Nur etwas für Stressresistente ohne Ansprüche.
Gut am Arbeitgeber finde ich
Die positiven Aspekte, die ich an diesem Arbeitgeber zu Beginn geschätzt habe, verschwanden nach dem Vorstandwechsel Ende 2023. Seitdem hat sich die Unternehmenskultur und die Arbeitsweise leider negativ verändert.
Verbesserungsvorschläge
Führungskräfte schulen, Kommunikation verbessern.
Die Projekte werden zwar auf Englisch abgewickelt, jedoch fehlt es im gesamten Unternehmen häufig am notwendigen Sprachverständnis. Das führt dazu, dass Meetings deutlich länger dauern als nötig – teils bis zu acht Stunden – oft ohne ein klares Ergebnis oder einen strukturierten Abschluss.
Arbeitsatmosphäre
Ein Standortadmiral übernahm nach und nach die Führung an mehreren Standorten. Leider führte sein Führungsstil dazu, dass er Unruhe in die Teams brachte und die Arbeitsatmosphäre kontinuierlich verschlechterte. Dies beeinträchtigte nicht nur die Motivation, sondern auch die Zusammenarbeit und das Vertrauen zwischen den Kollegen.
Er hat das, was Hofer jahrelang aufgebaut hat, systematisch zerstört. Er ließ keine eigenen Ideen einfließen, sondern übernahm bestehende Konzepte und präsentierte sie als seine eigenen. Zudem wurden wichtige Kennzahlen häufig schöngeredet. Das fehlende Ingenieurwissen und die mangelnde Führungskompetenz führten dazu, dass viele positive Entwicklungen rückgängig gemacht wurden.
Es gab mehrere Beschwerden über diese Person von verschiedenen Standorten, doch die Personalabteilung hat konsequent weggeschaut und keine Maßnahmen ergriffen. Die Personalleitung war mehr damit beschäftigt, von ihrem eigenen Kind zu erzählen, als sich um die Belange der Mitarbeiter zu kümmern. Es wurde nie nach den Mitarbeitern gefragt oder auf deren Bedürfnisse eingegangen.
Karriere/Weiterbildung
Der Nutzen der Coachingrunden war für niemanden erkennbar. Rund die Hälfte der Teilnehmenden hat innerhalb von X Monaten gekündigt.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt war in manchen Teams sehr gut, in anderen jedoch sehr schlecht.
Vorgesetztenverhalten
Aufgrund der Automotivekrise wurden viele Mitarbeiter ohne jegliches Gewissen entlassen. Diejenigen, die am lautesten schrieen und andere schlecht machten, durften jedoch bleiben.
Arbeitsbedingungen
"Gleitzeit"
Gleichberechtigung
In Bezug auf Gleichberechtigung konnten sich die Lautesten immer durchsetzen.