Schlimmer gehts Nimmer
Gut am Arbeitgeber finde ich
Branche mit Potential
Die meisten Kollegen sind nett
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Visionen und Strategien fehlen völlig, man lebt nur noch von Monatsergebnis zu Monatsergebnis und hier auch nur noch nach Kennzahlen für die amerikanische Mutter.
Ständige Umstrukturierungen führen zu Verwirrung und Verunsicherung.
Das Potential wird nicht genutzt.
Unrealistische Zielsetzungen.
Es findet keine Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Unternehmensbereichen statt.
Beziehungen im Netzwerk sind wichtiger als Kompetenz, insbesondere Kollegen aus den französischen Netzwerken werden gegenüber Anderen deutlich bevorzugt.
Im Management herrscht Stellungskrieg der auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird.
Die meisten Mitarbeiter haben innerlich schon gekündigt.
Verbesserungsvorschläge
Endlich mal wieder Visionen und Strategien entwickeln.
Realistische Ziele setzen, die vom Mitarbeiter dann auch umgesetzt werden können.
Den Mitarbeiter wieder als Menschen wahrnehmen.
Manager sollten endlich mal Rückrat und Teamgeist beweisen und sich nicht konstant ihre Mitarbeitern als Feuerschutz und Bauernopfer einsetzen.
Auf die übertriebene Nutzung von Netzwerken verzichten und lieber auf Qualifikation setzen.
Dafür Sorge tragen, dass Prozesse und Strategien von allen Bereichen mitgetragen werden und die Umsetzung und Anwendung kontrollieren.
Bei Umstrukturierungen auch dafür sorgen, dass die Prozesse, Aufgabenverteilung und Schnittstellen angepasst werden, und nicht nur einfach die Zuständigkeiten ändern.
Arbeitsatmosphäre
Hoher Anteil von Burnout unter den Mitarbeitern.
Im Management kämft"Jeder gegen Jeden".
Hire-and-Fire-Mentalität.
Es herrscht an vielen Stellen Resignation und Frustration. Dienst nach Vorschrift ist an der Tagesordnung.
Der Umgangston ist mehr als rüde. Der Druck und die Anforderungen werden von Woche zu Woche erhöht aber die Werkzeuge zur Erledigung der Aufgaben im gleichen Maß reduziert.
Image
Muss man nicht mehr kommentieren. In der Zwischenzeit haben es auch die Kunden gemerkt.....
Work-Life-Balance
Viele Positionen werden nur noch interim und wenn Festanstellung nur noch außerhalb des Tarifs besetzt und mit Kollegen aus dem Ausland wegen des geringeren Gehaltes.
Für AT werden Überstunden erwartet und sind im Gehalt inbegriffen.
Die Arbeitsverdichtung wird immer größer. Ausscheidende Mitarbeiter werden größtenteils nicht mehr ersetzt und die Arbeit auf die Schultern der Anderen verteilt.
Karriere/Weiterbildung
Wer sich weiter entwickeln will muss das Unternehmen wechseln.
Weiterbildung im Unternehmen exisitiert nicht, bestenfalls ein Sprachkurs .....
Gehalt/Benefits
Neueinstellungen vorzugsweise nur noch Leiharbeitsfirmen. Wenn sich eine Festeinstellung nicht vermeiden lässt dann außerhalb des Tarifs mit deutlich geringerem Gehalt.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Komplette Fehlanzeige.
Geiz ist Geil.
Kollegenzusammenhalt
Die meisten Kollegen sind nett und Kooperation.
Leider findet häufig wenig Kommunikation zwischen den Abteilungen statt.
Die meisten französischen Kollegen schotten sich ab.
Zusammenhalt gibt es meist nur im eigenen Team. Bereits ab Teamleiterebene geht es nur noch jeder gegen jeden. Die Werksleitung nutzt das und spielt die Leute gegeneinander aus.
Umgang mit älteren Kollegen
Keine Neueinstellung von Personen 45+.
Vorgesetztenverhalten
Das Management setzt generell unrealistische Ziele. Der Druck wird durch die Vorgesetzten ungemindert an die Mitarbeiter weitergegeben. In der Zwischenzeit wird sogar unterschwellig gefordert, dass man während Krankheit und Urlaub seine Arbeit von zu Hause weiter erledigt. Vorgesetzte stärken Ihrem Team nicht den Rücken, sondern verstecken sich gezielt hinter Ihren Mitarbeitern und setzen diese als Bauernopfer ein. Vereinbarungen und Zusagen werden schnell gemacht um die Leute bei der Stange zu halten, dann aber nicht eingehalten. Notwendige Entscheidungen werden durch das Management nicht getroffen und die Verantwortung hierfür gezielt an die Mitarbeiter abgeschoben. Das geht alles zu Lasten der Mitarbeiter.
Netzwerke sind wichtiger als echte Kompetenz.
Bossing ist an der Tagesordnung.
Die meisten Teamleiter nicken alles ab und wer es als Teamleiter wagt, sich vor sein Team zu stellen wird kurzerhand vor die Tür gesetzt.
Selbst auf höchster Ebene wird offensichtlich keinen Wert auf korrektes Verhalten gelegt. Bereits ab Bereichsleiterebene kann sich hier jeder Manager aufführen wie er will und regelmäßige verbale Entgleisungen werden vom Topmanangement entweder vorgelebt oder nur belächelt.
Arbeitsbedingungen
Sehr beengte Räumlichkeiten mit teils extremen Temperaturen im Sommer. Keine Klimatisierung oder Ventilation.
Sanitäranlagen gewöhnungsbedürftig.
Sehr beengte Platzverhältnisse in Großraumbüros.
Kommunikation
Auf Standortebene wenig Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Bereichen.
Auf globaler Ebene überhaupt keine Kommunikation zwischen den einzelen Bereichen oder Standorten.
Gleichberechtigung
Die Netzwerke funktionieren ausgezeichnet und lassen Personen ausserhalb dieser Schattenorganisation keine Chancen.
Frauen in verantwortlichen Positionen Fehlanzeige. Es werden weniger qualifizierte männliche Kollegen vorgezogen
Interessante Aufgaben
Interessante und verantwortungsvolle Aufgabeninhalte aus den lokalen Standorten werden in die globale Organisation verlagert und für hochqualifizierte Mitarbeiter vor Ort bleiben nur noch Hilfstätigkeiten.