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Jobcenter 
Ennepe-Ruhr
Bewertung

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Sinnentleertes Arbeiten mit Arbeitsmitteln von Gestern

2,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung in Schwelm gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Der Umgang mit und das Interesse an Mitarbeitern lässt zu wünschen übrig. Wenn jemand kündigt, tun alle traurig, aber im Vorfeld dafür zu sorgen, dass die Leute bleiben wollen, fällt niemandem ein.
Der gesamte Erfolg der Mission des Jobcenters, nämlich Menschen in Arbeit zu vermitteln, wird den Integrationscoaches aufgebürdet. Das ist auch die einzige Schraube, an der immer wieder versucht wird zu drehen. Meistens ausschließlich durch Erhöhung der Kontaktdichte. Das scheint das Allheilmittel zu sein. Wenn eine Maschine nicht funktioniert, immer nur an einer Schraube gedreht wird und sich nichts verbessert, war diese eine Schraube vielleicht nicht das Problem. Aber andere Wege werden nicht beschritten, auf die Einwände der Kollegen nicht gehört. Stattdessen wird der Arbeitsdruck immer weiter erhöht bis zur kompletten Sinnentleerung der eigentlichen Arbeit. Dass zahlreiche andere Faktoren eine Rolle dabei spielen, wie gut ein Integrationscoach arbeiten kann, wird nicht in Erwägung gezogen. Häufig gehen wichtige Informationen verloren oder werden gar nicht erst weitergegeben. Es kommen immer mehr Aufgaben hinzu, die "nebenbei" erledigt werden müssen. Die Wahrnehmung der Fürsorgepflicht sucht man vergebens.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen super.

Work-Life-Balance

"Familienfreundliche Verwaltung" und "Flexible Arbeitszeiten" sind Attribute, mit denen sich der EN-Kreis gerne schmückt. Bei festen Öffnungszeiten ist das überhaupt nicht umsetzbar. Familienfreundlich beinhaltet allerdings weder Seminare und Einarbeitungsschulungen in Teilzeit noch eine Aufweichung der starren Telearbeitsregelung (EIN FESTER Tag pro Woche!).

Kollegenzusammenhalt

Nur, so weit man selbst nicht in "Schusslinie" gerät.

Vorgesetztenverhalten

Personenabhängig. Generell gilt: Leitungspositionen werden nicht nach Kompetenz vergeben.

Arbeitsbedingungen

Höhenverstellbare Schreibtische gibt es nur, wenn man bereits schwere Schäden nachweisen kann. Und auch dann nur mit viel Bettelei und Hartnäckigkeit. Es sei denn, man arbeitet in der neuen Regionalstelle in Schwelm, da gibt es diese serienmäßig.
Im Sommer wird es in den Büros unterträglich heiß, im Winter fällt gerne mal die Heizung aus. Abhilfe dauert meistens einige Tage. Außer Ventilatoren stellt der AG keine Annehmlichkeiten zur Verfügung.
Die Telefonanlage fällt ständig aus, das Internet ist langsam, die Performance der Software ist unzumutbar.
Ausstattung für Telearbeit gibt es nicht. Weder ein Laptop noch Diensthandy. Wenn man Telearbeit wahrnehmen möchte, muss man Telfonate mit Leistungsbeziehenden mit dem privaten Telefon führen.

Kommunikation

Miserabel. Dienstbesprechungen könnten in 9 von 10 Fällen auch Emails sein. Wichtige Informationen werden häufig nicht weitergegeben, z.B. wurden bereits mehrfach Serienbriefe im Namen von Mitarbeitern zentral versendet, ohne diese darüber rechtzeitig in Kenntnis zu setzen. Die Rückfragen oder -meldungen der Leistungsbeziehenden gehen dann bei den unwissenden Mitarbeitern ein. Bonus: es wurden auch Verstorbene angeschrieben. Die Telefonate mit den aufgebrachten Hinterbliebenen bleiben im Gedächtnis. Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

Interessante Aufgaben

Muss man halt mögen.


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Karriere/Weiterbildung

Umgang mit älteren Kollegen

Gehalt/Benefits

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Anonym · Sieh, ob’s deinen Kolleg:innen auch so geht.