4 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
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4 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 1,9 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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### 400 Überstunden, acht Wochen Doppelschichten – und am Ende zählt ein gegebenes Wort nichts
**Gesamtbewertung: ★☆☆☆☆ (1 von 5 Sternen)** eigentlich 0 Sterne!
**Was ich in diesem Unternehmen erlebt habe, gehört zu den bittersten Erfahrungen meines gesamten Berufslebens.** Besonders enttäuschend war für mich nicht einmal die enorme Arbeitsbelastung, sondern der spätere Umgang der Geschäfts- und Betriebsleitung mit den zuvor getroffenen Zusagen.
Zum Hintergrund: Das Unternehmen übernahm damals praktisch über Nacht die Postwertlogistik eines Frankfurter Betriebs, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Insolvenz befand. Innerhalb kürzester Zeit musste die gesamte Logistik neu organisiert und ein funktionierendes System aufgebaut werden.
Die Geschäftsführung und die Betriebsleitung baten mich damals eindringlich, diese gewaltige Aufgabe innerhalb von nur zwei Monaten zu bewältigen. Gemeinsam mit ehemaligen Mitarbeitern des insolventen Unternehmens sollte ich das Logistiksystem einführen und den laufenden Betrieb sicherstellen.
Ich habe diese Verantwortung übernommen. Im Vertrauen auf die Zusagen beider Führungskräfte.
**Acht Wochen lang arbeitete ich in Doppelschichten. Arbeitsbeginn um 14:00 Uhr, Arbeitsende um 06:00 Uhr des darauffolgenden Morgens.** Und das über einen Zeitraum von zwei Monaten. Eine außergewöhnliche Belastung, sowohl körperlich als auch privat.
Das Ergebnis? Die Einführung funktionierte. Das Logistiksystem lief, die Aufgabe war erfüllt.
Als ich anschließend die Geschäftsführung auf die Regelung meiner rund 400 angesammelten Überstunden ansprach, erlebte ich eine Reaktion, die ich bis heute nicht vergessen habe.
Der damalige Geschäftsführer erklärte mir im Beisein des Betriebsleiters sinngemäß:
**„Welche Überstunden? Die hätten Sie gestern Abend beantragen müssen. Heute ist es zu spät. Die sind ersatzlos gestrichen.“**
Nach acht Wochen außergewöhnlichen Einsatzes und einer erfolgreich abgeschlossenen Einführung war das also die Antwort.
Keine Anerkennung. Keine gemeinsame Lösung. Stattdessen wurden die rund 400 geleisteten Überstunden nach meiner damaligen Erfahrung schlicht nicht berücksichtigt, obwohl mir zuvor eine entsprechende Regelung zugesagt worden war.
Besonders bemerkenswert finde ich, dass beide damaligen Führungskräfte bis heute im Unternehmen tätig sind.
Was mich an dieser Geschichte am meisten beschäftigt, ist der Umgang mit Vertrauen. Wer von Mitarbeitern außergewöhnliche Leistungen verlangt, sollte anschließend auch zu seinen Zusagen stehen. Gerade in schwierigen Unternehmenssituationen zeigt sich, welchen Stellenwert Mitarbeiter tatsächlich haben.
**Mein Fazit:**
Ich habe damals alles gegeben, um eine äußerst schwierige betriebliche Situation erfolgreich zu bewältigen. Im Gegenzug hätte ich zumindest einen fairen und verlässlichen Umgang mit meiner geleisteten Arbeitszeit erwartet.
Mein Vertrauen in die damalige Geschäfts- und Betriebsleitung wurde durch dieses Erlebnis nachhaltig zerstört.
**Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kann ich dieses Unternehmen als Arbeitgeber ausdrücklich nicht empfehlen.**
Wer hier außergewöhnlichen Einsatz zeigt, sollte sich Zusagen unbedingt schriftlich bestätigen lassen. Denn meine Erfahrung hat mir eines deutlich gezeigt: Auf mündliche Versprechen der damaligen Führung konnte ich mich nicht verlassen.
Kundenobjekte die wir seit Jahren haben
Alte Sichtweisen, keine Inovationen
Stellt mal eine neue Geschäftsführer ein, der Inhaber hat kein Interesse. Und die Führungsspitze ist ausgedient und hat keine Lust.
Junge Vorgesetze ohne Ahnung
Nach außen Fein.
Branchentypisch, schlecht
schlecht
Naja, gibt es bei manchen
Ist OK, mehr aber nicht.
Katastrophe
Von oben herab
So la la
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