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8 von 20 Bewertungen von Mitarbeiter:innen(gefiltert)

Umgang mit älteren Kollegen
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 75%
Score-Details

8 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Systemhaus mit Schwächen

3,9
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Team

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation & Das Verhalten mancher Mitrarbeiter, welche sich alles erlauben können.

Verbesserungsvorschläge

Gehaltsmodell anpassen -. Mehr auf Mitarbeiterwünsche eingehen bezüglich Versetzung in andere Abteilung -- Gegebene Versprechen einhalten

Arbeitsatmosphäre

Ich habe die Arbeitsatmosphäre immer als sehr Angenehmm empfunden. Das Team ist der Hammer. Es gibt immer was zu lachen & mit diesem Team lässt es sich angenehm Arbeiten!

Image

Image bei vielen Kunden am Bröckeln.

Work-Life-Balance

War o.K. nichts besonderes, Außnahmen falls es bezüglich Privater Angelegenheiten gegeben hat wurden allerdings immer eingegangen.

Karriere/Weiterbildung

i.O.
Meist bekommt man Zertifizierungen. Ob man die dann möchte, ist die andere Frage.

Gehalt/Benefits

Gehalt unter dem Durchschnitt -- Bonusmodell mit vielen Schwächen, welche meist für den Arbeitnehmer Spürbar sind.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wurde sich stets bemüht, Fachgerecht zu entsorgen

Umgang mit älteren Kollegen

Keinerlei Defizite Feststellen können.

Vorgesetztenverhalten

Team-Leitung gibt sich viel mühe, ist aus diesem Grund allerdings komplett Überlastet.

Arbeitsbedingungen

Stühle im Büro unbequem, Hardware Teilweise nicht mehr stand der Technik.

Kommunikation

Die Kommunikation war oft eher schlecht! Gerade ausserhalb der eigenen Abteilung eher Schwierig & Fehlerbehaftet.

Gleichberechtigung

Keinerlei Defizite Feststellen können.

Interessante Aufgaben

Aufgaben sehr eintönig & wenig Spielraum für eigene Gestalungsmöglichkeiten.


Kollegenzusammenhalt

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Ein guter Arbeitgeber mit Vielfalt

4,4
Empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2021 im Bereich IT in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Motivation und Teambuilding Maßnahmen sind top und es darf auch gefeiert werden! Ab und an darf auch ein gemeinsames Feierabend-Bierchen nicht fehlen :-)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das die Firma hier mit ungerechtfertigten Bewertungen behaftet ist...

Verbesserungsvorschläge

Weiterhin für eine bessere Kommunikation sorgen und Schnittstellen schaffen. Nachfragen, sich kümmern etc. ist sehr zeitaufwendig wordurch die geldbringende Arbeit liegen bleibt.

Arbeitsatmosphäre

Ich empfand die Atmosphäre immer gut. Durch die Pandemie ist leider ein wenig verloren gegangen, da man im Home-Office anders arbeitet als im Büro. Das habe ich vermisst, denn mit und bei den Kollegen zu arbeiten, den Vorgesetzten persönlich in die Augen zu schauen, ist für die Wertschätzung extrem wichtig. Es wurde aber immer gefragt, ob alles OK ist, ob privat oder in seinem Aufgabenbereich. Und man hat auch zugehört wenn dem nicht so war.
Ach und die Playstation oder der Kicker für die Pausenzeiten sei auch nocht erwähnt :-)

Image

Das hat leider sehr gelitten in den letzten Jahren. Vermutlich durch gekränkte Eitelkeiten, Personen die die Pausenzeiten und den Spielbereich aber immer großzügig genutzt haben. Es ist natürlich leicht, nach dem Verlassen der Firma, alles schlecht zu reden, und sich dann an falscher Stelle zu äußern. Das hat die Fluktuation aufgrund von "Gruppenzwang" begünstigt. Wenn man Fehler macht, sollte man sie eingestehen und nicht versuchen alle anderen mitzureissen.

