Mitarbeiter sind keine Spielfiguren – es geht auch anders!“
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist für mich eigentlich nur die Tätigkeit an sich und der direkte Kontakt zu den Kunden. Die Arbeit mit den Menschen hat mir grundsätzlich Freude gemacht und war auch der Grund, warum ich mich für diese Stelle entschieden habe.
Im Umgang mit dem Arbeitgeber bzw. der Führungsebene selbst habe ich leider keine positiven Erfahrungen gemacht, die ich an dieser Stelle hervorheben könnte.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Leider überwiegen für mich die negativen Erfahrungen deutlich. Besonders enttäuschend war der Umgang mit den Mitarbeitern und die fehlende Bereitschaft zu einer offenen und lösungsorientierten Kommunikation. Anliegen und Rückmeldungen werden aus meiner Erfahrung häufig nicht wirklich aufgegriffen, Entscheidungen wirken teilweise bereits festgelegt und die Sichtweise der Mitarbeiter scheint dabei wenig berücksichtigt zu werden.
Dadurch entsteht leider kein Gefühl von Wertschätzung oder einem fairen Miteinander. Gerade in einem Beruf, in dem die Mitarbeiter täglich viel Verantwortung übernehmen und eng mit den Kunden arbeiten, hätte ich mir deutlich mehr Rückhalt, Transparenz und Respekt seitens des Büros gewünscht.
Für mich war letztendlich nicht die Tätigkeit selbst das Problem, sondern vor allem der Umgang mit den Mitarbeitern und die Art und Weise, wie mit Situationen und unterschiedlichen Meinungen umgegangen wird.
Verbesserungsvorschläge
Ein wichtiger Verbesserungspunkt wäre aus meiner Sicht die Kommunikation zwischen Büro und Mitarbeitern. Entscheidungen werden häufig getroffen, ohne die betroffenen Mitarbeiter ausreichend anzuhören oder auf deren Anliegen und Rückmeldungen einzugehen. Dadurch entsteht leider schnell der Eindruck, dass Entscheidungen grundsätzlich gegen die Mitarbeiter getroffen werden.
Gerade in einem Bereich, in dem Mitarbeiter sehr viel Verantwortung übernehmen und sich teilweise auch über das normale Maß hinaus für Kunden einsetzen, wäre mehr Wertschätzung, gegenseitige Kommunikation und ein offener Umgang mit Kritik wichtig.
Ich würde mir wünschen, dass das Büro stärker den Dialog mit den Mitarbeitern sucht, unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt und nicht erst kommuniziert, wenn Entscheidungen bereits endgültig getroffen wurden. Eine bessere Kommunikation und ein fairerer Umgang miteinander würden meiner Meinung nach wesentlich zu einem besseren Arbeitsklima beitragen.
Arbeitsatmosphäre
Kommt darauf an bei welchem Kunden man eingesetzt wird. Lässt sich demnach nicht pauschalisieren.
Kommunikation
Solange die Verwaltung etwas von einem möchte sehr gut, keine Frage. Andersrum wird man dann einfach im Regen stehen gelassen.
Kollegenzusammenhalt
Der Kollegenzusammenhalt in meinem Team war sehr gut. Die Teamleitung war bemüht zu unterstützen, hatte jedoch nicht immer die Möglichkeit dazu. Entscheidungen des Büros führten aus meiner Sicht teilweise dazu, dass Vorschläge oder Dienstplanwünsche nicht berücksichtigt wurden.“
Work-Life-Balance
Aus dem ursprünglich vereinbarten 25-Stunden-Vertrag wurden in der Praxis regelmäßig deutlich mehr Stunden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben war dadurch für mich nur eingeschränkt gegeben.“
Vorgesetztenverhalten
So ein Vorgehen habe ich bisher noch nicht erlebt. Zunächst wurde ich zu einem Gespräch gebeten, in dem mir nahegelegt wurde, selbst zu kündigen oder einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben. Am folgenden Tag erhielt ich dann die Mitteilung, dass mir stattdessen gekündigt wird. Besonders irritierend fand ich, dass Aussagen von mir aus meiner Sicht nicht korrekt wiedergegeben wurden.
Interessante Aufgaben
Für mich war es alles neu daher natürlich viel neuer Input.
Umgang mit älteren Kollegen
Ich denke ok. Kann aber nichts dazu sagen da wir ja alleine vor Ort waren.
Arbeitsbedingungen
Kommt auf den jeweiligen Kunden an. Meistens aber in Ordnung.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Kann ich nichts zu sagen
Gehalt/Benefits
Urlaubs oder Weihnachtsgeld gibt es null. Und auch Zuschläge sind wo anders deutlich höher.
Karriere/Weiterbildung
Man muss nach 6 Monaten an einer Schulung teilnehmen die man allerdings in seiner Freizeit nebenbei machen muss.

