Einmal und nicht wieder - viele Versprechungen, wenig dahinter und viel Chaos mit dem man zurückgekommen muss.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Dass man pünktlich seinen Lohn bekommt und 6 Wochen Urlaub.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider ist die Firma weit entfernt von einer „normalen“ Firma. Das Chaos und die ständigen Änderungen. Wie Mitarbeiter behandelt werden, das lästern der Chefs über Kollegen usw.
Was heute gilt oder ausgemacht wurde, gilt morgen nicht mehr. Selbst ein Handschlag ist dort nichts wert.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre schon mal schön, wenn normale Arbeitesicherheitsrichtlinien eingehalten wurden. Vom Rest gar nicht erst zu sprechen. Man könnte viel angehen, aber das ist nicht gewollt. Leider läuft das Unternehmen aus meiner Sicht, eher rückläufig. Als ich anfing stand es gut da. Das würde ich mittlerweile nicht mehr behaupten.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist schlecht. Montag fährt man mit einem Gefühl in die Arbeit- was bringt die Woche. Man versucht nach Möglichkeiten seine Arbeit zu machen, aber leider verzögert der Chef alle Tätigkeiten und schafft Chaos und Frustration.
Image
Tja, der Ruf eilt mittlerweile vorraus. Als ich angefangen haben, waren die viele Kunden von der Ware angetan, allerdings gab es immer wieder Probleme mit Netzteil oder Nachbesserungen, die nicht erlegt wurden oder man dann noch an einer Reklamation gut verdienen wollte. Das spricht sich rum. Auch wie Kunden teilweise behandelt werden, wenn sie mit der Rechnung nicht einverstanden sind oder Reklamation oder Probleme haben, ist peinlich.
Work-Life-Balance
Das ist auch super. Man kann Urlaub nehmen, wann man möchte. Es gibt eigentlich keine Einschränkung.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es nicht. Keine Weiterbildung, keine Karrierechancen!
Gehalt/Benefits
Ich habe bei Eintritt nicht schlecht verhandelt, allerdings gibt es keine Gehaltserhöhung, weil es der Firma ständig wirtschaftlich nicht gut geht. Zumindest habe ich das in meiner Zeit dort sehr oft gehört. Auch den Tankgutschein der versprochen wurde, habe ich nie bekommen.
Viele arbeiten dort nur für Mindestlohn - gerade in der Produktion.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird viel über Umweltbewusstsein geredet - letztlich muss es billig sein. Auch Ware auch China mit langem Transport ist gut.
Man hält sich vor nachhaltig und regional, wobei regional eher sehr ausgedehnt zu betrachten ist.
Kollegenzusammenhalt
Kollegen sind super, halten alle zusammen und wissen ja wie’s ist in der Firma zu arbeiten! Tolle Leute und Kompetenzen dort!
Umgang mit älteren Kollegen
Zwischen den Kollegen gibt es nichts. Super auskommen, egal welches Alter, welche Herkunft.
Vorgesetztenverhalten
Keine Mitarbeiterführung! Selbst das normale zwischenmenschliche fehlt! Der Chef hat seine eigene Wahrheit und sieht Prozentzahlen auf den Rücken der Mitarbeiter, wie viel Leistung sie bringen. Das hat er mir selbst mal gesagt!
Arbeitsbedingungen
Wie bereits erwähnt, leider schlecht. Chaos, keine Prozesse! Der Chef interessiert sich auch nicht für Arbeitssicherheit oder Arbeitsrecht. Gerne stellt er Personen vom Arbeitsamt ein, da er da nicht Geld bekommt, für Eingliederung. Auch lässt er Bewerber Probearbeiten, selbst eine Woche und besetzt die Stelle dann doch nicht.
Wenn man Ansprüche an sich hat oder auch daran die Firma weiter zu bringen, ist man bei Heimatlicht falsch. Hier bleibt nur, wer nicht aufmuckt und schluckt und keine Ideen oder Entwicklungsvorschläge bringt. Der Chef ist der König und die Mitarbeiter nur sein Gefolge. Schade eigentlich, die Firma könnte es weit bringen unter anderen Umständen.
Kommunikation
Was heute gesagt wird, ist morgen nicht mehr gültig. Mit dem Chef ein vernünftiges Gespräch zu führen ist schier unmöglich, weil er Gespräch aus dem Weg geht. Lieber lästert hinter den Rücken bei Kollegen oder verbreitet Aussagen die nicht der Wahrheit entsprechen. Oder besser gesagt der Chef hat eine eigene Wahrheit.
Wenn jemand kündigen wird er einfach ignoriert. Vor Einstellung wird viel versprochen, nach Einstellung schaut es anders aus. Selbst den versprochen Tankgutschein bekommt man nicht. Diese ist nur für vom Chef ausgewählt Mitarbeiter.
Gleichberechtigung
Männer werden ernster genommen als Frauen. Es wird das Gefühl vermittelt, Frauen sind nur Hilfskräfte.
Die Mitarbeiter in der Produktion die größtenteils Migranten sind, werden vom Chef als Unterste Schicht behandelt.
Interessante Aufgaben
Die Arbeit wäre schön, das Produkt interessant. Allerdings wird man für einen Bereich eingestellt, darf dann aber die Arbeit nicht machen, sondern soll das machen was der Chef vorgibt. Auch wenn man das nicht kann. Dann wird halt blöd geredet. Ich durfte plötzlich meine Büroarbeit nicht mehr machen, sondern sollte Produktion und Lager übernehmen.
Das war bei andern Mitarbeitern auch schon der Fall, daher ist es ein Kommen und Gehen in der Firma.
Welche Kompetenzen man hat, entschiedet nicht die Ausbildung oder Studium oder was man im Vorfeld gearbeitet hat, sondern der Chef!