Ich fand die IT-On.Net gut als Arbeitgeber und wäre auch geblieben, wenn ich mich nicht aufgrund von privaten Entscheidungen hätte umorientieren müssen.

Work-Life-Balance

Für mich in Ordnung. Urlaub kein Problem und Rücksicht bzgl. Familie war gegeben, das hat gut funktioniert. Die Kernzeiten sind jetzt nicht die Arbeitnehmer freundlichsten aber durch den Wechsel ins Home-Office i.O.
Überstunden waren eher schwieriger abzubauen, da es keine Zeiterfassung gibt. Aber wenn man aufgrund von Projekten, längeren Entstörungszeiträumen doch mehr Stunden "aufgebaut" hat, so konnte man auch seinen Freizeitausgleich in Anspruch nehmen.

Karriere/Weiterbildung

Die Chance sich durch Zertifikate und Prüfungen weiterzubilden sind vorhanden und werden bezahlt. Hier wird auch drauf geachtet, dass diese abgelegt werden und dazu beitragen die Gold-Stati bei den Herstellern zu wahren.
Innerhalb des Unternehmens kommt es auf die Abteilung an, aber aufgrund der Fluktuation wurden natürlich auch entsprechende Stellen "frei" und wurden angepasst so dass hier gute Chancen entstanden.

Gehalt/Benefits

Auch in Ordnung. Ob nun VWL oder private Altersversorgung, die Leistungen wurden geboten.
Einzig das Provisionsmodell war verbesserungswürdig und da wurde auch ständig dran geschraubt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nicht proatkiv. Aber das sollte doch auch jeder gelernt haben, wie man richtig Müll trennt, und seinen oder andere Arbeitsplätze ordentlich hinterlässt. Hier wurde auch öfter drauf hingewiesen.
Gab es soziales Fehlverhalten wurde das auch, ohne Personen zu nennen, angesprochen. Intoleranz wurde nicht tolleriert.

Kollegenzusammenhalt

Auch wenn es nicht immer leicht war, da ein gewisses Arbeitspensum einen gern an seine Grenzen bringt, so war der Kollegenzusammenhalt aber immer super! D.h. stieß ich an meine Grenzen, so wurde mir geholfen, wenn ich danach fragte. Man bekam immer Unterstützung, wenn man nicht weiter wusste und innerhalb der Abteilung, im Team, war der Umgang immer respektvoll und locker!

Umgang mit älteren Kollegen

Hier wurden auch keine Unterschiede gemacht. Ich habe auch Kollegen gehabt, die über 10 Jahre im Unternehmen waren.

Vorgesetztenverhalten

Ob nun Geburtstage, besondere Anlässe oder sich einfach erkundigen, wie es einem ging - es wurde in meinem Fall der Kontakt zu den Mitarbeitern gepflegt.

Die Ziele waren zuletzt leider nicht immer erreichbar, aber auch hier hat die Pandemie und die Migration mit der Gruppe gewisse Hürden gelegt. So waren dann auch Entscheidungen nicht immer nachvollziehbar.

Arbeitsbedingungen

Das eigene Equipment hätte besser sein können, aber dann muss man halt auch den Mund aufmachen. Im Großraumbüro war nicht immer an ruhiges arbeiten zu denken. Aber es hängt auch ein Stück von einem selbst ab, ob man eine gewisse Geräuschkulisse ausblenden kann oder nicht. Es war so in Ordnung und wenn nicht, konnte man ggf. ins Home-Office gehen.

Kommunikation

Teams hat es während der Pandemie möglich gemacht, hier weiterhin in Kontakt zu bleiben. Gelitten hat es trotzdem. Es war aber auch schon vorher hier und da immer ein Problem dass die Kommunikation zwischen den Abteilungen, den Schnittstellen, nicht immer glücklich war. Dennoch hat die Firma hierfür, nicht nur einmal, sich eingesetzt die Situation zu verbessern. U.a. mit einem tollen Training für Kundenservice und Kommunikation. Daran muss auch jeder selbst arbeiten und offen für sein. Innerhalb der Abteilung gab es keine Schwierigkeiten.

