1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
- Lohn ist gut
- Chefin sieht den Einsatz und entlohnt diesen auch, sie steht für ihre Mitarbeiter ein und ist menschlich sehr lieb und fair
- keine Digitalisierung, man wehrt sich mit Hand und Fuß gegen Fortschritt
- Vorrausschauendere Planung der Lohnzahlung
- Digitalisierung einführen, dies würde erheblich zur Effizientssteigerung sowie dem Umweltschutz beitragen
- Kommunikation verbessern, notwendige Infos für die Erledigung von Aufgaben mitteilen und auch die Einarbeitung durch eine weitere Person überwachen bzw kontrollieren lassen
- es gibt zwar oft Gutscheine für diverse Läden, diese werden jedoch nur Mitarbeiter*innen überreicht, welche den ganzen Monat nicht krank waren
Meiner Meinung nach beschreibt Gruppenzwang die herrschende Arbeitsatmosphäre sehr gut
Langjährige Mitarbeiter jedoch fallen gern auch mal Bemerkungen über die Arbeitsweise der Firma
Bei Mietern ist die Firma wohl eher negativ gewertet
feste Kernarbeitszeiten, keine Gleitzeitregelung etc.
beim Vorstellungsgespräch wurde explizit danach gefragt ob man Kinder hat und ob diese oft krank werden. Krank sein oder Termine werden hier ungern gesehen und als unkollegiales Verhalten gewertet!
Quereinsteiger*innen bekommen eine Chance und man lernt durch die Arbeit viel jedoch gibt es keine Weiterbildungen oder Kurse etc
Die Einarbeitung erfolgt durch Kolleg*innen
Mit meinem Lohn war ich hier immer zufrieden , auch werden wohl VWL gezahlt, diese jedoch erst nach der Probezeit und wenn entsprechende Leistung gezeigt wird
Der Lohn wird immer erst am allerletzten Tag des Monats angewiesen, fällt dieser Tag auf einen Feiertag oder das Wochenende verzögert sich das ganze nochmal um ein paar Tage (ich saß schon am 5ten des Monats da und hatte noch keinen Lohn drauf!) Hier hätte ich mir eine vorrausschauendere Planung der Lohnzahlung gewünscht um diese Durststrecken zwischen Monatsende und Lohneingang zu vermeiden!
Wortlaut der Chefin „Ich vernichte ganze Wälder, das ist mir egal, Hauptsache die Mieterakten sind ordentlich und ich finde was gesucht wird“, hier sind sogar noch Ausweiskopien etc der Mieter*innen in den Akten abgeheftet
Die Mitarbeiter*innen drucken Dokumente die sowieso weg geschmissen werden auf Schmierpapier aus um der Papierverschwendung wenigstens ein kleines Bisschen entgegen zu wirken (auch hier würde das Zauberwort Digitalisierung zum Umweltschutz beitragen)
Stammbesatzung arbeitet seit vielen Jahren zusammen und versteht sich blind, als Neuling in der Firma hat man es jedoch schwerer akzeptiert zu werden besonders wenn man jünger ist. Es wird täglich gemeinsam Frühstück und Mittag gegessen. Ich habe Lästereien mitbekommen und wurde mehrfach von einer Kollegin harsch angegangen. Wohl fühlen konnte ich mich dort leider nicht.
Die Chefin ist menschlich eine liebe und faire Frau die ich für ihre Arbeit und Art sehr bewundere. Sie stellt sich sogar für ihre Mitarbeiter in die Küche um Mittag zu kochen und bringt regelmäßig Leckereien vom Bäcker mit.
Als Chefin muss ich sie jedoch anders bewerten. Ich habe regelmäßig teils laute Disskusionen zwischen einer Kollegin und der Chefin mitbekommen, man wird während der Arbeit regelmäßig aus der Konzentration gerissen um Mieterakten o.ä. für sie zu besorgen und es wird auch erwartet dann alle stehen und liegen zu lassen was dann natürlich auch wieder zu Fehlern führt.
Empfangsbüro hat Dauerbeschallung durch teils laute Telefonate der Chefin, sich dort zu konzentrieren ist nicht einfach.
Rechner sind neu und es gibt einen technik-kundigen Mitarbeiter einer Firma welcher jederzeit telefonisch für Fragen erreichbar ist.
Digitalisierung gibt es hier nicht und ist auch nicht vorgesehen, hier wird mit stapelweise Papierakten gearbeitet.
Notwendige Informationen für das Erledigen von Aufgaben werden teilweise nicht mitgeteilt was den Prozess unnötig in die Länge zieht und natürlich auch zu Fehlern führt.
Ich hab mir in der Zeit dort regelmäßig Notizen zu Situationen gemacht und finde immer wieder, dass viele Fehler auf fehlende und fehlerhafte Kommunikation zurück zu führen sind.
Bestes Beispiel ist die Einarbeitung selbst, Schritte wurden ausgelassen und 2 Monate später erst festgestellt, was bedeutet, dass bereits 2 Monate fehlerhafte Arbeiten ausgeführt wurden eh es auffiel.
Hier besteht meiner Meinung nach die größte Notwendigkeit zur Verbesserung!
Diversität oder Mitarbeiter nicht deutschen Ursprunges wird man hier wohl eher weniger antreffen. Auch ist meiner Meinung nach Alltagsrassismus hier vertreten.
Die Mitarbeiter bekommen regelmäßig Gutscheine jedoch nur die, die den ganzen Monat nicht krank waren.
Meiner Meinung nach muss man sich hier auf eine sehr hohe Aufgabenlast einstellen, die dadurch extra erschwert ist, dass man sich hier mit Hand und Fuß gegen Digitalisierung oder allgemeinen Fortschritt wehrt. Es gäbe zahlreiche Möglichkeiten die Arbeit effizienter zu gestalten und zu erleichtern jedoch wird am alt bewährten festgehalten. Vieles wird dann auch einfach mit den Worten gerechtfertigt, dass man es hier schon immer so handhaben würde und Software unpersönlicher wäre als die Endlos Word-Dokumente die immer weiter geführt werden.