf nur nicht langfristig unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden.
Seitdem ich eine Erwerbsminderungsrente bekomme, weigert sich die Stiftung, mir einen dementsprechenden Arbeitsplatz zu geben.

Das also ist "Inklusion" im Sinne der HWSt. Sehr enttäuschend.

Interessante Aufgaben

Wer als Pädagoge in einer Brennpunktschule beginnt, der kennt seine Aufgaben.
Ob er sie interessant findet, das muss er selbst wissen. Ich finde sie interessant.


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Gehalt/Benefits

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.