Gleichberechtigung

Gerade ich kann überzeugt sagen, dass hier jeder gleich behandelt wurde, es keine Unterschiede zwischen jung und alt, männlich oder weiblich gab.

Interessante Aufgaben

Mein Aufgabenfeld bewegte sich im Kundensupport, am Telefon oder vor Ort. Viele Tätigkeiten konnten bequem von zu Hause, u.a. auch abends erledigt werden. Man konnte sich das auch selbst einteilen, wenn man nicht dadurch die Arbeit der Kollegen behindert hat. Ein Miteinander sowie eigenverantwortliches Arbeiten sollte dafür gegeben sein und das galt für mich.

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Viele Möglichkeiten

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Düsseldorf gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Die Stimmen aus der eigenen Mitte wahrnehmen. Die notwendigen Verbesserungen werden gefühlt quartalsweise der Führung vorgelegt.

Arbeitsatmosphäre

Die allgemeine Atmosphäre zu bewerten fällt schwer da diese jeden Tag neu gewürfelt wird.

Work-Life-Balance

Die Work-Life Balance hält sich in Grenzen, Wochenende werden oft zum arbeiten benötigt, da viele Tätigkeiten auf wenigen Köpfen verteilt werden müssen.

Karriere/Weiterbildung

Es gab mal einen Fortbildungsplan, der scheint aber nur in der Schublade zu liegen. Aktive Weiterbildung gibt es nur wenn ein Status erhalten werden muss.

Kollegenzusammenhalt

Die Atmosphäre unter den Kollegen ist sehr gut, man hält zusammen und unterstützt sich.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Durchschnitt der Belegschaft ist recht jung, in Verbindung mit der Personalfluktuation gibt es wenig langjährige Kollegen.

Vorgesetztenverhalten

Die oberer Führungsebene greift oft stark ins Geschehen ein, der hinterlassene Schaden darf dann aber ohne weitere Hilfe behoben werden.

Arbeitsbedingungen

Ausstattung ist branchenüblich, Laptop und Smartphone sind Standard. Die eigene IT Landschaft, beispielsweise Terminalserver, könnte optimiert werden.

Kommunikation

Kommunikation ist in der horizontalen gut, lediglich die vertikale lässt zu wünschen übrig.

Gleichberechtigung

An vielen Stellen hat man das Gefühl, dass die Nase über die persönliche Perspektive entscheidet. Positiv ist hervor zu heben, dass das wiederum für alle gilt.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit bietet interessante Aufgaben und Herausforderungen. Wer etwas lernen möchte kann das hier an vielen Stellen, leider teilweise der Tatsache geschuldet, dass man viel einspringen muss.


Image

Gehalt/Benefits

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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kompetenter und fairer Arbeitgeber, interessantes Kundenklientel, wirklich tolle Kollegen

4,9
Empfohlen
Ex-FührungskraftHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich IT in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hier steckt Energie drin!

Verbesserungsvorschläge

Es wäre sicher schön den professionellen und dennoch persönlichen, ja fast familiären Flair auch in Zukunft beibehalten zu können.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre unter den Kollegen ist sehr ausgezeichnet und ein wichtiger Baustein. Die Hierachien sind flach und wenn man wirklich will, kann man so einiges bewegen.

Work-Life-Balance

Der Mix aus Homeoffice und vor Ort Präsenz war für mich gut gelöst.
Natürlich richtet sich die AZ nach den Notwendigkeiten bei Kunden und einer Verfügbarkeit innerhalb definierter Öffnungszeiten. Hier ist jedoch ein guter Spielraum um eine gute Work-Life-Balance.

Karriere/Weiterbildung

Engagemant und Einsatzbereitschaft ermöglichen definitiv ein Fortkommen und gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Im Unternehmen herrscht ein hohes Sozialbewußtsein.

