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Last updated on 13.1.2026
Bei FORVIA HELLA zeigt sich ein gemischtes Bild mit neutraler Gesamtbewertung. Die Kommunikation wird als problematisch beschrieben, wobei inoffizielle Informationskanäle oft schneller sind als offizielle Ankündigungen und viele Entscheidungen ohne Einbeziehung der Mitarbeiter:innen getroffen werden. Auch die Arbeitsatmosphäre hat seit der Übernahme durch Faurecia gelitten, mit zunehmender Unsicherheit und Kostendruck. Das Vorgesetztenverhalten wird unterschiedlich bewertet, von sehr unterstützend bis hin zu mangelnder Führungskompetenz und fehlender Transparenz. Als positiver Aspekt sticht der Kollegenzusammenhalt hervor, der traditionell gut ist und als wesentliche Stütze des Unternehmens gesehen wird. Die Work-Life-Balance leidet unter Personalmangel und unbezahlten Überstunden, während Gehalt und Sozialleistun...
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Bei FORVIA HELLA wird die Kommunikation von den Mitarbeiter:innen überwiegend negativ bewertet. Besonders kritisiert wird die mangelnde Transparenz in der Top-down-Kommunikation, wobei wichtige Informationen oft zurückgehalten werden oder Mitarbeiter:innen sogar aus externen Quellen wie Zeitungen von Unternehmensangelegenheiten erfahren. Einige Beschäftigte berichten, dass Entscheidungen kurzfristig und ohne Einbeziehung der Belegschaft getroffen werden und dass die Kommunikation zwischen Abteilungen und mit Vorgesetzten erhebliche Defizite aufweist. Der Flurfunk funktioniert häufig schneller als offizielle Ankündigungen, was zu Vertrauensproblemen führt. Wenige Mitarbeiter:innen sehen jedoch auch positive Aspekte und berichten, dass sich die Kommunikation im Vergleich zu früheren Jahren verbessert hat oder generell gut ist – trotz des Informationsflusses über inoffizielle Kanäle.
Die Arbeitsatmosphäre bei FORVIA HELLA wird von den Mitarbeiter:innen insgesamt als durchwachsen beschrieben. Während einige Bewertungen die konservative Grundhaltung als positiv hervorheben und anerkennen, dass trotz zunehmender Bürokratie und Kostendruck in der Automobilindustrie versucht wurde, ein gutes Klima zu bewahren, überwiegen die kritischen Stimmen. Besonders seit der Übernahme durch Faurecia berichten Mitarbeiter:innen von einer Verschlechterung des Betriebsklimas.
Die negativen Aspekte umfassen eine angespannte Atmosphäre, die durch Leistungskürzungen, unbezahlte Zwangsurlaube und die ständige Angst vor Entlassungen geprägt ist. Einige Mitarbeiter:innen beschreiben ein Gefühl der Unsicherheit und mangelnder Transparenz. Problematisch erscheinen auch die Beziehungen zwischen deutschen und französischen Kolleg:innen sowie ein teilweise von Konkurrenz und Neid geprägtes Verhältnis zwischen langjährigen und leistungsstarken Mitarbeiter:innen. Die Zusammensetzung der Teams wird als wichtiger Einflussfaktor für die Stimmung genannt.
Das Führungsverhalten bei FORVIA HELLA zeigt sich insgesamt durchwachsen. Einige Mitarbeiter:innen berichten von positiven Erfahrungen mit ihren direkten Vorgesetzten, die den Zusammenhalt fördern, Unterstützung bieten und gemeinsame Zielentwicklung ermöglichen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Häufige Führungswechsel werden als effizienzmindernd wahrgenommen, während andere bemängeln, dass Führungskräfte eher administrativ als leitend agieren und teilweise begrenzte Entscheidungskompetenzen besitzen. Besonders negativ fallen Berichte auf, wonach Probleme heruntergespielt werden, klare Entscheidungen ausbleiben und manche Führungspositionen mit Personen besetzt sind, denen es an Führungserfahrung oder sozialen Kompetenzen mangelt. Die Qualität der Führung scheint stark personenabhängig zu sein und variiert zwischen den verschiedenen Teams.
Der Kollegenzusammenhalt bei FORVIA HELLA wird überwiegend positiv bewertet. Die Zusammenarbeit zwischen den Kolleg:innen wird als traditionell stark beschrieben, wobei die Belegschaft zusammenhält und über Teams und Abteilungen hinweg kooperiert, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Viele Mitarbeiter:innen sehen darin eine große Stärke des Unternehmens und betonen, dass das Unternehmen gerade durch die wunderbaren Menschen funktioniert. Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Einige Nutzer:innen berichten von individualistischen Bestrebungen, mangelndem Vertrauen und einer Verschlechterung der Teamarbeit aufgrund sinkender Moral. Zudem wird erwähnt, dass Stellenkürzungen zu Wissensverlust und längeren Reaktionszeiten geführt haben, obwohl die Projektteams als gut bewertet werden.
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