5 von 13 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)kununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
kununu Prüfprozess
5 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,4 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
- Kollegenzusammenhalt: Das Team war absolut top und der beste Teil des Jobs. Wir haben super zusammengehalten und uns gegenseitig durch den oft stressigen Alltag geholfen.
- Benefits: Es gab Obst und Getränke, und jeden Donnerstag wurde auf Firmenkosten Essen für alle bestellt. Gutscheinkarten (wie Edenred) gab es teilweise.
- Soziales Engagement: Positiv fand ich, dass die Agentur gemeinnützige Vereine bei Online-Marketing-Themen unterstützt hat.
Chaos bei der Planung: Es fehlte eine klare Projektübersicht. Infos gingen häufig verloren, was am Ende zu unnötigem Stress und Druck führte.
Keine Ruhe im Urlaub: Freie Tage wurden nach meiner Erfahrung immer wieder durch Kontaktaufnahmen wegen Arbeitsfragen unterbrochen, die nicht dringend waren und intern hätten gelöst werden können.
Unberechenbarer Ton: Der Umgangston der Führung war aus meiner Sicht oft unangebracht. In Pausen oder Gesprächen wurde nach meiner Wahrnehmung regelmäßig abfällig über Abwesende gesprochen.
Umgang bei Trennungen: Kündigungen und Trennungen verliefen menschlich aus meiner Sicht sehr kalt. Nach dem Ausscheiden gab es nach meiner Erfahrung oft weder ein klärendes Abschlussgespräch noch ein persönliches Wort der Verabschiedung seitens der Geschäftsführung.
- Strukturen und Kontinuität schaffen: Es fehlen verbindliche Prozesse und eine zentrale Projektübersicht. Während meiner Beschäftigung zeigte sich deutlich, dass eine solche Agentur mehr festangestellte Fachkräfte in Vollzeit benötigt, um dauerhafte Stabilität und eine professionelle Organisation zu gewährleisten.
- Umgangskultur und Grenzen respektieren: Führung sollte auf Empathie und Wertschätzung basieren. Erholungszeiten und die Privatsphäre der Mitarbeitenden müssen als Standard respektiert werden.
- In Arbeitsmittel investieren: Statt starker Kostenminimierung sollte in zeitgemäße Technik und qualifiziertes Personal investiert werden, um die Arbeitsqualität nachhaltig zu sichern.
Wechselhaft und spürbar belastend. Während der Umgang im Team durchgehend kollegial war, empfand ich die Stimmung durch die Führungsebene als stark beeinträchtigt. Im Alltag fehlte es nach meinem Empfinden oft an professioneller Distanz – insbesondere Äußerungen der Geschäftsleitung in informellen Situationen (wie den Pausenzeiten) sorgten regelmäßig für unangenehme Momente.
Zudem hatte ich den Eindruck, dass intern häufig abwertend über Abwesende oder Kund*innen gesprochen wurde. Aus Sorge vor negativen Konsequenzen wurde offene Kommunikation im Team nach meiner Wahrnehmung im Laufe der Zeit zunehmend vermieden.
Das nach außen dargestellte Image stand während meiner Beschäftigung aus meiner Sicht im Widerspruch zur internen Realität. Die Außendarstellung auf der Website wirkte auf mich deutlich größer und etablierter als die tatsächliche personelle Struktur und Teamgröße während meiner Zeit dort.
In der Praxis fehlte es der Agentur aus meiner Wahrnehmung an ausreichenden Vollzeit-Kapazitäten, wodurch sehr viel Verantwortung auf den Schultern von Nachwuchskräften und Studierenden lag. Die Inszenierung als etablierte Fachagentur entsprach somit nach meinem Empfinden nicht der damaligen personellen Aufstellung.
Homeoffice wurde zwar offiziell angeboten, war jedoch gefühlt nicht gerne gesehen. Überstunden schienen oft vorausgesetzt zu werden, während seitens des Managements aus meiner Sicht kaum Maßnahmen zum Schutz vor Überlastung ergriffen wurden.
Die Erholungszeit wurde nach meiner Erfahrung nicht ausreichend respektiert: Trotz Übergaben wurden Mitarbeitende im Urlaub immer wieder mit Anfragen kontaktiert, die intern hätten gelöst werden können.
Aufgrund der sehr geringen Unternehmensgröße waren die Karrierechancen stark limitiert – man erreichte schnell eine spürbare Entwicklungsgrenze. Während meiner Zeit in der Agentur fehlte es abteilungsübergreifend an erfahrenen Senior-Fachkräften für einen fundierten fachlichen Austausch.
