16 von 57 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
16 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,3 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Flexible Arbeitszeit. Man kann theoretisch so früh anfangen und dann passend Feierabend machen, wann man will. Auch schon vor 6. Aber bloß keine Zeiterfassung vor 6 machen, sonst muss das Unternehmen ja Nachtschichtzuschlag zahlen, da muss man dann in der Zeiterfassung flunkern, was man sonst nicht tun soll ;) Wieder eine wunderbare Doppelmoral.
Homeoffice 3/5 Tagen.
Vorgesetzte, die sich aufplustern und einen immer spüren lassen, dass sie was besseres sind. Die zwei Pflichttage im Büro. Unklare Arbeitsanweisungen - niemand weiß genau, wie was bearbeitet werden muss.
Teamleiter schulen oder kompetentere einsetzen. Arbeitsvorgänge klarer definieren und richtig einsetzen, keine Aufgabenvermischungen. Am besten wäre hier vielleicht mal eine Unternehmensberatung vorzunehmen, die einfach alles runterbricht und klar für die strukturiert. Ansonsten wäre der einzige Ratschlag, den Schuppen am besten zu schließen, da es eine Zumutung für Kunden als auch für ausgeliehene Mitarbeiter darstellt.
(Jetzt übrigens PayOne Ratingen) Mo+Di war ich im Büro, die Klimaanlage war immer zu kalt eingestellt, Grüppchenbildungen, die sich logischerweise immer zusammengesetzt haben. Manche der Gruppen waren dadurch öfter laut
Ich habe mitbekommen, dass so einige Mitarbeiter unglücklich über die ungenaue Einarbeitung und sogar auch das Vorgesetztenverhalten war. Die Firma gibt nach außen den Anschein, sie seien das einzig wahre, als Marktführer und was weiß ich nicht alles, aber wenn man Kündigungen bearbeitet fällt auf, dass das Unternehmen deutlich zeigt, dass es überfordert ist. Monatelang keine (Rück-)meldungen bei den Kunden, Beschwerden häufen sich, Kündigungen trudeln ein. Deckt sich sehr mit den Bewertungen auf Google.
Es wurde darauf geachtet, dass man nicht zu viele Überstunden macht und wenn man welche angesammelt hatte, sollte man sie abfeiern
Scheint hier schwer zu sein, denn man kommt nur in den Schuppen rein, wenn man über eine Zeitarbeitsfirma kommt. Da hampelt man mit denen dann 1,5 Jahre rum, um dann vielleicht einen befristeten Vertrag von 2 Jahren zu bekommen und dann wird immer noch geschaut, ob man wirklich festeingestellt wird. In der Zeit scheint mir eine Weiterbildung also eher nicht möglich.
Gehalt habe ich von einer Zeitarbeit bekommen, es war weniger, als ich wert bin. Sozialleistungen: Einmal die Woche gabs einen Teller Obst, der am Dienstag Nachmittag schon leer war, sodass die Kollegen, die an anderen Wochentagen im Büro waren, nichts mehr davon hatten.
Zur Umwelt kann ich nichts sagen, wirkt auf mich aber nicht besonders nachhaltig, wenn jedes Licht mittels Bewegungsmelder an geht und die ganze Etage beleuchtet. Sozialbewusstsein gibt es hier auch nicht wirklich einen Punkt zu. Aber wenn man schon nicht gut mit den eigenen Angestellten umgeht, kann ich mir denken, dass auf den Rest auch gepfiffen wird.
Von unserem Team mit 17 Kollegen habe ich mich mit einer sehr gut verstanden und mit zweien gut, der Rest war einfach da oder wirkte immer von oben herab.
Wir hatten einen Kollegen im Team, den ich als "ältesten" einstufen würde, Anfang 50 vielleicht. Er machte den Eindruck, dass er sich dort wohl fühlte. Zu mir war er sehr freundlich und hilfsbereit, er gehörte zu den drei Kollegen mit denen ich gut klar kam.
