Hier arbeitet man nicht, hier hält man durch…
Gut am Arbeitgeber finde ich
Eine Kantine ist vorhanden, und der Zusammenhalt unter den Kollegen ist meistens sehr gut. Man unterstützt sich gegenseitig, was den Arbeitsalltag erleichtert.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt deutlich zu viele Geschäftsführer im Verhältnis zur Mitarbeitendenzahl. Entscheidungen ziehen sich in die Länge, Verantwortung wird gerne weitergereicht. Die allgemeine Unzufriedenheit ist im ganzen Unternehmen spürbar.
Verbesserungsvorschläge
Führungspositionen auf ein sinnvolles Maß reduzieren, die Kommunikation verbessern und in moderne Arbeitsplätze investieren. Kostenlose Getränke für alle zur Verfügung stellen, moderne IT-Ausstattung und ein echtes Weiterbildungsangebot mit Perspektive. Ziele werden nicht klar definiert und immer wieder angepasst, was ein erreichen gefühlt unmöglich macht und demotiviert.
Arbeitsatmosphäre
Die Atmosphäre leidet unter der allgemeinen Unzufriedenheit und einem sehr hohen Altersdurchschnitt. Viele Mitarbeitende wirken frustriert, Perspektiven fehlen. Das zeigt sich auch in der Stimmung.
Kommunikation
Kommunikation findet selten statt. Ohne Buschfunk verpasst man vieles.
Kollegenzusammenhalt
Der Zusammenhalt unter den Kollegen ist meistens sehr gut. Viele helfen sich gegenseitig und schaffen so eine angenehme Teamatmosphäre.
Work-Life-Balance
Es gibt eine Betriebsvereinbarung zum mobilen Arbeiten – allerdings muss mit privaten Geräten gearbeitet werden. Laptops oder Handys werden nicht gestellt. 40-Stunden-Woche. Flexibilität ist möglich, aber oft nicht wirklich gewollt.
Vorgesetztenverhalten
Die Führungsriege ist aufgebläht. Entscheidungen werden selten transparent getroffen. Es fehlt an Kommunikation und an Wertschätzung.
Gleichberechtigung
Offiziell wird Gleichberechtigung betont – in der Realität haben Männer deutlich bessere Chancen auf Karriere und Aufstieg.
Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsplätze sind veraltet. Es gibt keine Klimaanlagen, dafür alte Ventilatoren. Höhenverstellbare Tische fehlen komplett. Die Büros sind in Containern – im Sommer viel zu heiß, im Winter eiskalt. Die Stühle quietschen, die Küchen sind alt und als Aufenthaltsräume unbrauchbar.
Gehalt/Benefits
Das Gehalt liegt unter dem Branchendurchschnitt, weit entfernt vom IGM-Tarif. Es gibt kein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld und keine Sonderzahlungen. Für Tee und Kaffee werden monatlich 5 € direkt vom Gehalt abgezogen. Langjährige Mitarbeitende, die mehr Gehalt fordern, werden oft nicht gehalten. Stattdessen werden neue eingestellt, die sogar mehr verlangen – und das auch bekommen.
Image
Das Ansehen des Unternehmens hat über die letzten Jahre stark gelitten – intern wie extern. Man erwähnt ungern, dass man dort arbeitet. Selbst Azubis gehen oft kurz nach der Ausbildung.
Karriere/Weiterbildung
Es gibt keine echten Entwicklungsmöglichkeiten. Weiterbildungen müssen selbst organisiert und bezahlt werden und werden nicht honoriert. Eine höhere Eingruppierung findet nicht statt – auch nicht bei nachgewiesener Qualifikation.