Kollegenzusammenhalt

Den Kollegenzusammenhalt habe ich als herausragend empfunden.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden auf Grund Ihrer Erfahrung in jedem Fall geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Durch die flache Hierachie ist der Zugang zu Vorgesetzten/GF unkompliziert.
Ich habe Wertschätzung, Zuverlässigkeit und Verbindlichkeit kennen gelernt.

Kommunikation

Der Umgang ist höflich und respektvoll.

Gleichberechtigung

Zwischen Frauen und Männern herrscht definitiv eine Gleichberechtigung.
Schade ist es nur, dass in der IT generell viel zu wenig Frauen unterwegs sind.


Image

Gehalt/Benefits

Arbeitsbedingungen

Interessante Aufgaben

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Atmosphäre garantiert

4,0
Ex-FührungskraftHat bis 2012 im Bereich Vertrieb / Verkauf in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Offene Türen, Persönliche Kontakte, Tolle Feiern ;) , mit Fleiß und Schweiß viel Potential

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Starker Bruch zwischen Expertenwissen und "Arbeitern". Oft wird Mitarbeitern zu wenig zugetraut. Keine einheitlichen Regeln (bzgl. Arbeitszeit & Kleiderordnung)

Work-Life-Balance

Auf die Familie wird absolute Rücksicht genommen. Auch zur Weihnachtsfeier sind idR die Partner eingeladen. urlaube bis zu 3 Wochen sind möglich.

Karriere/Weiterbildung

Jeder Mitarbeiter erhält Zertifizierungen. In Jahresgesprächen können diese gewünscht & definiert werden.

Gehalt/Benefits

Es gibt starke Brüche in der Gehaltsstruktur. Mein Gehalt war Branchenüblich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das Unternehmen engagiert sich sozial. So werden z.B. keine sinnlosen Kalender etc. versendet, sondern das Weihnachtsbudget gespendet.

Kollegenzusammenhalt

In den einzelnen Teams ist der Zusammenhalt groß. Durch Schaffung von Strukturen und Wachstum des Unternehmens wird es hier aber stetigen Handlungsbedarf geben.

Umgang mit älteren Kollegen

Super

Vorgesetztenverhalten

idR verhalten sich die Vorgesetzten fair. Lediglich einzelne Entscheidungen haben trübe Zeiten verursacht. Im Allgemeinen wird aber fair und im Dialog entschieden.

Gleichberechtigung

Es gibt keine Benachteiligung in Sachen Hautfarbe, Geschlecht, Religion o.ä. - wie oft bei Gesellschaftergeführten Unternehmen zählt allerdings nicht nur die Arbeitsleistung, sondern auch der Nasenfaktor.


Arbeitsatmosphäre

Image

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Gute Vorsätze, leider nicht gut umgesetzt...

1,9
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2012 im Bereich IT in Düsseldorf gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Zu meinen Zeiten herrschte dort ein leicht aggressives und stark resignierendes Arbeitsklima. Größtenteils durch das Verhalten der GF induziert hatte man stets das Gefühl trotz der konkreten Anweisung etwas falsch zu machen. In der Hochphase (etwa 6 bis 2 Monate bevor ich gegangen bin), war ich nach eigenem Empfinden kaum mehr als ein Punchingball zwischen Kollegen, Geschäftsführung, den Kunden und dem Rest der Welt. Stets wurde kritisiert, selten unterstützt und häufig kamen "Verbesserungsvorschläge", die dem Gegenüber das Leben erleichtern sollten und noch mehr Kontroll- und Vorarbeit zu jeder Situation von mir abverlangten. Wären diese Dinge nicht durch den passiven Widerstand der Belegschaft gescheitert, hätte man selbst für einfache Standardsituationen im Servicegeschäft eine Checkup-Liste gebraucht, um nicht irgendwelche Punkte zu vergessen.

Es kam gelegentlich vor, dass Verbesserungsvorschläge schon umgesetzt waren und der Vorgesetzte das auch hätte wissen müssen, hätte er eine Minute vorher zugehört, als es im Gespräch erwähnt wurde.