Seitens der Geschäftsleitung fehlte es aus meiner Sicht an Budgets und übergreifenden Rahmenbedingungen für externes Mentoring oder strukturierte Weiterbildungsprogramme.
Das Gehaltsniveau lag aus meiner Sicht unter dem marktüblichen Branchendurchschnitt – insbesondere gemessen am tatsächlichen Aufgabenspektrum und der täglichen Verantwortung. Ein strukturiertes Modell für transparente Gehaltsanpassungen fehlte nach meinem Kenntnisstand.
Benefits: Getränke, Obst und das wöchentliche Team-Essen. Es gab kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld.
Die Agentur nahm nach meiner Kenntnis regelmäßig an Pro-Bono-Initiativen teil und beriet gemeinnützige Vereine mit Online-Marketing-Fachwissen. Nachhaltigkeit spielte im Projektalltag nach meiner Wahrnehmung keine Rolle.
Das Team war die größte Stütze im Arbeitsalltag. Unter den Kolleg*innen herrschte ein starker Zusammenhalt und ein sehr hilfsbereites Miteinander, wodurch viele Herausforderungen gemeinsam gemeistert werden konnten. Durch gefühlt hohe Fluktuation und abrupte Abgänge litt die Teamdynamik im Laufe der Zeit jedoch spürbar.
Der Altersdurchschnitt im Team war sehr jung. Im Umgang der Führungsebene mit erfahreneren oder älteren Personen fehlte es aus meiner Wahrnehmung gelegentlich an der nötigen Wertschätzung und Empathie. Lebenserfahrung und langjährige Fachpraxis spielten in der Unternehmenskultur nach meinem Eindruck eine untergeordnete Rolle.
Aus meiner Sicht stark autoritär und unbeständig. Entscheidungen wirkten auf mich oft impulsiv. Solange man die Meinung der Geschäftsleitung teilte, lief aus meiner Erfahrung alles gut. Wich man ab oder entstanden Probleme, wurde die Atmosphäre nach meinem Empfinden schnell unangenehm. Bei kritischen Themen fehlte es aus meiner Sicht oft an der nötigen Professionalität und Empathie.
Die technische Ausstattung war aus meiner Sicht größtenteils veraltet und verlangsamte die Abläufe. Zudem fehlten mir persönlich Diensthandys für Aufgaben in der mobilen Kommunikation, sodass teils auf private Geräte zurückgegriffen werden musste.
Aus meiner Erfahrung unstrukturiert und intransparent. Aufgaben wurden oft ungeordnet per Chat verteilt und Absprachen aus Meetings gingen häufig unter. Sachliche Konfliktlösungen fanden nach meinem Empfinden kaum statt.
Persönliche Anliegen oder Konflikte wurden von der Führungsebene meiner Wahrnehmung nach selten konstruktiv adressiert.
Im Alltag aus meiner Sicht schwierig. Im Umgang gegenüber Mitarbeiterinnen fehlte es nach meiner Wahrnehmung oft an der nötigen professionellen Distanz und einer angemessenen Wertschätzung.
Fachlich abwechslungsreich mit viel Gestaltungsspielraum. Die Freude an den Projekten wurde jedoch durch unruhige Planung und empfundenen ständigen Druck getrübt.
Die lockere Atmosphäre, den tollen Chef, das hilfsbereite Team und dass man sich einfach von Anfang an willkommen fühlt
Mir fällt ehrlich gesagt nichts ein, da wirklich man auf alles achtet vom Gegenüber
Man fühlt sich vom ersten Tag an willkommen !!! Ich wurde als Praktikantin direkt ins Team integriert und nie wie “nur die Praktikantin” behandelt. Die Stimmung im Büro ist locker, herzlich und hilfsbereit zugleich
Ich kann den Arbeitgeber, die Aufgaben und die Kollegen wirklich von Herzen nur weiterempfehlen
Ich bin unwahrscheinlich dankbar, dass auf private Situationen oder Uni-Termine immer Rücksicht genommen wird. Es wird gemeinsam nach „Lösungen“ gesucht und man bekommt viel Verständnis dafür
Ich habe hier in wenigen Monaten mehr gelernt als in sechs Semestern Uni
Viele Extras wie Getränke und Snacks und besonders das leckere Mittagsessen zeigen, dass die Mitarbeiter geschätzt werden !!!
