Grundsätzlich in Ordnung, aber kein geeigneter Arbeitgeber für "Generation Y"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Sehr gute Verkehrsanbindung (3 Minuten zu Fuß vom Bahnhof / ZOB / Parkhaus), Bezuschussung des Parkplatzes im Parkhaus.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Intransparente Kommunikation.
Teilweise ungleiche Behandlung in der Beziehung / im Verhältnis von Führungskraft und Mitarbeiter ("Nasenfaktor").
Das Untenehmen ist sehr träge bei sich ändernden Anforderungen.
Verbesserungsvorschläge
Es sollte mehr in die Mitarbeiter investiert werden. Gehälter sollten angeglichen werden. Gleiche Tätigkeit, gleiches Gehalt.
Den Mitarbeitern sollte mehr Eigenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein zugetraut werden.
Wer sich selbst mit den Eigenschaften der "Generation Y" identifiziert und gerne Dinge hinterfragt um den Sinn einer Anweisungen zu verstehen, der wird nicht glücklich. Da dieses Klientel allerdings die zukünftigen Arbeitnehmer sind, sollte sich der Kommunikations- und Führungsstil nach knapp 20 Jahren auch dieser Mitarbeitergruppe anpassen.
Arbeitsatmosphäre
Grundsätzlich gute Arbeitsatmosphäre und moderne Arbeitsplätze.
Image
Beim Kundenklientel besteht ein gutes Image.
Work-Life-Balance
Grundsätzlich i.O..
Überstunden können auch mal tageweise relativ kurzfristig abgebummelt werden. Wie in anderen Unternehmen gilt hier nur, dass man sich mit seiner Vertretung abzustimmen hat.
Möglichkeiten, wie Homeoffice wurden mir auch nach Rückfrage nicht geboten (trotz geeigneter Tätigkeit). Grundsätzlich hat dieses "Privileg" lediglich die Führungsebene und einzelne Mitarbeiter mit Fokus auf IT-Themen, sowie der Außendienst.
Überstunden fallen nach Arbeitsaufkommen an, sind i.d.R. aber vorhanden.
Karriere/Weiterbildung
Es werden keine qualifizierten Fortbildungen werden geboten.
Aufgrund der flachen Hierarchien gibt es kaum die Möglichkeit seine Position zu verändern.
Gehalt/Benefits
Gehälter sind eher niedrig. Keine Tarifbindung. D.h. man muss gleich am Anfang gut verhandeln, hinterher gibt es keine "Gehaltssprünge" (unabhängig davon, ob Tätigkeiten mit höherer Qaulifiktaion ausgeübt werden oder man den Fachbereich gewechselt hat und Stellen mit ein höheren geforderten Qualifikation besetzt).
VWL wird gezahlt und ein Parkplatz im vorhandenen Parkhaus wird bezuschusst.
Beim Erreichen der unternehmerischen Ziele wird ein Bonus ausgezahlt, diesen gab es in den vergangegen Jahren eigentlich immer.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Nach außen wird sehr viel über "Soziales" geredet. Leider wird das geredete nicht immer so gelebt. Insbesondere im Zuge der Umstrukturierung ist ein starker Mitarbeiterschwund aufgefallen.
Kollegenzusammenhalt
stark abhängig von der Abteilung und einigen Personen.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Benachteiligung von älteren Kollegen, es wird immer wieder im Kleinen auf das dort vorhandene Know-How zurückgegriffen.
Vorgesetztenverhalten
Sehr unterschiedlich. Vom kollegialen Führungsstil bis zum rein hierarchischen / autoritären Führungsstil ist alles vorhanden.
Arbeitsbedingungen
moderne Arbeitsplätze und Kaffee sind vorhanden.
Kommunikation
Die Kommnuikation hält immer die hierarchischen Stufen ein. I.d.R. erfolgt diese von "oben nach unten" und sollte nicht immer hinterfragt werden. Kommunikation von "unten nach oben" wird nicht immer gehört. Teilweise werden die besprochenen Dinge "plötzlich vergessen".
Selbstständiges Entscheiden und Kommunizieren (nach außen) wird auf der einen Seite gewünscht, auf der anderen Seite soll aber alles vorher "abgesegnet" werden, wodurch Irritationen und Unsicherheiten entstehen.
Gleichberechtigung
Es wird nicht zwischen alters- oder geschlechterspezifischen oder ethnischen Eigenschaften unterschieden.
Interessante Aufgaben
Wie in jedem Unternehmen sind die "interessanten Aufgaben" je nach Abteilung von reiner wiederkehrender und sich ständig wiederholender Tagesarbeit (z.B. Abrechnung / Buchhaltung) bis hin zu kleinen Projekten (Kundenservice / IT / Produktentwicklung) geprägt. Im Prinzip in diesem Punkt alles möglich.