Stark nachgelassen und mittlerweile unerträglich
Gut am Arbeitgeber finde ich
Kollegenzusammenhalt
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- das Sparen an Personal
- das unfassbar hohe Arbeitsvolumen
- die immer schlechter werdende Qualität
- die Empathielosigkeit
- das Aufzwingen von immer mehr Objekten, ohne mehr Personal
- die schlechte Kommunikation
- die fehlende Strukturen
Verbesserungsvorschläge
Den Mitarbeitenden zuhören, geschultes Personal einstellen, sich um bestehende Objekte kümmern, offen und ehrlich kommunizieren sowie mehr Empathie zeigen – anstatt ständig zu widersprechen, wenn die Dringlichkeit zusätzlichen Personals betont wird.
Arbeitsatmosphäre
Die wunderbaren Kolleg:innen und der starke Teamzusammenhalt sind das Einzige, was in dieser Situation wirklich trägt. Dennoch hat man ständig das Gefühl, „Brände zu löschen“, ohne sich richtig auf die eigentliche Arbeit konzentrieren zu können. Es herrscht ein großes Durcheinander und die Arbeitslast ist deutlich zu hoch. Leider haben kürzliche Entlassungen im Team die Situation weiter verschärft, sodass der Druck noch größer geworden ist.
Work-Life-Balance
Obwohl viel Flexibilität beworben wird – und diese grundsätzlich auch besteht – ist das Arbeitsvolumen so enorm hoch, dass es praktisch nie möglich ist, pünktlich Feierabend zu machen. Man ertappt sich dabei, ein schlechtes Gewissen zu haben, wenn man pünktlich oder früher gehen möchte, da man weiß, dass dies zusätzliche Arbeit für die Kolleg:innen bedeutet.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Sehr schlecht - die Apartments werden mit den günstigsten Möbeln und Kapselmaschinen ausgestattet. Im Büro gibt es keine Mülltrennung.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Teams verfügen über einen großartigen Zusammenhalt – leider hilft das nur begrenzt, wenn alle kontinuierlich über ihre Belastungsgrenzen hinaus arbeiten müssen.
Vorgesetztenverhalten
Über meinen direkten Vorgesetzten gibt es nichts zu bemängeln. Das eigentliche Problem liegt bei der Geschäftsführung, die die Augen vor der Realität verschließt: Viele Mitarbeitende können sich nicht voll hinter das Unternehmen stellen, weil die Arbeitsbelastung zu hoch ist und es als selbstverständlich angesehen wird, immer noch mehr Verantwortung zu übernehmen.
Arbeitsbedingungen
Wir sitzen in einem viel zu lautem und hellhörigen Büro, welches kaum Rückzugsmöglichkeiten bietet.
Kommunikation
Die Kommunikation ist äußerst unzureichend. Wichtige Abteilungen werden nicht rechtzeitig oder vollständig informiert, was zu vielen Last-Minute-Projekten führt, für die keine ausreichenden Kapazitäten vorhanden sind. Zudem fehlt es an Transparenz seitens der Führungsebene, sodass Entscheidungen oft unklar bleiben und die Teamarbeit erschwert wird.
Gleichberechtigung
Unter älteren, jüngeren und queeren Mitarbeitenden gibt es keinerlei Probleme. Allerdings werden häufig bestimmte Abteilungen vernachlässigt, während andere stärker aufgestockt werden, was als sehr ungerecht empfunden wird.
Interessante Aufgaben
Die eigentlichen Kernaufgaben lassen sich kaum bewältigen, da ständig neue Ad-hoc-Projekte hinzukommen, auf die der Fokus gelegt werden soll. Diese Projekte haben oft viel zu kurze Deadlines und führen zu endlosen Überstunden.