Image

Interessanterweise halten viele Kunden zur IT-On.NET. Das kommt sicher nicht von ungefähr. Jeder der dort noch arbeitenden guten Techniker (und von denen gibt es auch jetzt noch einige dort) tun ihr Menschenmöglichstes, damit es beim Kunden nicht scheppert. IT-On.NET funktioniert, nicht wegen der Geschäftsleitung, sondern trotz derselben!
Dennoch kann ich diesen Dienstleister einem Unternehmen nicht ohne Bedenken weiterempfehlen. Das Risiko ist meiner Meinung nach zu hoch, dass die Geschäftsführung mit seinen nicht nachvollziehbaren Entscheidungen und Inkonsistenzen und den kontinuierlich schlechter werdenden Arbeitsbedingungen auch die letzten guten Techniker zu seinen Konkurrenten treibt.

Work-Life-Balance

Hier wurden mir in dieser Richtung keine Steine in den Weg gelegt. Ich habe mich nie unter Druck gesetzt gefühlt, noch eine Stunde länger bleiben zu müssen. Auch kurzfristiger Urlaub war möglich, sofern eine Vertretung da war und man einen Grund hatte.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt regelmäßige Mitarbeitergespräche, in denen das thematische Weiterkommen besprochen wird. Im Laufe des Jahres erhält man dann aber stattdessen Schulungen und Zertifizierungsangebote für Dinge, die im Gespräch zuvor nicht abgesprochen waren.

Gehalt/Benefits

Gehalt wurde nach Provisionsmodell bezahlt. Eine Änderung zu dem Thema stand im Raum, als ich gegangen bin. Die Gehaltshöhe allgemein ist deutlich zu niedrig. Als ich die GF auf eine Verbesserung der finanziellen Situation mehrfach angesprochen habe, wurde ich über Monate hingehalten. Es werden vermögenswirksame Leistungen in Verbindung mit einer betrieblichen Altervorsorge bezahlt, wenn man das möchte.
Zur Gerechtigkeit der Einkommenshöhen sei dieses Beispiel erlaubt: Verheiratet mit Kindern (Alleinverdiener), wohnt nicht mehr bei den Eltern hat Brutto weniger als ein Kollege, der allein stehend ohne Kinder noch bei seinen Eltern wohnt (Stand: zu meinem Weggang). Noch Fragen?

Kollegenzusammenhalt

In dem Bereich in dem ich gearbeitet habe, gab es einen guten Zusammenhalt - im Zusammenspiel mit anderen Abteilungen kam es jedoch oft zu Konflikten, die teilweise nur schwer aufzulösen waren. Auf Nachfrage zu einem konkreten Thema erhielt man jedoch fast immer Antwort.

Umgang mit älteren Kollegen

Da es sich bei den meisten Kollegen im Alter 45+ um altgediente Mitarbeiter des Vorbetriebs handelt, lässt sich kaum eine qualifizierte Aussage zu dem Punkt treffen. Das Alter ist nach meiner Erfahrung nie ein Hinderungsgrund für oder gegen eine Einstellung gewesen.

Vorgesetztenverhalten

Technische Anweisungen werden zunächst erteilt und später wird man teilweise für das Ausführen derselben zurechtgewiesen. Einem Teil der GF fehlt jedes Verständnis für Menschenführung. Viele Entscheidungen werden nur bruchstückhaft oder gar nicht zur Mitarbeiterschaft transportiert, die Gründe für die Entscheidungen lassen sich häufig nur erahnen und erscheinen daher sinnlos.

Arbeitsbedingungen

Ist im großen und ganzen als Durchschnitt zu bezeichnen. Besser geht immer, schlechter auch.
Einziger wirklicher Minuspunkt: Die Räume auf der Südseite werden im Sommer extrem heiß, es existiert keine Klimaanlage für diese Räume.

