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hiko 
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GmbH
Bewertung

Toller Arbeitgeber zum Lernen, Rest eher mittelmäßig

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Man lernt viele Bereiche in der IT kennen, die Arbeitskollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Man soll seine Pausenzeiten einhalten, jedoch werden gelegentlich einfach Termine in die Pausenzeit geschoben, ohne den Mitarbeiter zu fragen, ob das okay ist. Das Arbeitspensum ist extrem hoch, manche Kollegen machen entweder gar keine Pause, oder essen ihren Mittagsimbiss am Arbeitsplatz und arbeiten parallel weiter.

Verbesserungsvorschläge

Bessere Einsatz-/Arbeitskonzepte und Einführung von Homeoffice, mehr Dankbarkeit, Vertrauen und Rücksicht gegenüber den Mitarbeitern, einheitliche Technik und Testgeräte zum Reproduzieren von Problemen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist mit den Arbeitskollegen okay.

Kommunikation

Die Kommunikation ist fragwürdig. Es muss alles zur Geschäftsführung hochkommuniziert werden, jedoch wird gelegentlich einfach nicht runterkommuniziert und es geht Info verloren, bis es dann zu spät ist bzw. brenzlig ist. Manchmal muss man gefühlt jede halbe Stunde bzw. Stunde Rückmeldung zu einem Thema geben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist/war super. Ich habe mich mit jedem gut verstanden, bei Problemen an denen es etwas hakt wurde man unterstützt und im positiven Sinne "eines Besseren belehrt".

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance ist ok. Man ist selbst dafür zuständig. Es gibt kein internes Zeiterfassungssystem, deshalb gehen Überstunden, wenn man sie nicht sofort meldet und einen Ausgleich sucht, öfter mal "verloren". Nachteinsätze gibt es sehr selten (kommt aber in der IT mal vor). Während der Coronakrise war die Flexibilität unter aller Kanone. Obwohl alle technischen Möglichkeiten bereits vorhanden waren, gab es keine Homeoffice Option, außer bei dringlichen Gründen mit eigener Ankündigung. Innerhalb der Firma wurden dazu keine Vorschriften eingehalten, Arbeitsplätze wurden nicht angepasst (Abstände etc.) - ich selbst musste fast ein komplettes Jahr neben der von allen genutzten Kaffeemaschine sitzen, ohne jeglichen Personenabstand. Mit Hilfe der Kollegen ein Konzept zu entwickeln, sodass man Homeoffice durchführen kann und es Richtlinien innerhalb der Firma gibt, wurde ebenfalls nicht gemacht, geschweige denn angesprochen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten ist nicht gut, jedoch auch nicht schlecht.
Es wird immer freundlich mit einem geredet und auf besondere Private Termine kommt einen die Geschäftsführung meist entgegen. Der Rest ist jedoch nicht prickelnd. Wenn man in das Ticketsystem zur Abrechnung keine 8 Stunden einträgt, geht die Geschäftsführung davon aus, man hat kein volles Arbeitspensum. Es wird als Neueinsteiger innerhalb der Firma erwartet, dass man binnen 4 Monaten komplett eingearbeitet ist. Projektarbeiten haben utopische terminliche Ziele, da man parallel im normalen Support arbeiten muss. Zu meiner Zeit hatten wir Mitarbeitermangel im Supportbereich, trotz Mitteilung an die Geschäftsführung wurde hier kaum etwas unternommen, jedoch wurden für eine andere Abteilung zwei Werksstudenten eingestellt. Es kamen schon mal Kommentare wie "Vergiss nicht die Zeiten einzutragen, die Kunden bezahlen ja auch deinen Gehalt"...

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr vielseitig. Hier lernt man wirklich die guten Dinge kennen. Leider keine 5 Sterne, weil man nicht wirklich Résumé ziehen bzw. dokumentieren kann, da bereits X weitere Sachen auf dem Arbeitsstapel liegen. Somit vergisst man gelegentlich ein paar Tätigkeiten die gefühlt 1-2 mal im Jahr "aufploppen" und da keine Dokumentation bzw. Knowledgebase existiert, müssen diese neu recherchiert werden.

Gleichberechtigung

Grundlegend werden alle Kollegen gleich behandelt. Mitarbeiter, die bereits länger im Unternehmen sind, werden jedoch auf ein hohes Podest gehoben (was auch nachzuvollziehen ist). Gehaltsverhandlungen bei Neueinsteigern sind Anfangs eher verzögert vorhanden.

Umgang mit älteren Kollegen

Sehr junges, dynamisches Team. Ältere Kollegen gab es zu meiner Zeit nicht, jedoch wäre der Umgang der gleiche.

Arbeitsbedingungen

Zu meiner Zeit waren die Arbeitsbedingungen mittelmäßig. Wie bereits schon oben geschrieben, war es während der Corona-Zeit nicht sehr prickeln. Ansonsten war gefühlt kein bzw. wenig Vertrauen zu den Mitarbeitern da. Wenn ein Kunde sich über etwas beschwert hat, war die Schuld sofort bei den Technikern, anstatt sich dort erstmal die Sicht anzuhören. Man muss wegen Kleinigkeiten sehr oft seine derzeitige Arbeit unterbrechen, nur weil ein Kunde wegen Druckerproblemen die Geschäftsführung angerufen hat, anstatt die IT-Hotline zu wählen, oder per Mail ein Ticket aufzumachen. Ein Eskalieren an die Geschäftsführung wegen kleineren Supportfällen kommt öfter vor, als man Anfangs erwartet. Manchen Kunden geht es auch bei schwierigeren Problemen mal nicht schnell genug, weshalb das Eskalieren bei der Geschäftsführung vorkommt. Es werden für den Technikbereich Arbeitsprozesse entwickelt, die nicht zukunftsfördernd bzw. arbeitsorientiert sind. Man muss seine Termine in eine Excel-Tabelle eintragen, anstatt dies z.B. über geteilte Outlook-Kalender vorzunehmen (sehr zeitgemäß für ein IT-Dienstleister...). Testgeräte/-Server zum Reproduzieren von Fehlern sind leider nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Aufgrund der externen Dienstleistung, gibt es hier wenig, was man für die Umwelt machen könnte, außer auf E-Autos umzusteigen (was nicht sehr effizient ist). Ansonsten wenig Papier in Nutzung, außer für notwendige Prozesse (Rechnungen, Lieferscheine, ...).