Unterirdisch. Von oben herab, nicht kritikfähig. Ein ernstes Gespräch endete mit der Meinung, dass ich als Neuling zu wenig nachgefragt hätte, obwohl es Fragen sein müssten, die ich einfach nicht wissen konnte. Somit Schuldabwälzung und Kritik ggü. der Arbeitsatmosphäre und der Tatsache, dass man Arbeitsabläufe nicht ausreichend erklärt bekommen hätte, stießen auf taube Ohren. Kollegen, die mir Arbeitsabläufe nicht gut erklärt hatten, wurden in Schutz genommen und Ausreden gefunden, anstatt dies einfach mal bei denen anzusprechen. Denn dies fiel bei mir und zwei weiteren, neuen Kollegen gleichermaßen auf.
Bei der Technik haben wir schon die neusten Geräte erhalten, aber leider waren die oft für die Tonne. Am Tag der Einarbeitung und Installation unserer Arbeitsplätze, musste mein Kollege zwei Laptops auswechseln, weil die einfach nicht funktionieren wollten. Diese Laptops sind wohl im Allgemeinen sehr fragil und müssen oft ausgetauscht werden.
Wir haben Montags und Dienstags im Großraumbüro gesessen und waren in unserer Ecke das einzige Team, dennoch war es oft laut, wenn die Gruppen untereinander sprachen oder man neben der Leiterin gesessen hat, die ständig in irgendwelchen Microsoft Team Meetings saß. Die Klimaanlage war immer zu kalt eingestellt, man konnte sie auch nicht punktuell ausstellen; entweder die belüftete die ganze Abteilung oder nicht. Ich saß im Hochsommer mit langer Hose und Pulli im Büro und wenn man dann noch 1 Std+ Fahrtweg mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat, ist es nicht toll, so warm eingepackt unterwegs zu sein. Wechselsachen mitbringen ist auch keine Option, da man ständig die Hardware hin und her schleppen musste, damit man im Notfall im HO arbeiten konnte.
Trotz täglicher Meetings in meinem Team hat man manche wichtigen Informationen einfach nicht erhalten, wenn nach dem Meeting noch Sachen angefallen sind.
Nein. Wird zwar vor geheuchelt, aber nicht gelebt. Ich kam einen Tag mit einer hochwertigen Jogginghose ins Büro (jeder hat einen sehr legeren Look getragen) und wurde darauf aufmerksam gemacht, dass dies dort nicht gern gesehen sei. Am Folgetag sah ich einen Kollegen meines Teams in einer schlabbrigen, abgetragenen Sportshorts, einen Anderen mit Hausschlappen. Doppelmoral? Definitiv.
Prinzipiell hat man dort ein großes Feld an Aufgaben, die man abarbeiten kann, wenn einem diese mal ordentlich erklärt werden würden. Viele Sachen kann man einfach nicht bearbeiten, da einem weiteres Know How fehlt und dennoch wird man vom Team als "Arbeitssicher" in bestimmten Bereichen eingestuft, obwohl das einfach nicht stimmt.
Zuschuss zur Kantine, freie Getränke, ab und zu Treffen mit Kollegen nach Feierabend mit Pizza und Getränke "aufs Haus".
Sehr schlechte Kommunikation.
Achtet auf die Ausdrucksweise der Mitarbeiter, F**k dich Alter und halt die Fre**e haben im Umgang miteinander nichts zu suchen.
Jüngere Mitarbeiter(innen) sind teils extrem unverschämt und das wird noch nicht einmal von den meist jüngeren Vorgesetzten wahrgenommen.
"Was soll ich denn machen? War bestimmt nicht so gemeint. Stell dich nicht so an."
Man nimmt sich auch mal gerne gegenseitig die Verträge und damit auch die Provision weg.