Kommunikation

Es gab zwar Besprechungen, und es wurde auch über bestimmte Themen diskutiert, jedoch kam es fast immer zu TopDown-Entscheidungen, die deutlich machten, dass die Besprechung eigentlich eher als Verkündung von Entscheidungen geplant war. Wirtschaftsstatistiken wurden so dargestellt, dass sie rechnerisch keinen Sinn ergaben. Darauf angesprochen gab es keine nachvollziehbare Antwort.
Konkrete Informationen bzgl. eines erteilten Arbeitsauftrags werden zwar nicht mit Absicht vorenthalten, werden dennoch teilweise auch auf Nachfragen nur verzögert geliefert. Dies verstärkt das zuvor angesprochene Gefühl, es "immer verkehrt zu machen".

Gleichberechtigung

Ich habe keine direkte Benachteiligung auf Basis bestimmter Kriterien erkennen können.

Interessante Aufgaben

Nach der ersten größeren internen Struktur-Umstellung war die Abteilung in der ich tätig war, durchgängig überfordert, da seitdem zwischen Service und Projekt inhaltlich getrennt wurde. Im Rahmen dieser Umstellung wurde der Serviceteil innerhalb kurzer Zeit stetig ausgedünnt - das führte zu einem Ungleichgewicht der Arbeitsauslastung zwischen allen Technikern. Gerade in der Anfangszeit dieser Umstellung war es zudem häufig so, dass der Serviceteil der Abteilung auch Korrekturarbeiten für Projekte durchführen musste, technische Ratgeber für den Vertrieb war, interne Koordinatoren für das hauseigene Ticketsystem und sogar vollständige Projekte durchführen musste. Es wurde in dieser (Erschaffens-)Phase regelmäßig betont, dass wir die Möglichkeit haben, unseren Part in der Abteilung mitzudefinieren. Viele gute Vorschläge wurden jedoch verworfen, da diese zumeist nicht nur im Serviceteil Veränderung mit sich gebracht hätte. Durch ein katastrophales Ticketsystem wurde die Arbeit zudem in sich anstrengender als in anderen Bereichen, die das System selten oder gar nicht brauchten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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Gesamtergebnis: positiv

4,0
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Atmosphäre innerhalb des eigenen Teams, jederzeit offen sprechen zu dürfen, Weiterbildungsmöglichkeiten, sozial kompetente und menschlich handelnde Vorgesetzte, Möglichkeit des zeitweisen Homeoffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

diverse Kommunikationsstörungen, manche Dienstleistungen werden vertrieblich zu stark vernachlässigt, manche Zuständigkeiten sind nicht klar geregelt

Verbesserungsvorschläge

Ich denke, dass für alle Mitarbeiter Weiterbildungsangebote im Bereich soziale Kompetenz/Umgang miteinander/Kommunikation sehr förderlich wären. Auch die konsequentere Festlegung/Befolgung von Zuständigkeits-Regeln können zu mehr Zufriedenheit führen.

Arbeitsatmosphäre

Die Firma ist offensichtlich an einem guten Betriebsklima interessiert. Dieses herzustellen/zu bewahren gelingt ihr zwar nicht perfekt, jedoch hängt das nicht ausschließlich von der Firma, sondern auch von den Mitarbeitern als Individuen ab.

Image

Ich persönlich stufe das Image als gut ein. Da finde ich jedoch unter den anderen Mitarbeitern nicht immer Zustimmung.

Work-Life-Balance

Wenn es triftige Gründe gibt, wird auch kurzfristig Urlaub gewährt. Der Jahres-Urlaub soll aber bis zu einem bestimmten Zeitpunkt weitestgehend geplant sein. Aussagen zur Rücksichtnahme auf die Familie kann ich nicht machen, da ich keine eigene habe. Wer mal länger bleibt aufgrund eines unerwartet zeitintensiven Projektes, kann dies an ruhigeren Tagen wieder ausgleichen.

Karriere/Weiterbildung

Ob auf Anfrage des Arbeitnehmers oder eigener Initiative der Firma - wenn das Thema zur Arbeit passt, wird die Weiterbildung gefördert. Über die Kriterien des beruflichen Aufstiegs weiß ich nicht Bescheid.

