Wenn Führung versagt: Intransparenz, Ungleichbehandlung und Verantwortungslücken
Gut am Arbeitgeber finde ich
Inzwischen bin ich leider sehr verbittert über den Umgang und die Entwicklung. Vor 2 Jahren war es wirklich alles ziemlich gut, mit einer guten Arbeitsatmosphäre und gutem Zusammenhalt. Das ist leider alles den Bach runtergegangen. Daher gibts leider wenig was wirklich als "gut" bezeichnet werden kann.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Zu viel um das hier alles zu sammeln. Aber viele markante Punkte sind in den anderen Feldern ersichtlich.
Verbesserungsvorschläge
Mit dem Personalabbau hat man ein Ei gelegt. Dadurch sind viele jüngere, kompetentere Mitarbeiter gegangen, viele "Dinosaurier" in Führungspositionen sind geblieben. Hier wird viel zu viel gemauschelt und an Policies und Vorgaben vorbeigedreht, weil "man sich ja kennt". Das ist wahnsinnig frustrierend, da ein totales Ungleichgewicht besteht. Einige sind eben "gleicher" als andere. Und wie man weiß, ganz häufig stinkt der Fisch vom Kopf. Das ist leider in vielen Bereichen bei Hellmann so.
Arbeitsatmosphäre
Nach baubedingten Umverteilungen war die Möglichkeit sich im Büro vernünftig zu konzentrieren und zu arbeiten gleich Null. Leider haben auch viele Kollegen das Büro eher für Kaffeeklatsch als für wirkliche Arbeit genutzt. Im Großraumbüro natürlich mehr als störend.
Kommunikation
Die Kommunikation ist mehr als furchtbar. Es wird über- als miteinander gesprochen. Grade die Führungskräfte (zumindest in meiner Abteilung) gingen hier mit schlechtmöglichstem Beispiel voran. Viel passiert hinter vorgehaltener Hand anstatt offen zu kommunizieren.
Kollegenzusammenhalt
Durch Ungleichbehandlung einzelner Mitarbeiterinnen leidet der Zusammenhalt erheblich.
Work-Life-Balance
Durch die Umstellung auf von 2 auf 3 Anwesenheitstage hat die Work-Life Balance natürlich gelitten, für Angestellte nur schwer ersichtlich warum dieser Schritt gemacht wurde. Grade in der Bauphase macht es eigentlich noch viel weniger Sinn. Auch unter dem Gesichtspunkt der angedachten Kostenersparnis machts noch viel weniger Sinn die Leute mehr ins Büro zu holen.
Vorgesetztenverhalten
Wie oben beschrieben. Lästereien hinter vorgehaltener Hand, bevorzugen einzelner, diffamieren anderer Angestellter. Selbstdarstellung in Richtung des Vorstands steht viel mehr im Vordergrund als die eigenen Mitarbeiter positiv hervorzuheben oder Gott bewahre zu Loben.
Interessante Aufgaben
Vielfältiges Aufgabenfeld bei dem auch zwischen den Abteilungen gute Zusammenarbeit herrschte.
Gleichberechtigung
Es wurde viel für die Quoten getan.
Umgang mit älteren Kollegen
Alterdiskriminierung war in meiner Abteilung permanent präsent.
Arbeitsbedingungen
Das Image auf den Notebooks läuft so lala, die Situation im Büro steht oben. Also alles in Allem für konzentriertes Arbeiten nicht gemacht.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es wird an möglichst vielen Stellen versucht, so grün wie möglich zu werden.
Gehalt/Benefits
Gehalt war für meine Position völlig okay, an anderer Stelle werden aber grade junge, frisch ausgelernte Kolleginnen schon fast ausgebeutet.
Image
Nach außen ist Hellmann immer noch ein großer Name und hat ein gutes Image. Aber wie so oft gilt, don't judge a book by it's cover.
Karriere/Weiterbildung
Wurde angefragt und abgelehnt.

