Wertschätzung verloren - Wie sich das Arbeitsklima veränderte
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung
- Pausen frei legbar
- Der Arbeitstag konnte weitgehend selbst strukturieren werden
- 30 Tage Urlaub
- Homeoffice teilweise möglich
- E-Bike Leasing
- Minutengenaue Zeit-Erfassung
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Zunehmende Unpersönlichkeit durch starkes Unternehmenswachstum
- Mangelnde Wertschätzung gegenüber Mitarbeitenden
- Gefühl, nur noch eine Nummer zu sein
- Schwache Führung: Vorgesetzte setzen sich nicht durch und sprechen Probleme nicht an
- Ideenklau: Vorschläge von Mitarbeitenden werden vom Vorgesetzten als eigene verkauft
- Aufgeblähte Geschäftsführung, die Abläufe eher verschlechtert als verbessert
- Schlechtes internes Klima: viel negatives Gerede, kaum positive Stimmen
- Fehlende klare Kommunikation und fehlende Transparenz in Entscheidungen
- Arbeitszeitbetrug durch einige Kolleginnen und Kollegen
- Wachsende Unzufriedenheit, ohne dass aktiv Veränderungen angestoßen werden
- Abnehmende Wahrnehmung und Anerkennung, je erfolgreicher das Unternehmen ist
Verbesserungsvorschläge
Ich habe bei der Hellmut Springer GmbH & Co. KG gearbeitet und blicke auf eine Zeit zurück, in der es durchaus positive Aspekte gab. Besonders zu Beginn habe ich gern dort gearbeitet. Mit dem Wachstum des Unternehmens veränderte sich jedoch die Atmosphäre spürbar. Je größer die Firma wurde, desto unpersönlicher wurde der Umgang. Man hatte zunehmend das Gefühl, nur noch eine Nummer zu sein – das Menschliche rückte immer weiter in den Hintergrund.
Auch die Führungssituation empfand ich als schwierig. Entscheidungen wurden häufig nicht klar kommuniziert oder gar nicht erst angesprochen. Vorschläge und Ideen, die man einbrachte, wurden teilweise von Vorgesetzten als ihre eigenen weitergegeben, was sehr frustrierend war. Zudem wuchs die Geschäftsführung immer weiter an, was die internen Abläufe eher komplizierter als besser machte. Intern wurde viel negativ gesprochen, und es fiel zunehmend schwer, echte Wertschätzung zu erkennen.
Trotzdem gab es auch positive Seiten: Die Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung war ein großer Vorteil. Man konnte seine Pausen frei legen und den Arbeitstag weitgehend selbst strukturieren, solange korrekt gestempelt wurde. Leider wurde diese Freiheit von einigen Kollegen ausgenutzt, was zu Arbeitszeitbetrug führte – etwas, das unabhängig von der eigenen Zufriedenheit nicht akzeptabel ist.
Positiv hervorheben möchte ich außerdem die 30 Tage Urlaub, das E‑Bike‑Leasing sowie einige wenige Kolleginnen und Kollegen, die stets freundlich, hilfsbereit und zuverlässig waren.
Insgesamt gab es gute Zeiten, doch die Entwicklung des Unternehmens hat vieles überschattet. Je erfolgreicher die Firma wurde, desto weniger fühlte man sich gesehen und geschätzt. Wer unzufrieden ist, sollte das Gespräch suchen – und wenn sich nichts ändert, den Mut haben, neue Wege zu gehen.
Arbeitsatmosphäre
Kein Lob, nicht fair
Kollegenzusammenhalt
Einige wenige Kolleginnen und Kollegen waren zuverlässig waren
Vorgesetztenverhalten
siehe Beschreibung...
Interessante Aufgaben
Inhaltlich hat mir meine Tätigkeit immer sehr Spaß gemacht
Gleichberechtigung
geht so
Arbeitsbedingungen
Ergonomische Tische nicht vorhanden
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Fachgerechte Entsorgung
Gehalt/Benefits
nicht mehr zeitgemäß
Image
90% der Mitarbeiter sind unzufrieden und nörgeln ständig