Gehalt/Benefits

Das Gehalt ist immer überpünktlich auf dem Konto. Es werden vermögenswirksame Leistungen gewährt. Das Gehalt könnte etwas höher sein.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Soweit ich weiß, werden Umwelt- und Klimaschutz-Aspekte nicht berücksichtigt. Dafür ist das soziale Engagement ein wichtiges Thema. Die Firma ist Sponsor bzw. Spender für einige wohltätige Organisationen/Vereine.

Kollegenzusammenhalt

Ist meist von persönlichen Sympathien innerhalb und zwischen den Teams abhängig, daher schwierig zu bewerten.

Umgang mit älteren Kollegen

Jede Altersgruppe, einschließlich 60+, ist vertreten und wird geschätzt.

Vorgesetztenverhalten

Vorgesetzte sind immer offen für ein klärendes Gespräch und interessiert an einer Lösung, die, wenn möglich, alle Beteiligten befriedigt.

Arbeitsbedingungen

Ich habe nichts zu beanstanden.

Kommunikation

Da gibt es noch Verbesserungspotential. Es wird bereits daran gearbeitet.

Gleichberechtigung

Absolut keine Beanstandungen.

Interessante Aufgaben

Die Arbeit teilt sich jeder, unter Berücksichtigung von Dringlichkeit und anderen Prioritäten, selbst ein.

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Provisionsorientiertes IT-Systemhaus in Düsseldorf mit Strukturproblem

1,7
Ex-FührungskraftHat bis 2012 im Bereich Geschäftsführung in Düsseldorf gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen, Kundenprojekte, Abwechslung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Willkür, Zick-Zack-Kurs bei Entscheidungen, Managementdenke aus den 80er Jahren, Provisionsorientierung, beschränkte Zukunftsfähigkeit

Arbeitsatmosphäre

Meiner Meinung nach: Durch Führungsverhalten mit Zick-Zack-Kurs und vielen nichteingehaltenen, vollmundigen Versprechungen und starke Übervorteilung Einzelner herrscht große Frustration. Kein durchgehendes Prozessverständnis. Ergebnis: Leistungsträger gehen, ewig gestrige und Vorteilsnehmer bleiben.

Image

Meiner Meinung nach: Nein, halte das Unternehmensimage nicht für besonders positiv und konnte nicht stolz darauf sein, dort zu arbeiten. Ich wurde getäuscht und enttäuscht. Kenne die Abläufe und das Unternehmen gut - würde es keinesfalls an Freunde oder Bekannte empfehlen. Mitunter sind unter den Kollegen richtig gute IT-Fachkräfte. Auch wird gerne mit tollen Kundenbeziehungen geworben. Habe allerdings noch nie so eine Unternehmensführung erlebt und halte das Verhalten dort auch nicht für zukunftsfähig. Dies und auch moralisch Wiederstände gegen Verhalten und Entscheidungen haben bei mir dazu geführt, neue Wege zu suchen.

Work-Life-Balance

Meiner Meinung nach: Hier muss man schon auf sich selbst aufpassen. In Overhead-Bereichen wird regelmäßig pünktlich der Stift fallen gelassen, die produktiveren Bereiche (IT-Technik/Projekte) sind in Projekten stark eingespannt; mitunter ist diese Leistung dann nicht marktgerecht vergütet.

Karriere/Weiterbildung

Meiner Meinung nach: Viel Versprochen, wenig gehalten.
Unter anderem ein Grund zu gehen. Team- und Personalführung versprochen - am Tag der offentlichen Verkündigung spontan umüberlegt!
Eine von mir selbst gewünschte, initiierte und organisierte Fortbildung habe ich zum Preise von Jahresgehaltsverzicht gemacht. Später wurde dies dann als große AG-Leistung verkauft - die das Unternehmen für mich bezahlt hätte. Trauriger Führungsstil.
Meine technischen Kollegen hatten es auch nicht leichter: Im Eindruck wird eher nach Pflichtpartnerzertifizierungsnotwendigkeiten geschult (um diverse Partnerlogos für Marketingzwecke zu erhalten) als nach tatsächlichem Bedarf, Neigung und Eignung. Hier waren einige Kollegen ob nicht eingehaltener Zusagen enttäuscht.