An Brückentagen, oder zwischen Feiertagen, wenn nicht so viel los war im Inbound, schläft man halt gerne mal während der Arbeitszeit, wenn es Abends wieder mal spät wurde.
Keine oder nur unzureichende Weiterbildungsmöglichkeiten. Von den externen Coaches war nur der Erste gut.
Alte BAV wird nicht übernommen. Mann soll eine Neue bei dem bevorzugten Versicherer abschließen. Hab dadurch drei Jahre in der bestehenden BAV verloren.
Die Jüngeren unter sich. Getrunken wird auch gerne. Wer nicht mitmacht ist außen vor.
Der Respekt von einigen viel jüngeren Kollegen/Kolleginnen lässt doch stark zu wünschen übrig.
Fehlende Kommunikation. Und wenn dann eher in eine Richtung.
Hardware gut, im Büro (vor Corona) saß man keine 1,2 Meter vom Kollegen/von der Kollegin weg.
Man wird meist vor vollendete Tatsachen gestellt.
Enge "Freunde" sind halt eben gleicher.
Als älterer und erfahrenerer Mitarbeiter wird man auch gerne mal übergangen. Zum Vorteil der jüngeren Kollegen/Kolleginnen.
verkaufen, verkaufen, verkaufen. Zum Teil auf Rechnung des Kunden.
Das interessante Arbeitsumfeld und die hohen Einstiegshürden in der Branche.
Die Kritikfelder sind in den Kategorien benannt.
Führungspositionen richt besetzen, klare Zuständigkeiten und Abläufe schaffen, die Mitarbeiter/innen respektieren und fördern.
Schlecht verteilte Arbeit, unklare Zuständigkeiten, „schwarzer Peter“-Spiel zwischen den Teams.
Durch verschlafene Technologieinvestitionen und versteckten Personalabbau bleibt die Arbeit dort hängen, wo sie gut gemacht wird.
Keine Weiterentwicklungsmöglichkeiten vorhanden, deshalb jede Menge Lowperformer. Arbeit fällt immer wieder auf die gleichen Leute zurück.
Teamintern gut, zu anderen Teams nur auf persönlicher Beziehung.
Schlüsselpositionen in der Führung sind inkompetent besetzt.
Großraumbüro nach antiquiertem Vorbild der 00er Jahre, hoher Lärmpegel trotz „innovativem“ Schallschutz. Die Idee, die Kommunikation zu verbessern, war nicht in allen Teams erforderlich. Fachteams sind unterbesetzt.
Relevante Informationen werden nicht oder nur schleppend kommuniziert und kommen nicht dort an, wo sie für die Arbeit benötigt werden.
Sehr gestresst, Spaß gibt es nur unter Kollegen
Ingenico Payment Services hat einen sehr schlechten Ruf
Freie Tage werden nur bewilligt wenn man einen guten Draht zu den Vorgesetzten hat
Karriere kann nur machen wer mit dem Vorgesetzten gut steht
Gehalt ist unterdurchschnittlich. Positiv ist die bezahlte Kantine und Wasser sowie Kaffee der bereitgestellt wird
Der Zusammenhalt unter Kollegen ist gut (weil man im gleichen, sinkenden Boot sitzt)
Statt individuell zu fördern werden ältere Kollegen schlecht gemacht und auf das Abstellgleis gestellt
Inkompetent. Es wird keinen Wert auf Menschlichkeit gelegt. Aufstiegschancen gleich null wenn man nicht gerade gut mit dem Vorgesetzten ist
Veraltete IT-System und Prozesse - IT wurde vor einiger Zeit outgesourced, also ein hausgemachtes Problem
Informationen gibt es erst wenn es zu spät ist aufgrund unzureichender Führungskultur
Je nach Bereich unterschiedlich
Kantine, freie Getränke und die Kollegen
Mehr auf die Mitarbeiter achten, Gleichberechtigung in der Aufgaben Erteilung, mehr Gehalt
Die Atmosphäre ist okay, aber es gibt kaum lobende Worte oder Weiterbildungsmaßnahmen. Beliebte Mitarbeiter werden bevorzugt und gut behandelt, andere werden überwacht weil sie nicht nach der Pfeife tanzen.
