1 Bewertung von Mitarbeiter:innenkununu Prüfprozess
kununu Prüfprozess
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Die Ausstattung und Sauberkeit der Werkstatt sowie des Arbeitsplatzes sind sehr gut.
Es werden Rabatte beim Kauf vieler Produkte und Services gewährt.
Die Gesellen der Uhrmacherwerkstatt bilden ein tolles Kollegium ab.
Kein zuverlässiges System der Arbeitszeiterfassung.
Es wurden häufig politische Standpunkte thematisiert, die am Arbeitsplatz nichts verloren haben und marginalisierte Gruppen eindeutig anfeindeten. Als Angehöriger einer Minderheit würde ich mich hier sehr unwohl fühlen, da von den Führungskräften bzw Uhrmachermeistern nie ehrliche Weltoffenheit gelebt wird.
Der AG sollte sich einen fairen Umgang mit seinen Angestellten aneignen und anfangen Personalentscheidungen aufgrund der Leistung des AN und nicht persönlicher Befindlichkeiten zu treffen.
Diskurse mit den Meistern der Werkstatt gestalten sich schwierig und finden selten auf Augenhöhe statt.
Der Arbeitgeber setzt voraus, dass der Arbeitnehmer früher als vereinbart am Arbeitsplatz erscheint, ohne dies vergüten oder als Überstunde gutschreiben zu wollen. Mehrarbeit bzw Überstunden von bis zu zwei Stunden pro Monat werden nicht angerechnet, um ausbezahlt oder abgefeiert werden zu können. Es gibt kein unabhängiges System der Arbeitszeiterfassung, das den Arbeitgeber kontrolliert und ihn daran hindern könnte, den Arbeitnehmer gezielt zu prellen.
Das scheint der Arbeitgeber bewusst auszunutzen. Mir wurde in der Probezeit gekündigt, weil ich nicht bereit war, meine Arbeit jeden Tag fünf Minuten früher aufzunehmen und pro Woche 25 Minuten mehr zu arbeiten, ohne dies gutgeschrieben oder ausgeglichen zu bekommen. Dass ich jeden Tag pünktlich war spielte für den AG keine Rolle, da man unentgeltliche Mehrarbeit in der Firma Böhnlein als notwendiges Engagement ansieht und diese seit jeher und von allen erwartet wird.
Der Lohn wird immer pünktlich überwiesen. Das Gehalt wurde vom AG zunächst sehr niedrig angesetzt, konnte während des Bewerbungsgesprächs aber verhandelt werden.
Die Ausbilder sind fachlich gut und können ordentlich erklären. Persönlich kann man angenehm mit ihnen auskommen, solange man Gesprächsthemen wie Politik und Gesellschaft meidet.
Die Ausbildung bereitete mir inhaltlich großen Spass. Aufgrund der Vorgesetzten ging man aber oft nur ungern auf die Arbeit.
Die Aufgaben variieren in einem gesunden Maße und sind keinesfalls monoton.
Der Umgang ist in der Regel respektvoll. Gelegentlich werden respektlose Äußerungen getätigt, die sich aufgrund eines Hierarchiegefälles nicht wie Spaß sondern Erniedrigung anfühlen.