Unprofessionelle und herabwertende Führung prägt den Arbeitsalltag
Gut am Arbeitgeber finde ich
Nach über zwei Jahren Firmenzugehörigkeit fällt es mir schwer, auch nur einen positiven Aspekt zu benennen. Rückblickend frage ich mich tatsächlich, wie ich es so lange ausgehalten habe.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Es gibt leider so viele negative Punkte, dass sie letztlich ausschlaggebend für meine Kündigung waren. Besonders der hohe Druck, die unseriöse Führung, die belastende Atmosphäre, die fehlende Wertschätzung und die unklaren Strukturen haben den Arbeitsalltag dauerhaft schwierig gemacht.
Verbesserungsvorschläge
Es wäre wichtig, konsequenter gegen diskriminierendes oder unprofessionelles Verhalten einzelner Führungskräfte oder Freelancer vorzugehen. Klare Regeln, transparente Konsequenzen und eine Kultur, in der respektloses Verhalten nicht toleriert wird, könnten die Arbeitsatmosphäre erheblich verbessern. Ebenso sollte stärker auf den respektvollen Umgang mit älteren Kolleginnen geachtet werden.
Arbeitsatmosphäre
Die Stimmung im Team war dauerhaft bedrückend. Viele Kolleg*innen wirkten gestresst oder demotiviert, was sich spürbar auf den Arbeitsalltag ausgewirkt hat. Das Team kann zwar nichts dafür, aber das Vorgesetztenverhalten drängt die Mitarbeiter in diese Situation. Das kenne ich von anderen Beratungen besser. Die Assistenten werden als Berater verkauft.
Kommunikation
Die interne Kommunikation war aus meiner Sicht unstrukturiert und häufig widersprüchlich. Wichtige Informationen wurden entweder sehr spät oder gar nicht weitergegeben, während Erwartungen trotzdem klar vorausgesetzt wurden. Rückfragen wurden oft knapp oder genervt beantwortet, was zusätzlich zur ohnehin belastenden Atmosphäre beigetragen hat.
Work-Life-Balance
Trotz vertraglich vereinbarter Arbeitszeiten bestand regelmäßig die Erwartung, auch an Wochenenden zu arbeiten. Auch an Wochenenden waren überstunden gefordert. Der Druck war hoch und meines Erachtens oftmals unnötig.
Vorgesetztenverhalten
Die Führung habe ich als unprofessionell erlebt. Kritische oder herabwertende Aussagen waren leider keine Ausnahme. Konstruktives Feedback oder echte Unterstützung gab es kaum.
Umgang mit älteren Kollegen
Sehr viele ältere Kollegen, die gerne aufgrund ihrer "Erfahrung" von oben herab befehlen.
Arbeitsbedingungen
Arbeitsbedingungen waren okay. Man kriegt ein Handy und ein Notebook.
Gehalt/Benefits
Im Vergleich zum Arbeitsaufwand und zur Verantwortung empfand ich die Bezahlung als deutlich zu niedrig. Entwicklungsmöglichkeiten oder Verbesserungen wurden nicht aufgezeigt. Da bieten andere Beratungen deutlich attraktivere Konditionen.
Image
Nach außen versucht das Unternehmen ein positives Bild zu vermitteln, das jedoch eindeutig nicht mit der Realität im Arbeitsalltag übereinstimmt. Viele der internen Probleme – wie hoher Druck, unklare Kommunikation und fehlende Wertschätzung – werden nach außen nicht sichtbar, was das offizielle Image deutlich besser wirken lässt, als es tatsächlich ist.