Viele Wochenenden hintereinander, freie Tage werden einfach ohne Rücksprache vergeben.
Urlaub muss für ein komplettes Jahr geplant werden ohne wenn und aber. Sonst wird der Urlaub vom Teamleiter vergeben.
Schichtpläne meist 4 Monate im vorraus geplant, spontane Termine fallen damit weg.
Gehalt ist zu niedrig für Festangestellte. Teilweise bekommen Zeitarbeiter mehr raus am Ende des Monats.
Kein Fahrgeld, aber eine Kantinekarte die jeden Tag mit 5, 05€ geladen ist. Nicht sammelbar.
Umgang unter den Kollegen ist super, man hat Spass und kommuniziert gut.
Stetiger Wechsel der Teamleiter. Kritik wird ignoriert oder weggelächelt.
Klimatisiert für heiße Tage, gute Heizung für kalte. Computer sind nicht neu, Systeme veraltet und kaum zu gebrauchen.
Infos gibt es kaum und wenn dann kurz davor oder an dem Tag wo es passiert.
Eher weniger. Geringe Frauenquote im Technikbereich
Reine Telefonie.
Interessante Aufgaben bekommen Mitarbeiter deren Kompetenz nicht ausreichend ist, die sich aber gut mit den Teamleitern verstehen.
Habe Vieles von den Kollegen gelernt.
Aber, da gibt es viele „Aber“.
Mitarbeiter schätzen.
Rede nicht (nur) über mich.
Bis wann sollte, bitteschön, NUR das Geld zählen???
Beste Kollegen!
Erwarten Sie nirgendwo Unvollkommenheit.
Vielleicht zwei Sternen, da es sich um EC/Inkasso, im End-Effekt handelt...
Kundenservice kann besser.
Oder Managers sollten nicht so viele Externen beschäftigen.
#Loyalität...
Überstunden erwünscht, nobody gives a...
Englisch Kurse u.a.
Ist OK.
Ja-ein? Also, wenn man nicht ewig als „Externen“ arbeitet...
Kann nicht kommentieren.
Super Kollegen (meisten davon). Kein Ort ist perfekt.
Fast perfekt. Vieles zu lernen.
Wie gesagt: Überstunden, sein Bestes geben, nobody gives a...
Wenn man nicht auf dem Flur arbeitet...
Keine Übertreibung!
Ja, ich hoffe Sie (er)kennen mich jetzt:).
Arbeiter - Oberes Managemen Kommunikation: kann viel besser...
Ohooo...
Ich glaube schon. Die Menschen sind (meistens) normal. :)
Habe Vieles von den Kollegen gelernt.
Liebe sie sehr!
Essenszulage
-Trotz steigende Gewinne werden gute Leute entlassen
-ständige Umzüge und jede Woche neue Kollegen
-Oft Betriebsbedingte Entscheidungen führen zu Kündigungen
-Nicht Ehrlich zueinander
Ehrlich und Loyal Zusein gegenüber den Mitarbeitern
keine klare Strategie, daher immer dem Wandel unterlegen
Wer ist Ingenico?
vorhanden
Wird nicht kommuniziert
Ab und zu kriegt man die Möglichkeit eine Weiterbildung zu machen.
Mittelmäßig, und oberflächlich
Hinterhältig, unerfahren, und nicht ehrlich
Technik auf neustem Stand und moderne Räumlichkeiten
vorhanden
Für eine Gehaltserhöhung muss man wirklich entweder gut Schleimen können oder eine Marktlücke finden.
Wenn du ein Mitläufer bist und den Mund hältst, dann ist gut, dann stehen dir alle Türen offen, auch ohne Knowhow, Qualifikation und Führungsqualität.