Es wird viel Wert auf einen respektvollen Umgang miteinander gelegt. Bsp. Man möchte nicht, dass man in der Mittagspause über bestimmte Themen redet (Arbeit), dann wird es garnicht erst erwähnt, dass man seine Pause einfach nur genießen kann
Das Team hat mich von Anfang an herzlich aufgenommen. Wenn ich Fragen hatte oder etwas nicht verstanden habe, wurde mir sofort geholfen
Alle gehen sehr freundlich miteinander um und helfen sich gegenseitig, wenn man mal was nicht versteht
Mein Chef ist total locker, humorvoll, verständnisvoll und hat immer ein offenes Ohr für uns !!!
Das Büro ist modern ausgestattet und man merkt, dass auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden geachtet wird. Klimaanlage, kostenlose Getränke, Snacks und im Sommer sogar Eis (man darf sogar seine Extra-Wünsche sagen und darauf wird direkt geachtet) machen den Arbeitsalltag noch angenehmer
Kommunikation funktioniert offen und ehrlich. In Meetings wird jedem aufmerksam zugehört und eigene Ideen oder Vorschläge werden ernst genommen
Jeder wird definitiv gleich behandelt und respektiert
Ich durfte von Anfang an richtig mitarbeiten und habe unglaublich viel gelernt dabei
- Offene Kommunikation
- Tolles kollegiales Verhältnis
- Kostenloses Mittagessen
- Faires Gehalt + Mitarbeiterzulagen
- Flexible Arbeitszeiten und 38-Stunden-Woche
Die Arbeitsatmosphäre ist immer gut. Im Team wird sehr wohlwollend und unterstützend agiert. Alle Teammitglieder sind auf Augenhöhe und es wird viel zusammen gelacht. Ich fühle mich sehr wohl und gehe jeden Morgen gerne zur Arbeit!
Die Work-Life-Balance ist klasse. Es gibt eine 38-Stunden-Woche und flexible Arbeitszeiten. Homeoffice wird immer gewährt, wenn man persönliche Gründe hat, die dies erfordern. Der Chef ist immer sehr darauf bedacht, dass die Mitarbeiter keine Überstunden machen müssen oder nicht überlastet werden. Sollte es stressigere Phasen geben, wird die Arbeit umverteilt. Im Zweifel steht immer der Mensch vor dem Umsatz. Zudem wird jede Minute, die man länger bleibt, abgegolten, sodass man entweder Überstundenabbau oder eine Auszahlung beantragen kann.
Weiterbildungen werden immer gefördert. Man wird nicht unwissend gehalten, sondern ganz bewusst dazu angehalten, sich stetig weiterzubilden. Ein struktureller Rahmen, in dem Weiterbildungen durchgeführt und genehmigt werden, könnte es meiner Meinung nach noch besser machen.
Für eine kleine Agentur ist das Gehalt sehr gut. Wenn man sich beweist, wird man auch dementsprechend entlohnt. Das Einstiegsgehalt nach dem Bachelor ist nicht üppig. Sobald man jedoch seinen Wert für die Firma zeigen kann, wird man definitiv sehr angemessen entlohnt. Für Festangestellte gab es dieses Jahr auch das erste Mal Weihnachtsgeld. Hier wird also auch immer verbessert!
Der Kollegenzusammenhalt ist so gut wie bei keinem Unternehmen, bei dem ich vorher gearbeitet habe. Es wird immer zusammen Mittagspause gemacht und mittwochs wird auch gemeinsam Essen bestellt (natürlich kostenfrei). Streitigkeiten zwischen Kolleg:innen kommen nie vor, und wenn es mal Probleme gibt, wird immer offen darüber gesprochen.
Der Chef ist ein sehr wohlwollender Vorgesetzter. Er ist immer um das Wohlbefinden der Mitarbeitenden bemüht. Teilweise steht ihm seine Impulsivität etwas im Wege, aber dadurch, dass er immer für Gespräche offen ist, kann man Probleme jederzeit ansprechen.
Er lässt einen sehr selbstständig arbeiten und entscheiden und bringt einem viel Vertrauen entgegen. Feedback wird ehrlich, aber nie verletzend kommuniziert. Er ist immer erreichbar und kümmert sich sofort um Probleme, den Mental Load dafür übernimmt eigentlich immer er. Lob und Anerkennung gibt er großzügig. Da er sehr innovativ ist, lernt man stets viel von ihm, besonders rund um neueste Technologien wie KI.
Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, das ergibt sich aus meinen Angaben zu Work-Life Balance und Arbeitsatmosphäre.
Die Kommunikation ist fast immer sehr gut. Es wird immer sehr offen und transparent kommuniziert. Dabei wird kein Blatt vor den Mund genommen, das gilt aber für Vorgesetzte und Teammitglieder gleichermaßen. Sowohl positive als auch negative Meinungen werden gehört, und es wird auch danach agiert. Manchmal gibt es natürlich auch Missverständnisse, aber diese lassen sich durch die transparente Kommunikation immer sehr schnell wieder lösen.
Hier gibt es absolut keine Probleme.
Das Aufgabengebiet ist äußerst vielfältig. Im Online-Marketing gibt es kaum ein Thema, mit dem man nicht in Berührung kommt. Dadurch lernt man unglaublich viel und wird sehr schnell selbstbewusst in seiner Arbeit, da man einen umfassenden Blick erhält. Besonders gut gefällt mir dabei, dass man Kunden nie etwas verkaufen soll, das keinen Sinn ergibt. Alle Beratungsleistungen erfolgen aus eigenem Expertenwissen und aus Überzeugung. Wer die Online-Welt mit all ihren Facetten und Verbindungen kennenlernen möchte, ist hier auf jeden Fall am richtigen Platz.
Der Kühlschrank im Büro war stets gut gefüllt. Es gab donnerstags ein gemeinsames Mittagessen.
Anmerkung: Einige Passagen wurden nachträglich angepasst.
- Extrem unprofessionelles, respektloses und kindisches Vorgesetztenverhalten.
- Entscheidungen wirkten auf mich häufig spontan und wenig nachvollziehbar („aus dem Bauch heraus“), was bei mir den Eindruck von Unberechenbarkeit erzeugte.
- Im Kontakt mit einzelnen Entscheidungsträgern empfand ich den Umgangston teilweise als wenig wertschätzend, was ich als unangenehm empfunden habe und für mich ein unangenehmes Arbeitsklima erzeugt hat.
- Mangelnde Menschlichkeit und Empathie (z.B. bei psychischen Problemen oder Überlastung der eigenen Mitarbeiter).
- Fehlende Wertschätzung gegenüber langjährigen Mitarbeitern (z.B. Verweigerung von Handschlag/Abschiedsworten).
- Chaotische Prozesse und aus meiner Sicht unzureichend gelebtes Projektmanagement (z. B. Aufgabenverteilung über Skype trotz vorhandenem PM-Tool).
- Mangelhafte Organisation, die sich für mich u. a. in einer verspäteten Gehaltszahlung zeigte, die ich selbst anstoßen musste.
- Aus meiner Sicht starke Fokussierung auf studentische Arbeitskräfte und ‚Billig statt Qualität‘, was zu spürbarem Kompetenzverlust führte.
- Aus meiner Sicht stark marketingorientiertes Außenbild, das nicht immer zu meinen Eindrücken aus dem Arbeitsalltag passte (inkl. hoher Bedeutung von Online-Reputation).
- Menschlichkeit und Empathie: Dringend ein Führungsseminar besuchen, um den Umgang mit Mitarbeitern zu professionalisieren und menschliche Kompetenzen (Empathie, Respekt, Anerkennung) zu entwickeln.
- Struktur und Prozesse: Eine vernünftige HR-Abteilung etablieren und Projektmanagement sowie verbindliche, transparente Prozesse einführen, um das derzeitige Chaos zu beenden.
- Werte und Qualität: Den Fokus von Kostenersparnis auf Qualität verlagern, das Fachwissen der Führungskraft modernisieren und sich an getroffene Abmachungen halten.
- Respekt: Persönliche und berufliche Grenzen der Mitarbeiter respektieren und Kündigungen auf professionelle, wertschätzende Weise durchführen.
Die Atmosphäre ist von hoher Fluktuation und fehlender Wertschätzung geprägt. Das Motto ist "Quantität vor Qualität" und es wird vieles nur "hingerotzt". Trotz einiger Annehmlichkeiten (gut gefüllter Kühlschrank, gemeinsames Mittagessen am Donnerstag) überwiegt ein Gefühl von Chaos und Unprofessionalität.
