Gut am Arbeitgeber finde ich
1. Flexibilität durch Homeoffice: Die Möglichkeit, 50% der Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen, bietet eine gute Balance zwischen Büroarbeit und persönlicher Freiheit.
2. Strukturierte Arbeitszeiten: Die klaren Kernarbeitszeiten und die etwas verkürzte Arbeitszeit am Freitag helfen, die Wochenplanung zu erleichtern und sorgen für eine gewisse Arbeitsstabilität.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
1. Respektloser Umgang: Es fehlt an einem respektvollen Umgang mit Mitarbeitenden. Entscheidungen werden ohne Rücksicht auf die Betroffenen getroffen, und konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge werden nicht geschätzt. Eigeninitiative oder selbstständiges Arbeiten wird kaum gefördert. Stattdessen wird erwartet, dass Mitarbeitende sich strikt an Vorgaben halten, ohne dass Spielraum für kreative oder eigenverantwortliche Entscheidungen bleibt.
2. Fehlende Ausbildung: Es gibt keinerlei strukturierte Ausbildung oder Unterstützung. Mitarbeitende und Auszubildende werden im Grunde sich selbst überlassen und erhalten kaum Anleitung oder Feedback.
3. Autoritärer Führungsstil: Der Führungsstil ist autoritär, was zu einem negativen Arbeitsklima führt. Es fehlt an Transparenz und Zusammenarbeit, Entscheidungen werden ohne Beteiligung der Mitarbeitenden getroffen, was zu Frustration und Demotivation führt.
Verbesserungsvorschläge
1. Bessere Kommunikation und Transparenz: Klare und regelmäßige Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden, um Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
2. Förderung der beruflichen Entwicklung: Klare Karrierepfade und Weiterbildungsangebote schaffen, um die Motivation und das Engagement der Mitarbeitenden zu steigern.
3. Mehr Wertschätzung: Anerkennung und Feedback für geleistete Arbeit sollten regelmäßiger und authentischer gegeben werden, um ein respektvolles und unterstützendes Arbeitsumfeld zu fördern.
4. Strukturierte Einarbeitung und Aufgabenverteilung: Klare Aufgabenverteilungen und eine strukturierte Einarbeitung helfen, Unsicherheiten zu vermeiden und die Qualität der Arbeit zu erhöhen.
5. Faire Vergütung: Eine angemessene Bezahlung, die auch der tatsächlichen Arbeitszeit und Verantwortung entspricht, sollte gewährleistet werden.
6. Flexiblere Arbeitszeiten: Mehr Flexibilität bei den Arbeitszeiten, um eine bessere Work-Life-Balance zu ermöglichen.
7. Verbesserung der Führungskultur: Eine Führungskultur, die auf Vertrauen, Unterstützung und klarer Kommunikation basiert, würde die Arbeitsatmosphäre erheblich verbessern.
Arbeitsatmosphäre
Die Arbeitsatmosphäre ist von Stress, Unsicherheit und Frustration geprägt. Aufgrund fehlender Kommunikation und unklarer Entscheidungen herrscht ein ständiges Gefühl der Angst/Vorsicht. Es fehlt an einem unterstützenden und kollegialen Umfeld, was die Motivation und das Arbeitsklima erheblich beeinträchtigt.
Karrierechancen
Die Arbeitsbedingungen sind so belastend, dass sie das Selbstvertrauen und den Glauben an die eigene Kompetenz untergraben. Statt Unterstützung oder Förderung gibt es nur ständige unkonstruktibe Kritik und mangelnde Anerkennung. Karrierechancen gibt es kaum, und die ständige Belastung führt dazu, dass viele Mitarbeitende langfristig aufgeben.
Arbeitszeiten
Die Arbeitszeiten sind grundsätzlich strukturiert, mit einer Kernarbeitszeit von 9-12 Uhr und 14-16 Uhr, wobei freitags eine verkürzte Nachmittagszeit besteht. Die Möglichkeit, 50% der Arbeitszeit im Homeoffice zu verbringen, bietet eine gewisse Flexibilität. Insgesamt sind die Arbeitszeiten in Ordnung, jedoch könnte mehr Spielraum für individuelle Anpassungen bestehen.
Ausbildungsvergütung
Trotz der Arbeit in Vollzeit wird das Gehalt nur auf 50% des TVöD H13 angerechnet. Zudem wird die Stufierung nicht berücksichtigt, was die faire Vergütung und Anerkennung der eigenen Erfahrung und Leistung erheblich beeinträchtigt. Es gibt keinerlei Anpassung oder Entwicklung des Gehalts während der Tätigkeit.
Die Ausbilder
Die Führungskräfte geben kaum Anleitung oder Unterstützung. Entscheidungen werden intransparent getroffen und oft kurzfristig revidiert. Kritik oder Verbesserungsvorschläge sind nicht erwünscht. Wertschätzung für Mitarbeitende fehlt weitgehend.
Spaßfaktor
Die Arbeitsatmosphäre ist geprägt von Unsicherheit und Frustration. Eigeninitiative wird nicht gefördert, sondern eher ausgebremst. Durch die schlechte Kommunikation und die hohe Fluktuation fällt es schwer, langfristig Motivation zu entwickeln.
Aufgaben/Tätigkeiten
Die Aufgaben sind grundsätzlich interessant und könnten fachlich bereichernd sein. Allerdings fehlt es an klaren Zuständigkeiten und strukturierter Einarbeitung. Viele Tätigkeiten werden durch kurzfristige Entscheidungen der Leitung erschwert oder unmöglich gemacht. Eigenverantwortliches Arbeiten ist kaum gewünscht.
Variation
Die Aufgaben sind grundsätzlich vielfältig, aber oft unklar zugeteilt. Es kommt vor, dass Aufgaben entfallen oder spontan geändert werden, sodass langfristige Planung schwierig ist. Eigeninitiative kann durch plötzliche Entscheidungen der Leitung ausgebremst werden.
Respekt
Ein grundlegender Respekt gegenüber den Mitarbeitenden ist nicht vorhanden. Entscheidungen werden ohne jegliche Einbeziehung getroffen, und die Arbeitsleistung wird selten anerkannt. Es fehlt an einer respektvollen Kommunikation und Wertschätzung auf allen Ebenen.