Urlaubstage, Verpflegung Zuschlag, Vertrauensarbeitszeit
Wenig Anreize bei der Gehaltsentwicklung, wenig Flexibilität beim Thema arbeiten an einem anderen Ort als Büro - Firmenwagen Regelung veraltet und trifft nur auf bestimmte Bereiche zu.
Home Office für alle bei denen es dienstlich möglich wäre,
Angespannte Stimmung bezüglich der Neufirmierung , Kündigungen bei Sales
Vertrauensarbeitszeit spielt sich nur im Büro ab, da es kein Home-Office gibt, beziehungsweise Montag bis freitags da am Wochenende keinen Zugang zum Gebäude beziehungsweise Arbeitsplatz möglich ist.
30 Tage Urlaub, Zuschuss zum Mittagessen Allerdings gibt’s bei den Gehältern kaum spürbare Erhöhungen
Viele neue Kollegen daher ist der Zusammenhalt noch nicht ganz so groß wie zu früheren Zeiten
Sollte nach dem Umzug zum neuen Standort besser werden, ist sie aber nicht
man verhungert nicht
Kein Interesse an Mitarbeitern, kein Vertrauen in diese. Quick wins anstelle von nachhaltigen Lösungen
Ständig werden Mitarbeiter mit Veränderungen/ Umzügen/ Kündigungen überrempelt und müssen denn noch 100% geben
war ok könnte aber besser sein
Ständig Betriebsbedingte Veränderungen führen zu Kündigungen und dies passiert sehr oft von daher nicht zu Empfehlen
Zusammenhalt im Teams funktionieren eigentlich ganz gut doch was nervig ist das jede Woche neue Mitarbeiter kommen und gehen.
Habe ich selten so schlimm erlebt. Viel Show, wenig Action.
Höhenverstellbare Tische, tolle Ausstattung, Getränke & Snacks
ist ein Fremdwort
Aktuell fällt es sehr schwer, etwas positives zu finden...
-Den Umgang mit den Mitarbeitern
-Den fehlenden Teamgeist bei den meisten Führungskräften
-Die fehlenden Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten
-Das fehlende Vertrauen in die Mitarbeiter
-Die fehlende Anerkennung der Leistung und Fähigkeiten der Mitarbeiter
-Die fortwährende Beschäftigung teurer externer Berater an Stelle von eigenen Mitarbeitern
-Den Umgang mit dem Personal erheblich verbessern.
-Sich dazu "herablassen" mit den Mitarbeitern zu reden.
-Ideen und Anregungen sowie Kritik von Mitarbeitern ernst nehmen und -Entscheidungen auch mal überdenken.
-Fehler eingestehen.
Die Arbeitsatmosphäre leidet an teilweise gravierender Unterbesetzung, Auswirkungen von Fehlentscheidungen aller Art, Misstrauen gegenüber den Mitarbeitern sowie größtenteils überlasteten, oft überforderten und vereinzelt schlicht unfähigen Führungskräften in unterschiedlichen Ebenen.
Vor allem durch die Abbaumaßnahmen der letzten beiden Jahre ist das Image innerhalb der Branche schon lange nicht mehr das beste. Häufig wechselnde Geschäftsführung und/oder Führungskräfte sowie ständige Strategie- und Organisationsänderungen tun ihr weiteres dazu. Durch die hohe Fluktuation werden viele Missstände durch ehemalige Mitarbeiter nach außen getragen. Viele landen beim Wettbewerb und berichten dort, was sie erlebt haben. Die Folge: offene Stellen sind (wenn sie denn mal genehmigt wurden) oft über Monate unbesetzt, weil es keine oder zumindest keine brauchbaren Bewerber gibt. Klar - wer aus der Branche will sich denn hier noch bewerben?