Die Darstellung auf der Website wirkte auf mich nicht immer konsistent mit der tatsächlichen Teamstruktur, wie ich sie intern erlebt habe. Dadurch wirkte das Unternehmen nach außen auf mich größer und kompetenter, als ich es intern erlebt habe. Das Außenbild des Unternehmens wirkte auf mich sehr stark marketinggetrieben und nicht immer deckungsgleich mit meinen Eindrücken aus dem Arbeitsalltag. Ich hatte außerdem den Eindruck, dass dem Online-Image und dem Umgang mit öffentlichen Bewertungen eine besonders große Bedeutung beigemessen wurde. In meiner Zeit dort hatte ich den Eindruck, dass fachliche Kompetenz und Qualität eher abgenommen haben. Die Fluktuation ist hoch, und die Führungsebene agiert zusätzlich unprofessionell und kindisch (Mitarbeiter werden auf sozialen Medien geblockt).
Die Work-Life-Balance habe ich als nicht immer respektiert erlebt. Urlaubstage waren auf Mindestniveau und Pausenzeiten werden nicht immer eingehalten. Aus meiner subjektiven Sicht hatte ich vereinzelt den Eindruck, dass eine hohe Erreichbarkeit als selbstverständlich angesehen wurde. Für mich persönlich war das stellenweise herausfordernd. Homeoffice wurde nach meinem Eindruck ungern gesehen.
Karrieremöglichkeiten sind aufgrund der sehr kleinen Unternehmensgröße nach meinem Eindruck kaum vorhanden. Fachlich hätte ich mir in mehreren Bereichen (z. B. Tracking / technisches SEO) mehr Aktualität und operativen Bezug in der Führungsebene gewünscht. Der Fokus liegt auf billigen studentischen Arbeitskräften statt auf deren Weiterentwicklung.
Ich selbst bin damals mit 2.500 € brutto eingestiegen, später waren es 3.334 €. Verglichen mit den öffentlich einsehbaren Durchschnittsgehältern für Online-Marketing-Manager (z. B. bei kununu) empfand ich das als eher niedrig. Es gibt kein Weihnachts- oder Urlaubsgeld. In meinem Fall kam es einmal zu einer Verzögerung bei der Gehaltszahlung, die erst nach meiner Rückmeldung korrigiert wurde.
Das Sozialbewusstsein habe ich als sehr gering erlebt. Kündigungen kurz vor Weihnachten und der Umgang mit Belastungssituationen haben diesen Eindruck bei mir verstärkt.
Früher war der Teamaspekt und die Stimmung unter den Kolleg:innen aus meiner Wahrnehmung super. Leider wurde dieser Zusammenhalt durch die Entscheidungen und das Vorgesetztenverhalten des Chefs mehr oder weniger zerstört. Obwohl ich den aktuellen Zustand aufgrund der hohen Fluktuation nicht direkt beurteilen kann, ist laut Erzählungen ehemaliger Kollegen das Teamgefühl kein Vergleich mehr zu früher.
In meiner Zeit im Unternehmen hatte ich den Eindruck, dass personelle Wechsel eher kurzfristig entschieden wurden und selten in offenen Gesprächen gemeinsam gelöst wurden. Dieser Eindruck wurde für mich unter anderem durch Kündigungen in schwierigen Situationen (z. B. während Krankheit oder kurz vor Weihnachten) verstärkt.
Das Vorgesetztenverhalten war für mich das größte Problem. Entscheidungen wirkten auf mich häufig spontan und nicht ausreichend transparent begründet; langfristige Konsequenzen wurden aus meiner Sicht dabei nicht immer mitbedacht. Fachlich hätte ich mir in einigen Bereichen eine modernere, stärker am aktuellen Standard orientierte Herangehensweise gewünscht. Aus meiner Sicht zeigte sich zudem Bedarf an moderner Führung und professionellem Umgang mit Mitarbeitenden. Trotz des eigenen Anspruchs, ein „Chef mit Abstand“ zu sein, mischte er sich aus meiner Sicht unangemessen in private Angelegenheiten ein und überschritt persönliche Grenzen (z. B. in der Mittagspause vor dem gesamten Team). In Situationen, in denen Mitarbeitende psychisch belastet waren, habe ich wenig Empathie und Unterstützung erlebt. Die Wertschätzung gegenüber langjährigen Mitarbeitenden empfand ich als sehr gering. Das zeigte sich auch bei mir: Nach knapp drei Jahren wurde mir zum Abschied weder die Hand gegeben noch ein Wort gewidmet. Das empfand ich als sehr respektlos.
