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Bewertung

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Eigentümergeführtes Unternehmen mit vielen Ecken

1,3
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat bis 2023 im Bereich Forschung / Entwicklung bei IT IS AG in Essenbach gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ein Großteil des jungen Teams ist menschlich in Ordnung.

Verbesserungsvorschläge

Vor der eigenen Haustüre kehren, Fehler eingestehen und offen über Kritik sprechen.

Arbeitsatmosphäre

Versteht man sich mit den Vorgesetzten, hat man bisweilen ein annehmbares Arbeitsklima. Der CEO selbst ist jedoch sehr speziell.
Leider sucht die AG selten die Schuld bei sich und nimmt Kritik nicht immer an. Häufig werden die direkte Kommunikation ausgesetzt.
Dies fängt an bei der Zusammenarbeit mit anderen IT-Unternehmen, geht über schuldige Handwerksbetriebe weiter bis hin zu Kollegen, die nicht direkt so funktionieren wie sich es ein Management wünscht.

Image

Aussagen über die Firma sind durchwachsen. Aus dem Management wird natürlich gut gesprochen. Negative Aussagen nur hinter vorgehaltener Hand. Es wird kein offenes Gespräch geführt, was verbessert werden könnte.

Work-Life-Balance

Harte Kernarbeitszeit von 9-18 Uhr. Zwar gibt es auf dem Blatt eine Gleitzeit, diese sind jedoch max. 30 Min. Früher kommen scheitert oft daran, dass das Unternehmen noch nicht auf ist, da nur wenige Mitarbeiter einen Schlüssel zu Bürogebäuden haben. Kommen diese später, so steht man wörtlich vor verschlossenen Türen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma wirbt mit einem Rechnenzentrum, das mit grünem selbst erzeugtem Strom betrieben wird. Fakt ist jedoch, dass die PV-Anlagen defekt oder nicht in Betrieb sind.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt keine internen Schulungen - neue Mitarbeiter werden ins kalte Wasser geworfen und es wird erwartet sich selbst fortzubilden. Fragen kann man zwar stellen, wird aber oft vertröstet und man wartet dann vergeblich auf Anworten.

Kollegenzusammenhalt

Stellenweise wird gut zusammengearbeitet. Insbesondere wenn ein persönlicher Draht vorhanden ist. Fehlt dieser, so bleiben Kollegen auch durchaus auf der Strecke

Vorgesetztenverhalten

Schwieriges Thema: Der werdende Nachfolger des CEO ist ein Netter Kerl, lässt seine schlechte Laune in Stresssituationen (und davon gibt's einige) jedoch gerne an den Mitarbeitern aus. Der amtierende CEO ist auch der Eigentümer und sehr auf sein Wohl und weniger auf das der Firma bedacht.

Aussagen des CEO werden nicht klar formuliert.
Als Beispiele seien hier zu nennen, dass Präsentationen erstellt werden sollten, wobei die Demo-System dafür nicht funktionierten und ich so durchaus am Wochenende die Präsentationen erstellen musste.
Auch das Entwicklerteam musste oft in extreme Überstunden gehen. So saß ich oft noch in Telefonkonferenzen mit den Entwicklerteams um 18/19 Uhr - Dabei muss gesagt sein, dass das Entwicklerteam in Vietnam sitzt und es dort 5 Stunden später ist

Weiterhin sei Arbeiten im "Homeoffice", sollte man krank sein, durchaus vertretbar.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung des Unternehmens ist eher veraltet. Sowohl das "Werkzeug" wie PCs und Notebooks werden güstigst beschafft und stammen oft aus dem letzten Jahrzehnt.
Das Gebäude ist in einem verlebten Zustand und es wird nur erhaltend renoviert. Insbesondere die Örtlichkeiten sind wenig einladend. Räume sind im Winter ausgesprochen kühl und bieten gerade so die gesetzlichen Arbeitsplatzanforderungen.
Ein Großteil der Räume ist leerstehend und wird als Ablageort für noch ältere Hardware oder Zeitschriften genutzt (diese "Literatur" ist durchweg über 20 Jahre alt und bietet keinen Weiterbildungsinhalt).
Mobiliar stammt noch aus einer Zeit, in der es der Firma gut ging, ist jedoch auch mehrere Jahrzehnte alt, was man ihm auch ansieht.

Kommunikation

Es gibt wöchentlich Gemeinschaftsmeetings, in denen jeder Kollege seine Doings der letzten Woche und die Ziele der nächsten Woche vorstellt.
Ich habe leider viele Infos vermisst, die ich mir von der Geschäftsleitung erwünscht hätte. Das fängt bei vielen Kleinigkeiten an und und geht weiter über Stundensätze, die Endkunden abgerechnet werden. Nicht mal die Consultants wissen ihren Stundensatz gegenüber den Kunden. Einzig das Management erstellt Angebote mit "echten" Zahlen. Auch wie die Einstandskosten (im Mittel) der Dev-Teams sind, wurde mir nicht mitgeteilt. Auf explizite Nachfrage erhielt ich nur den Hinweis, ich könne ja googlen, was Branchenüblich sei.

Ich hätte mir Offenheit im Unternehmen gewünscht.
Als Beispiel: Wurde mir aufgetragen meine Kündigung "geheim" zu halten und ich sollte weder mein Team noch Kollegen aus anderen Bereichen informieren. Die Geschäftsleitung wolle dies dann zu passender Gelegenheit an das Team mitteilen. Schade dass ich mich so nicht von den Kollegen verabschieden durfte...

Gehalt/Benefits

Das Gehalt wird in der Regel pünktlich ausbezahlt, aber definitiv auch keinen Tag zu früh.

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Wie läuft deine Arbeitswoche?

Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.