3 Bewertungen von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Ihr Unternehmen?
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3 Mitarbeiter:innen haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.
Interessanter Produktansatz auf dem Papier.
Extrem unfaire und intransparente Provisionsregelung, die erst ab 5.000,00 € Umsatz nach Kostenabzug greift. Umverteilung selbst akquirierter Agenturkunden an einen einzelnen Mitarbeiter bei gleichzeitiger Abspeisung der eigentlichen Macher mit lächerlichen 30,00 €, was eine rein interne Vorgabe war und in keinem Vertrag verankert ist. Toxisches Betriebsklima, Kundenklau im Team sowie eine harte Entlassungswelle des neu aufgebauten Vertriebsteams.
Einführung von fairen und transparenten Provisionsmodellen, ehrliche Wertschätzung der vertrieblichen Aufbauarbeit, Einhaltung vertraglicher Grundlagen ohne willkürliche interne Sonderregeln sowie der Verzicht auf das komplette Austauschen von aufgebauten Teams.
Anfangs schien die Motivation im Team noch hoch zu sein, kippte jedoch sehr schnell in ein stark toxisches und von Missgunst geprägtes Arbeitsklima. Da im CRM-System oft unsauber gearbeitet und nicht richtig geprüft wurde, kam es wiederholt vor, dass Kollegen sich gegenseitig kontaktiert oder bereits bearbeitete Kunden streitig gemacht haben. Ein echtes Wir-Gefühl gab es nicht.
Nach außen präsentiert sich das Unternehmen als moderner Arbeitgeber, die Realität im Arbeitsalltag und die hohe Fluktuation sprechen jedoch eine ganz andere Sprache.
Der Leistungsdruck war hoch, während Zielvorgaben durch interne Verschiebungen von Kunden und umsatzrelevante Vorgaben extrem erschwert wurden.
Perspektiven sind gleich Null. Es handelt sich um ein System, in dem Vertriebler gezielt für den schnellen Aufbau reingeholt werden. Sobald die Strukturen stehen oder Gewinne maximiert werden sollen, wird die Mannschaft komplett ausgetauscht. Von nachhaltiger Personalentwicklung oder Karriereförderung kann hier keine Rede sein.
Das Fixgehalt als Account Manager liegt bei überschaubaren 3.000,00 € brutto. Das Provisionsmodell ist extrem arbeitnehmerunfreundlich und intransparent gestaltet. Eine Provision von 20 % greift erst nach Abzug des Fixgehalts und aller anfallenden Kosten ab einem Schwellenwert von 5.000,00 € Monatsumsatz. Das bedeutet de facto, dass man erst einmal massiv Vorleistung erbringen muss, bevor überhaupt ein Cent Provision fließt. Noch schlimmer ist Folgendes: Selbst akquirierte Agenturkunden, deren Bedarf und Kaufabsicht bereits feststanden, mussten an eine bestimmte Person für Agenturkunden übergeben werden. Man selbst wurde dafür intern durch eine willkürliche Vorgabe der Geschäftsführung mit lächerlichen 30,00 € Pauschale abgespeist. Diese Regelung ist mit keinem Wort im Arbeitsvertrag oder in der Zusatzvereinbarung zu finden. Währenddessen erfüllte dieser eine Kollege durch die Vorarbeit der Account Manager mühelos sein Monats-Soll und sicherte sich die dicken Provisionen. Übrigens für die ersten ca. 20 Agenturkunden gab es keinen einzigen Cent!
Keine besonderen positiven oder negativen Initiativen erkennbar.
Unter den Account Managern war der Zusammenhalt leider minimal. Durch den enormen Druck und das intransparente System herrschte ein permanenter, ungesunder Konkurrenzkampf. Man gönnte sich gegenseitig den Erfolg nicht, was durch mangelnde Kontrollmechanismen und unklare Zuständigkeiten im CRM-System noch verstärkt wurde.
Im Arbeitsalltag gab es bezüglich des Alters keine auffälligen Besonderheiten.
Die Führung durch die Geschäftsführung ist unstrukturiert und kurzsichtig. Das Unternehmen hat im Jahr 2024 die ersten Account Manager eingestellt, um den Vertrieb aufzubauen. Nachdem die Arbeit getan und Erfolge erzielt waren, wurden im Rahmen einer harten Kündigungswelle sämtliche Account Manager entlassen. Zudem wirkte es unprofessionell, dass teils fachfremde Personen ohne operative Vertriebserfahrung meinten, Verkaufsanweisungen erteilen zu müssen.
Aufgrund mangelhafter Prozesse, unklarer Abgrenzungen bei Kundenübergaben und fachfremder Einmischung in Vertriebsabläufe war das Arbeiten oft frustrierend.
Sehr unstrukturiert und intransparent. Wichtige Regeln bezüglich der Zuordnung von Kunden sowie der Verteilung von Provisionen wurden nicht offen kommuniziert, sondern nach Belieben festgelegt.
Eine faire Behandlung aller Mitarbeiter war nicht gegeben. Es gab eine deutliche Bevorzugung einzelner Personen bei der Vergabe von lukrativen Kundenkontakten und Provisionen.
Der eigentliche Produktansatz war vertrieblich durchaus interessant und bot Potenzial.
Sehr motiviertes Team. Es wird ständig was neues entwickelt. Es wird immer auf Ideen eingegangen.