Erfahrungen mit Arbeitsstruktur und Führung im Unternehmen
Gut am Arbeitgeber finde ich
Positiv hervorzuheben ist, dass die Arbeitsatmosphäre zu Beginn meiner Tätigkeit sehr angenehm und entspannt war. Das Team wirkte zunächst kollegial und offen, wodurch der Einstieg erleichtert wurde.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Kritisch sehe ich vor allem die fehlende Struktur in den internen Prozessen. Arbeitsabläufe und Regelungen wurden häufig kurzfristig geändert, wodurch es für Mitarbeitende schwierig war, sich langfristig zu orientieren.
Zudem fehlte insbesondere für Quereinsteiger eine ausreichende Einarbeitung oder Schulung, obwohl gleichzeitig sehr schnell hohe Leistungsanforderungen gestellt wurden.
Auch die Arbeitsatmosphäre verschlechterte sich im Laufe der Zeit spürbar, unter anderem durch eine angespannte Kommunikation sowie durch häufige Kündigungen von Mitarbeitenden während der Probezeit. Diese Faktoren führten insgesamt zu einer unsicheren und belastenden Arbeitssituation.
Verbesserungsvorschläge
Aus den geschilderten Erfahrungen lassen sich mehrere mögliche Verbesserungsansätze ableiten. Zunächst wäre eine klarere Strukturierung der internen Prozesse sinnvoll, sodass Arbeitsabläufe langfristig definiert und nicht in kurzen Abständen verändert werden. Dies würde den Mitarbeitenden mehr Orientierung und Sicherheit im Arbeitsalltag geben.
Darüber hinaus könnte eine strukturierte und verbindliche Einarbeitung insbesondere für Quereinsteiger eingeführt werden. Durch feste Schulungen, klare Ansprechpartner und ausreichend Zeit zur Einarbeitung könnten neue Mitarbeitende ihre Aufgaben besser verstehen und die erwartete Leistung realistischer erreichen.
Arbeitsatmosphäre
Zu Beginn meiner Tätigkeit empfand ich die Arbeitsatmosphäre als sehr positiv und angenehm. Der Umgang im Team wirkte zunächst entspannt und kollegial, was bei mir den Eindruck hinterließ, in einem selten so angenehmen Arbeitsumfeld tätig zu sein.
Mit der Zeit veränderte sich diese Atmosphäre jedoch zunehmend und wurde spürbar angespannter. Sowohl innerhalb des Teams als auch im Umgang der Führungskräfte mit den Mitarbeitenden entwickelte sich aus meiner Sicht eine deutlich belastendere Situation. Besonders irritierend war für mich die Erfahrung, dass auch über mich selbst seitens der Geschäftsführung hinter meinem Rücken gesprochen wurde.
Darüber hinaus trug die Tatsache, dass Mitarbeitende nach und nach – teilweise ohne für mich nachvollziehbare Gründe – gekündigt wurden, erheblich zu einer Verschlechterung der allgemeinen Arbeitsatmosphäre bei.
Kommunikation
Da es sich um ein Start-up-Unternehmen handelt, herrschten aus meiner Sicht teilweise sehr unstrukturierte Abläufe. Die internen Prozesse wirkten häufig noch nicht ausreichend definiert oder gefestigt. Dadurch kam es regelmäßig zu Änderungen in den Arbeitsabläufen: Neue Regelungen oder Prozesse wurden eingeführt, jedoch oftmals bereits nach kurzer Zeit wieder angepasst oder ersetzt.
Diese häufigen Änderungen führten zu Unsicherheiten im Arbeitsalltag und erschwerten eine klare Orientierung für die Mitarbeitenden, sodass insgesamt der Eindruck eines sehr chaotischen Arbeitsumfeldes entstand.
Kollegenzusammenhalt
Der Support im Team war echt Mega, das habe ich sehr he
Work-Life-Balance
Zu Beginn wurde damit geprahlt, dass alles super entspannt ist aber nach und nach wurde es immer strenger, sodass sogar eines Tages die Handys eingesammelt wurden.
Vorgesetztenverhalten
Wie bereits zuvor erwähnt, empfinde ich das Verhalten der Geschäftsführung in mehreren Situationen als unangemessen. Insbesondere ist mir aufgefallen, dass wiederholt hinter dem Rücken von Mitarbeitenden über diese gesprochen wird. Diese Erfahrung habe ich nicht nur persönlich gemacht, sondern auch bei anderen Beschäftigten beobachtet.
Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass Kündigungen innerhalb der sechsmonatigen Probezeit inzwischen zur Regel geworden sind. Es werden häufig Quereinsteiger eingestellt, die jedoch nur unzureichend eingearbeitet oder angeleitet werden. Wenn die erwartete Leistung anschließend nicht erbracht wird, erfolgt oftmals zeitnah eine Kündigung, anstatt den Mitarbeitenden die notwendige Unterstützung und Einarbeitung zu ermöglichen.
Karriere/Weiterbildung
Wie sich bereits aus den zuvor geschilderten Punkten ergibt, ist eine Weiterbildung innerhalb des Unternehmens aus meiner Sicht kaum möglich. Zum einen fehlt es im Arbeitsalltag an der notwendigen Zeit und Struktur, um sich fachlich weiterzuentwickeln. Zum anderen entsteht der Eindruck, dass Mitarbeitende bereits nach kurzer Zeit – teilweise schon nach wenigen Wochen – unter starken Leistungsdruck geraten und bei nicht unmittelbar erfüllten Erwartungen mit einer Kündigung rechnen müssen.
Insbesondere für Quereinsteiger stellt dies eine große Herausforderung dar, da eine angemessene Einarbeitung oder Schulung häufig nicht stattfindet. Ohne eine entsprechende Einführung in die Aufgabenbereiche ist es jedoch kaum realistisch, von Beginn an die erwartete Leistung zu erbringen. Dadurch wird eine nachhaltige Entwicklung oder Weiterbildung innerhalb des Unternehmens erheblich erschwert.