Die IT-Ausstattung war teilweise veraltet (PCs, auf denen Excel Minuten zum Laden brauchte). In meiner Zeit dort empfand ich das Projektmanagement als eher unstrukturiert, was die Zusammenarbeit manchmal erschwert hat.
Die Kommunikation habe ich als sehr unstrukturiert und häufig unzureichend erlebt. Strategien, die mühsam ausgearbeitet wurden, werden über Nacht verworfen, weil der Chef spontan eine andere Meinung hat. Das Projektmanagement habe ich als unstrukturiert erlebt. Obwohl mit Monday grundsätzlich ein PM-Tool vorhanden war, wurde es nach meinem Eindruck nicht konsequent genutzt. Aufgaben und Absprachen liefen häufig weiterhin über Skype, was für mich die Zusammenarbeit unnötig unübersichtlich gemacht hat und nicht zeitgemäß wirkte. Die Nutzung von Skype als zentralem Kommunikationskanal empfand ich als nicht mehr zeitgemäß vor allem, weil dadurch die Nutzung des PM-Tools zusätzlich erschwert wurde. Ich hatte den Eindruck, dass bei Konflikten oder Schwierigkeiten nicht immer gemeinsam nach Lösungen gesucht wurde. Für mich wirkte der Umgang mit Problemen wenig lösungs-/dialogorientiert und eher kurzfristig.
Als ich 2021 als Werkstudent angefangen habe, lag mein Stundenlohn bei 10 €, was aus meiner Sicht niedrig war. Außerdem hatte die Agentur zu dieser Zeit vergleichsweise viele Werkstudent*innen im Verhältnis zur Gesamtgröße des Teams. Ich hatte den Eindruck, dass der Fokus stark auf Kosten lag und Kompetenz/Qualität dadurch oft in den Hintergrund geriet. Ich hatte den Eindruck, dass Fehler je nach Person unterschiedlich bewertet wurden: bei manchen wurde großzügiger reagiert als bei anderen.
Aufgaben sind vorhanden, aber die Umsetzung leidet stark unter dem Fokus auf Kostenersparnis und "Quantität vor Qualität". Erfahrungswissen und spezialisierte Kompetenzen gingen durch den Austausch erfahrener Vollzeitkräfte gegen studentische Arbeitskräfte aus meiner Sicht teilweise verloren.
Ein richtig genialer Arbeitgeber, der einen fördert und die Möglichkeit gibt, viel Neues zu lernen aber sich auch mit dem eigenen Wissen und der eigenen Erfahrung einzubringen.
Das Büro ist zwar mit Bus & Auto gut erreichbar, aber relativ weit außerhalb (Rimpar).
Tischkicker & ne Couch wär hammer ;-)
Entspannt und produktiv. Geprägt von Interesse am Thema Online-Marketing und Internet, jeder ist engagiert und will immer dazulernen.
Ein super Ruf, den die Agentur auch verdient hat, weil sie ihre Kunden gut berät und nicht über's Ohr haut.
Flexible Arbeitszeiten und keine krassen 42-h-Wochen. Auch wenn man während der Arbeit mal einen privaten Anruf machen muss oder spontan wegen persönlichen Gründen daheim bleiben muss ist das völlig ok.
Wer gut arbeitet, bekommt schnell mehr Verantwortung. Es werden teilweise auch Fortbildungen oder Kurse von der Firma gesponsert.
Wahnsinns-Team! Weihnachtsfeiern, Grill-Abende, gemeinsame Mittagessen und Co sind immer super.
Den Mitarbeitern wird vertraut und man traut ihnen auch viel zu, man hat viel Verantwortung. Wenn etwas mal schlecht läuft, wird es nicht an Mitarbeitern ausgelassen und der Vorgesetzte steht hinter einem.
Im Sommer wird's im Büro echt heiß, aber immerhin gibt's dann auch mal eine Runde Eis für alle.
Jeder macht zum Großteil seinen eigenen Bereich, aber man bekommt schon mit, was sonst so passiert.
Wer sein Geld wert ist, der bekommt auch die entsprechende Entlohnung. Man verdient vielleicht nicht wie in einer der Top-Agenturen Deutschlands, aber völlig in Ordnung.
Super abwechslungsreiche Mischung aus Kundengeschäft und eigenen Projekten. Mitarbeiter dürfen sich viel einbringen und werden ihren Talenten und Qualifikationen entsprechend eingesetzt. Super!