Gehalt/Sozialleistungen

Für die Mitarbeiterschaft wird eher wenig gemacht. Getränke stehen den Mitarbeitern nicht zur Verfügung, jedoch stehen meist volle Kästen im Lagerraum für Kunden die mal zu Besuch vorbeischauen, oder für Vorstellungsgespräche usw. Diese stehen dann öfter mal für 6 Monate unangetastet oder mit 2 neuen leeren Flaschen rum. Kleine Süßigkeiten wurden Anfangs von den Kollegen aus eigener Tasche mitgebracht, mittlerweile werden diese von der Firma bezahlt. Flexibel kann man die Arbeitszeiten nicht nennen, wenn man sich zwischen 8 oder 9 Uhr Anfangszeit entscheiden kann. Diensthandys gibt es nicht, selbst für Mitarbeiter die viel mit Telefonanlagen arbeiten wird hier keine Ausnahme gemacht. Einen Firmenwagen bekommt man je nach Position. Ansonsten gibt es eine jährliche Weihnachtsfeier, weitere Events gab es zu meiner Zeit leider nicht. Aufgrund des Verbunds mit der R+S gibt es tolle Rabatte auf viele große Marken bzw. Tarife usw. Betriebliche Altersvorsorge wird unterstützt mit steigendem Bonus, je länger man in der Firma bleibt. Es sind zwar Parkplätze für die Firma vorhanden, jedoch nicht genug für alle. Gehaltsverhandlungen existieren, jedoch nur auf Eigeninitiative.

Image

Ich würde das Image eher mittel bis schlecht einordnen. Die Fluktuation der Techniker spricht hier schon tausend Worte. Innerhalb meiner 3 Jahre dort sind mit mir eingeschlossen 10 Mitarbeiter (inkl. Azubis) gekommen und gegangen. Es wird meist eher "schnell, schnell, schnell" gemacht, anstatt es sauber und ordentlich abzuarbeiten, was auf längere Sicht öfter mal zu Problemen führte. Den Kunden wurden manche Produkte als eierlegende Wollmilchsau verkauft, obwohl sie nicht 100% in die Arbeitsprozesse des Kunden hineinpassen, oder die Kunden wurden mit der Umstellung über manche Defizite nicht informiert. Es wird auch leider kein Techniker bei Projektbesprechungen mit ins Boot geholt, der sich mit der Kundeninfrastruktur auskennt, sodass hier gewisse Defizite vorgebeugt werden könnten. Die Kunden sind jedoch in den meisten Fällen mit der Arbeit zufrieden (man kann nie perfekt sein).

Karriere/Weiterbildung

Einen Karrieresprung bzw. Weiterbildungen gab es nicht wirklich. Man wird auf eine Schulung für den Basic bzw. Beginner-Stoff geschickt und man wird darauffolgend als Experte dargestellt. Weitere Fortbildungen folgten nicht. Eine Grundschulung bzgl. M365 wurde für die komplette Mitarbeiterschaft besorgt, jedoch war diese mit den Themen zum falschen Zeitpunkt angesetzt. Da die Schulung folglich sehr unzufrieden verlief wurden seither keine Schulungen bzw. Weiterbildungen mehr angeboten. Selbst für grundlegende Sachen, die bei jedem Kunden verkauft werden (z.B. über all die selbe Firewall) werden keine Basisschulungen für neue Mitarbeiter angeboten. Dadurch dass es ein mittelständiges Unternehmen mit jedoch sehr wenigen Mitarbeitern ist, kann man hier leider nicht wirklich aufsteigen, Gehaltsverhandlungen kann man jedoch durchführen.

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Arbeitgeber-Kommentar

Das Team der R+S Group, Personalmarketing
Das Team der R+S GroupPersonalmarketing

Liebe:r ehemalige:r Kolleg:in,

vielen Dank für Deine Rückmeldung!
Wir freuen uns, dass Du den IT-Bereich besser kennenlernen konntest und Deine Aufgaben als interessant und vielseitig beschreibst. Außerdem freut uns, dass Du den Kollegenzusammenhalt, den Umgang mit älteren Kolleg:innen und den Puncto Gleichberechtigung als so positiv einstufst.
Schade finden wir, dass Du die Kommunikation als fragwürdig, die Einsatz- und Arbeitskonzepte und die Einführung des Homeoffice als unzureichend einstufst. Gerade in Corona-Zeiten haben wir massiv in die IT-Ausstattung der Mitarbeitenden investiert, um eine reibungslose und regelmäßige Kommunikation weiterhin sicherzustellen.
Wir freuen uns immer über konstruktives Feedback, um unser Potenzial weiter ausschöpfen zu können und wünsche Dir beruflich und privat weiterhin alles Gute!

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