Firma mit Plan.... aber doch ohne Plan?
Gut am Arbeitgeber finde ich
- Zusammenhalt der Belegeschaft.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- Kündigungswellen jedes Quartal seit Anfang 2025
- In 4 Jahren gab es eine Weihnachtsfeier, für was anderes ist aber Geld da...
- Informationsfluss ist nicht gegeben.
- X kleine ERP Systeme aber nichts Vernünftiges
Verbesserungsvorschläge
- Endlich Ruhe in die Firma kriegen. Nicht für jedes Projekt Personal aufbauen und im Anschluss zu entlassen.
- Endlich ein ERP System was hilft etablieren und nicht für noch mehr Insellösung sorgt.
Arbeitsatmosphäre
Alles wird positiv von ganz oben dargestellt und das man sich nur an aktuelle Gegebenheiten anpassen muss. In Klarheit wird bereits seit mehreren Quartalen massenhaft Personal entlassen. Die Belegschaft ist eher von Angst als von Motivation getrieben. Vor 2 Jahren musste man um einen Parkplatz kämpfen, aber nach mittlerweile mehr als 3 Kündigungswellen sieht das ganz anders aus. Office ist kaum besetzt, weil teils Personal mit über 10 Jahren Angehörigkeit zum gehen gebeten wurden. Kündigungen werden ohne persönlichen Gespräch einfach nach Hause gesendet. Erst im Anschluss werden Aufgaben des Personal gesammelt, die aufgefangen werden müssen. Bestehendes Personal weis nicht über eigene Zukunft bescheid.
Kommunikation
Informationsfluss existiert nur in der obersten Etage. Entscheidungen die den eigenen Arbeitsplatz/Aufgaben betreffen werden meistens kurzfristig mitgeteilt. Man bekommt eher Informationen über andere Abteilung durch Smalltalk. Informationen, die man wiederum enthält sind immer top Secrets, obwohl diese sich positiv Prozessentwicklung auswirken würden.
Kollegenzusammenhalt
Das ist der größte Punkt wieso die Arbeit trotzdem Spaß macht. Klar gibt es manchmal Abteilungen, mit den man aneckt, aber das ist meistens durch enormen Druck und Überlastung geschuldet.
Work-Life-Balance
Man hat relativ viel Freiheit seine Arbeitszeit einzuteilen. Man wird aber manchmal zu sehr langen Arbeitstagen gezwungen, aber das aufgrund von Arbeitspensum. Dieser ist meistens durch fehlenden Informationsfluss generiert.
Vorgesetztenverhalten
Ist wie mit der Sonne, je näher man am C Level sich bewegt, desto schneller verbrennt man. Auf der Team-Ebene ist alles top!
Interessante Aufgaben
Projekte werden ohne Personalerweiterung oder Systemanpassung gestartet. Auf Hinweise, dass die neue Brand, Shop, Aufgaben etc. zu einer Überbelastung führen, wird nicht geachtet.
Gleichberechtigung
Allgemein wird drauf geachtet. Die Belegschaft findet aber trotzdem, dass die obere Etage zu wenig Frauen beinhaltet.
Umgang mit älteren Kollegen
Wie erwähnt, Personen die über 10 Jahre dabei gewesen sind und viel mit aufgebaut haben, werden entlassen. Es gibt Ehrung von Betriebsangehörigkeit (1-2-5-10 Jahre) macht aber nicht viel aus, wenn man nach 4 Jahren gekündigt wird.
Arbeitsbedingungen
Büro gut ausgestattet. Ergonomische Arbeitsplätze, Klimaanlage.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Das Thema wird nicht beachtet.
Gehalt/Benefits
Je mehr man Zeit der Firma opfert, desto bessere Chancen für eine Verbesserung. Als normaler Mitarbeiter steigt man ein und auf der Ebene bleibt man. Keine Inflationsanpassung etc.
Image
Intern ist der sehr schlecht. Das Personal schüttelt nur den Kopf bei manchen Entscheidungen. Jeder zweite hält Ausschau nach neuer Stelle, bevor man entlassen wird. Selbst beim Arbeitsamt schüttelt man den Kopf über die Anzahl der Personalentlassung.
Karriere/Weiterbildung
Du wirst in fast Feste Strukturen reingebracht. Das bestehende Personal steigt nur in seltenen Fällen auf. Know-how wird meistens extern eingekauft.