Und wurde endlich jemand gefunden, geht die Hälfte der neuen Kollegen meist noch innerhalb der Probezeit wieder.
Wer es schafft, beim abendlichen Verlassen des Büros einfach abzuschalten, der ist evtl. noch halbwegs ausgeglichen. Wer aber die Zustände gedanklich mit nach Hause nimmt, der bekommt mit der Zeit ein Problem damit...
Es gibt scheinbar keinerlei Personalplan geschweige denn so etwas wie eine "Personalentwicklung". Verlässt ein Mitarbeiter das Unternehmen, muss die Stelle erst neu in Paris beantragt werden, bevor sie neu besetzt werden darf. Diese Tatsache wird gern auch zum "stillen Stellenabbau" verwendet. Das die vorhandene Arbeit dann auf die verbliebenen Kollegen verteilt werden muss, ist klar. Karriere/Weiterentwicklung findet nur für Leute statt, die die richtigen Beziehungen haben, damit die vorgesetzten Stellen sich ausreichend dafür einsetzen, dass eine Beförderung in Paris genehmigt wird.
Weiterbildung findet mittlerweile nicht einmal mehr bei den jährlichen "Fördergesprächen" eine Rolle. Man kann zwar Wünsche äußern - es gibt in der Regel aber kein Budget für Weiterbildung. Nur Führungskräfte gehen immer mal wieder zu Führungskräfteworkshops o. ä., für die normalen Mitarbeiter wird nichts angeboten
Beim Gehalt gibt es zum Teil gravierende Unterschiede. Die Erhöhungen der letzten drei Jahre - vom Unternehmensergebnis die drei erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte - waren entweder 0 % in 2016 oder unterdurchschnittlich in den Jahren 2017 und 2018. Begründung: "Paris hat kein größeres Budget freigegeben". Die Führungskräfte haben dann die Herausforderung, aus einem winzigen Topf eine leistungsgerechte Verteilung vorzunehmen. Liegt jemand gehaltlich weit unter dem Durchschnitt seines Teams und bringt aber überdurchschnittlich gute Leistungen, muss die FK von den anderen Kollegen die Erhöhung kürzen um dem einen mehr zu geben. Sehr oft entscheidet hier dann auch der "Nasenfaktor"!
Die Sozialleistungen sind im Vergleich zum Wettbewerb aber in Ordnung.
Statt neuen "richtigen" Kaffeemaschinen wurden z. B. "Kapsel-Maschinen" angeschafft - so viel zum Thema "Green"...
Sozialbewusstsein ist seit Jahren nicht mehr vorhanden. Personal wird höchstens "verwaltet" aber nicht gefördert oder gar gewertschätzt. Seit 2017 folgt eine Entlassungswelle der nächsten. Dabei gilt es in erster Linie Zahlenvorgaben des Konzerns zu erfüllen. Erfahrung/Know-How der Mitarbeiter, soziale Verantwortung usw. spielt keine Rolle!
In den meisten Bereichen das einzige, was das Unternehmen am laufen hält! Vor allem langjährige Mitarbeiter (die, die noch da sind), wissen meist wie es geht und sind immer hilfsbereit. Das Klima innerhalb der Teams (also unter den Mitarbeitern selbst) ist überwiegend prima. Man sitzt schließlich "im selben Boot"!
Das Alter und/oder die Erfahrung der Mitarbeiter spielt keine Rolle. Bei Rationalisierungsmaßnahmen trifft es jeden, egal wie alt oder wie lange er schon da ist...
Entscheidungen sind meist politisch orientiert. Überwiegend wird von Paris (Konzernzentrale) entschieden und gesteuert.
Das Vertrauen der Belegschaft in die GF ist zerstört - zu oft wurde hinsichtlich Umstrukturierungen und/oder Stellenabbau schon die Unwahrheit gesagt.
