Mehr Frust als Freude - Arbeitgeber vermeidbar
Gut am Arbeitgeber finde ich
Leider nichts mehr
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Siehe oben
Verbesserungsvorschläge
Transparenter und offener mit den Mitarbeitern kommunizieren und Lösungsvorschläge annehmen. Außerdem sollte das Unternehmen dringend die unterirdische Waren-und Liefersituation in den Griff bekommen.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team ist aufgrund der aktuellen Situation sehr angespannt. Keine Wertschätzung seitens der Geschäftsführung - man muss die Fehler der Geschäftsführung ausbügeln
Image
Die ständigen Probleme mit der Warenlieferung haben das Image des Unternehmens erheblich beschädigt. Die wiederkehrenden Lieferengpässe und mangelnde Produktverfügbarkeit sorgen für einen schlechten Ruf und verlieren die Kundenzufriedenheit. Man wird von anderen HCM‘s (Wettbewerb) angesprochen und gefragt ob die HvM jetzt Pleite ist. Es werden in Arztpraxen die Hände über den Kopf zusammen geschlagen wenn man sich vorstellt und sagt, dass man von der HvM kommt. Man schämt sich regelrecht. Ständig klingelt das Telefon und die Patienten machen ihrem Ärger Luft.
Work-Life-Balance
Urlaub wird ständig nach hinten geschoben, weil aufgrund der Belastung viele Kollegen ausfallen und man keine Vertretung hat. Man ist dauerhaft in Alarmbereitschaft, es rufen auch am Abend oder am Wochenende Patienten an - hauptsächlich sind diese dann verärgert weil benötigte Hilfsmittel nicht geliefert werden. Dann fährt man abends oder am Wochenende nochmal los und bringt dem Patient irgendwas vorbei. Man ist mit den Gedanken ständig bei der Arbeit. Wenn man ausfällt aufgrund von Krankheit soll man am besten trotzdem telefonisch erreichbar sein.
Karriere/Weiterbildung
Gibt es keine Möglichkeiten
Gehalt/Benefits
Geht schlechter, aber es geht auch besser. Man verdient bei anderen Homecare-Unternehmen auch deutlich mehr. Der Markt ist groß.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Es werden tagtäglich Pakete gepackt. Fehlt ein Artikel wird dieser dann nach einem Tag in einem extra Paket nachgeschickt. Fehlt dazu ein weiterer Artikel, dann kommt dafür auch noch ein Paket ein paar Tage verzögert. Der Kunde erhält also für eine Monatslieferung mit beispielsweise 5 Artikeln auch 5 Pakete, welche an unterschiedlichen Tagen eintrudeln. Sogar der Postbote fragt schon, was das für eine reiche Firma ist, die sich sowas leisten kann.
Kollegenzusammenhalt
Der Rückhalt und die Unterstützung im Team ist super. Man versucht zusammen alles aufrecht zu erhalten, jedoch ist es nur eine Frage der Zeit wann es mal jemanden „umhaut“. Die Arbeitsbelastung ist extrem hoch, viele Kollegen arbeiten dauerhaft am Limit.
Vorgesetztenverhalten
Entscheidungen wirken planlos und unkoordiniert. Es mangelt an strukturiertem Handeln und langfristiger Planung seitens der Geschäftsführung. Auf Vorschläge von Angestellten wird gar nicht erst eingegangen.
Arbeitsbedingungen
Man fährt einen neuen BMW der Modellreihe X1 - fährt damit ans Pflegeheim und wird beäugt. Anschließend steht man auf Station und wird gefragt warum wir keine Ware liefern können aber solch ein Auto fahren..
Ein normaler Mittelklasse-Wagen hätte auch gereicht und würde bodenständiger gegenüber Kunden wirken.
Ansonsten gibt’s IPad + IPhone, Drucker für Zuhause. Bürobedarf muss man schon Wochen vorher beim Vorgesetzten bestellen, damit es dann nach 3 Monaten auch mal an kommt.
Kommunikation
Oft hat man das Gefühl, dass Informationen bewusst zurückgehalten oder verzerrt weitergegeben werden. Man erfährt als Arbeitnehmer immer erst an letzter Stelle was Sache ist.
Gleichberechtigung
Gleichberechtigung wird hier kaum gelebt – bestimmte Personen werden bevorzugt
Interessante Aufgaben
Die Arbeit im Homecare ist abwechslungsreich. Man versorgt Patienten im Hilfsmittel- und/ oder Pharmazeutischen Bereich. Eigentlich kann man sehr flexibel und selbstorganisiert arbeiten. Das ist in diesem Unternehmen leider nicht der Fall.