Gehalt/Benefits

Meiner Meinung nach: Ungerecht, nicht leistungsbezogen, willkührlich. Entlohnungsverhandlungspartner kam mir immer vor, wie ein Gutsherr aus längst vergangenen Zeiten - wer ordentlich gebückt und auf Welle ist, bekommt was ab.
Hätte vermögenswirksame Leistungen abschließen können - allerdings verlangte man ausschließlichen Abschluss bei befreundetem Versicherungsvertreter - hiervon habe ich Abstand genommen.

Kollegenzusammenhalt

Könnte besser sein. Auf Fehlverhalten Einzelner wird führungsseitig nicht adequat reagiert, was zu Unzufridenheit führte.

Umgang mit älteren Kollegen

Meiner Meinung nach: Ich kam mir als junger/mittelalter Kollege doch recht merkwürdig vor, im Vergleich zur Leistungs-/Vergütungsratio bei den älteren Overhead-Kollegen. Ist man nahe des Renteneintrittsalters, dann geht's kaum besser - allerdings auf Kosten der i.d.R. jungen Generation. Kollegen zwischen 45 und 58 sollten sich gut mit der Frage der Zukunftsfähigkeit auseinander setzen, wollen sie nicht eines Tages in diesem Alter böse überrascht werden. Nachwuchskräfte in der IT sind gut gesucht und werden derzeit gut bezahlt. Fragt euch, was ein Wechsel in diese Firma bringt, wenn es nicht ein überdrchschnittliches Gehalt und Benefits oder mäßige Zukunftsaussichten sind?

Vorgesetztenverhalten

Meiner Meinung nach: Keine klare Linie oder Ziele erkennbar, willkührliche Entscheidungen, Managementqualifikationen fraglich, Mitarbeiterführung nicht zeitgemäß, moralisch nicht mit meinen Vorstellungen kompatibel, Ungleichbehandlung durch Generationenkonflikt, unzureichende Kompetenzen im Bereich Betriebswirtschaft

Arbeitsbedingungen

Meiner Meinung nach: Die Arbeitsbedingungen insgesamt sind genügend. Ob das in diesem Jahrzehnt reicht, muss individuell entschieden werden. Alles etwas altbacken. Positiv: IT-Geräte sind i.d.R. nicht älter als 24 Monate

Kommunikation

Meiner Meinung nach: Es wird zwar versucht zu kommunizieren, was aber bereits an den Basics scheitert. Unterschiedliche Anweisungen, kein klarer Fokus, vertriebsgetrieben, falsch, nicht zukunftsorientiert.

Gleichberechtigung

Meiner Meinung nach: Frauen in der IT sind eher rar, d.h. kann ich das für dieses Unternehmen nicht beantworten (hier gab es nur eine im Entwicklungsbereich und eine in der Verwaltung).
Keine Gleichberechtigung. Einige wenige erhalten viele denkbare Goodies (KFZ, Arbeitszeiten, IT-Güter, Provisionen,...), viele Leistungsträger aber unterdurchschnittliche Vergütung. Dabei wird nicht nach Leistung und Qualifikation entschieden, sondern eher nach Alter und Nase.
Zwar wurden einige zugesagten Entlohnungsbestandteile nicht eingehalten, rein finanziell betrachtet wurde ich in einem durchschnittlich mittelprächtigem Rahmen entlohnt.

Interessante Aufgaben

Meine Aufgabenbereiche waren sehr abwechslungsreich, meine Projekte interessant - dies ist neben einigen interessanten Kunden allerdings auch eigenem Engagement geschuldet. Zu häufig arbeitete ich dann doch für die "Tonne" - weil Anforderungen sich spontan änderten.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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