Bei den Führungskräften gibt es sehr wenige positive Ausnahmen. Die wenigsten verfügen über Führungseignung. Empathie ist für viele ein Fremdwort, mehr nicht. Viele FK werden von extern eingestellt, sind vollkommen branchenfremd und versuchen einer nach dem anderen immer wieder die "in-meiner-alten-Firma/Branche-hat-das-so-funktioniert-also-muss-das-hier-auch-funktionieren"-Methode. Wenig erfolgreich natürlich... Auf seine Vorgesetzten kann man sich in den meisten Fällen nicht verlassen. Da gibt es keine Rückendeckung und vor allem auch keinerlei Konfliktbereitschaft, wenn es z. B. darum geht, Missstände in anderen Abteilungen anzusprechen oder die Erfahrungen/Auswirkungen aus zurückliegenden Fehlentscheidungen zu akzeptieren und vielleicht eine Entscheidung zu hinterfragen. Wie heißt es immer so schön? "Eine Krähe hackt der anderen keine Augen aus"!
Lärmpegel/Unruhe in Großraumbüros ist teilweise unerträglich. Konzentriertes Arbeiten ist nur möglich, wenn man sich z. B. Kopfhörer aufsetzt. Sich häufig ändernde Zielvorgaben und Strategien machen es zudem nicht leicht. Vieles, was in unzähligen Stunden geschaffen werden musste, landet nur allzu häufig "in der Tonne". Oft war dies vorher bereits absehbar - entsprechende Hinweise oder Bedenken werden aber in der Regel ignoriert oder im Keim erstickt. "Man sei nicht offen für Neues bzw. für Änderungen" heißt es dann. Ist das Kind aber in den Brunnen gefallen, heißt es "Das war ja sooo nicht absehbar" oder maximal "das haben wir unterschätzt".
Es gibt unzählige Meetings, Workshops, Telefon- und Videokonferenzen usw., leider allzu häufig ohne wirkliche Ergebnisse. Häufig dienen diese Veranstaltungen nur dazu, die Mitarbeiter auf die gerade aktuell ausgelobten Ziele oder Strategien einzuschwören.
Kritik an der fehlenden internen Kommunikation versteht das Management immer nur in die Richtung: "aber wir informieren die Leute doch?". Das Kommunikation vor allem "MITEINANDER Reden" bedeutet, scheint nicht bekannt zu sein.
Einmal im Quartal werden auf Mitarbeiterversammlungen die Unternehmenszahlen verkündet. Es findet jedoch kein wirklicher Austausch mit den Mitarbeitern statt - es wird sich weder für die Belange oder Probleme noch für Ideen und Vorschläge von Mitarbeitern ernsthaft interessiert
Weitreichende Entscheidungen werden in der Regel erst so kurz wie nur irgend möglich vorher bekanntgegeben, die Details dazu gibt es später und scheibchenweise. Oft erfahren die Mitarbeiter aus der Presse mehr und vor allem schneller etwas, als durch das Management oder die Vorgesetzten. So schafft man kein Vertrauen!
Jeder hat die gleichen (schlechten) Chancen. Es regiert in erster Linie "Vitamin B", wenn es um die Vergabe von Posten oder Pöstchen geht. Dabei wird aber zwischen Frauen und Männern in der Regel kein Unterschied gemacht.
Kommt auf die Tätigkeit an. Seit Jahren wird versucht, alles mögliche zu optimieren oder zu vereinfachen. Auf der Strecke bleibt oft die Qualtität. Alle paar Jahre wird ein neues "Allheilmittel" gefunden - aktuell: Die Einführung der "agilen" Arbeitsweise. Passt an den meisten Stellen des Unternehmens leider überhaupt nicht, da hier keine Software entwickelt wird. Wurde mittlerweile auch bereits mehrfach von externen Beratern attestiert, die bei der Einführung unterstützen sollen - aber: Die Führung hat es so entschieden und angeordnet - also geht es weiter in die eingeschlagene Richtung!
So verdient kununu Geld.