Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Korrupte Scheinarbeits-Verträge. Teilzeitverträge wegen des niedrigen Gehalts, obwohl Vollzeit gearbeitet werden muss. Das Gehalt muss komplett ins Verdienen gebracht werden. Arbeitszeiten/Überstunden werden nicht angerechnet. Der Geschädtsführer redet über jeden Arbeitnehmer, gerade über Azubis, ziemlich negativ. Er sprach mit einer Mitarbeiterin darüber, dass sie am liebsten alle Azubis kündigen wollen würden.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre war ziemlich relativ. Pro Büro sind 2 Mitarbeiter vertreten. Ich verstand mich mit meiner Vorgesetzten relativ gut zu Beginn. Doch das hielt leider nicht lange. Ich wurde teils terrorisiert, so absurd es auch klingt. Es werden über Mitarbeiter gelästert ohne Ende, keine Unterstützung von Mitarbeitern aus anderen Bürofillialen. Einmal monatlich finden Meetings statt, an denen das gesamte Team teilnimmt. Hier wird nur bei den Azubis raufgehauen. Andere Zwecke erfüllt das Meeting leider nicht. Jeder Azubi muss sich nach der Reihe für irgendetwas erklären und für etwas gerade stehen, was gar nicht in seiner Macht steht.
Karrierechancen
Leider keine Aufstiegschancen, da man sich während sowie nach der Ausbildung beruflich als auch persönlich nicht weiterentwickeln kann. Hier fehlt es wie gesagt an wirklicher Arbeit, Wertschätzung und wahren Werten.
Arbeitszeiten
Wir arbeiten 40 Std./Woche zzgl. 5 Stunden an 2 Samstageni im Monat. Diese Stunden werden leider nicht als Überstunden angerechnet, genauso wenig werden diese Arbeitsstunden ausgezahlt.
Ausbildungsvergütung
Hier liegen wir im Vergleich zu allen anderen aus unserer Klasse am weitesten hinten. Und das obwohl wir die meisten Stunden ablegen. Das Schlimmste aller Dinge ist, dass wir nach der Ausbildung einen Vertrag zur Übernahme vorgelegt bekamen, der von einer Teilzeitbeschäftigung sprach. Gesagt wurde uns jedoch, dass das normal sei und wir natürlich trotzdem 40 Stunden die Woche arbeiten müssen. In Vertrag steht also Teilzeit, obwohl wir Vollzeit arbeiten müssen. Nun aber zum rechtswidrigem Punkt: Das Gehalt ist ein Vorschuss, welcher durch den Verkauf der Immobilien, also die Provision ins Verdinen gebracht werden muss. Das Seltsame ist, dass keine rechtlichen Folgen aufnpmmen und keine Maßnahmen ergriffen werden. Der Grund, welcher uns Mitarbeiter abschrecken soll ist, dass sobald jemand sich beschwert, er direkt gekündigt und arbeitslos wird. Das Ganze bereitete mir über drei Jahre Kopfschmerzen und psychische Probleme. Man wurde auserdem per Videokameras überwacht. Man wurde als man zwei Minuten spät kam, angerufen mit Worten wie "ich sehe durch die Kameradass du zu spät bist".
Die Ausbilder
Leider seltene bis gar keine Anwesenheit der Ausbilder. Es werden ab und an Anweisungen per Telefon übermittelt, Kontrolle auf Sauberkeit und Richtigkeit werden hier aber nicht durchgeführt.
Spaßfaktor
Durch die Ausbildung bei dieser Firma ist mir sämtliches Interesse an dem Beruf abhanden gekommen. Ich wurde nur als billige Bürokraft eingesetzt und musste von 9-18 Uhr in der Woche arbeiten, zzgl. zwei Samstagsdiensten von 3-5 Stunden. Auch hier war ich rein für die Besetzung des Büros gedacht. Wie ich die Ausbildung über drei Jahre durchhielt, bleibt mir ein Rätsel. Der Grund für die gute Abschlussnote war sicherlich die Angst durchzufallen und über eine noch längere Zeit an diese Firma gebunden zu sein.
Aufgaben/Tätigkeiten
Wie bereits des Öfteren erwähnt, war ich als reine Bürobesetzung ohne wirkliche Tätigkeiten gedacht. Wie auch andere Auszubildene berichten, hängen sie vom Lernfortschritt im Gegensatz zu den Klassenkameraden deutlich hinterher. Außerdem ist auch in der Berufsschule die Firma HBI nicht gerne gehört.
Variation
Die einzige Art von Variation die ich hatte, war das Verbringen der Mittagspause sowie die leckeren Mahlzeiten die mich über den Tag brachten.
Respekt
Gar keine Wertschätzung, kein Lob. Wofür auch? Man sitzt als Auszubildene sowieso als unerfahrener Geselle ausschließlich im Büro und hat dafür zu sorgen, dass das Büro von 9-18 Uhr besetzt ist. Sollten anderweitige Probleme, die mit mir als Mitarbeiter nichts zu tun hatten, aufkommen, wurde die Schuld in den meisten Fällen auf alle Auszubildenen geschoben. Das Marketing in den sozialen Medien sei nicht gut genug. Eine Anleitung, wie oder was gepostet werden soll, gibt es allerdings auch nicht.