Gut am Arbeitgeber finde ich
Die freie Arbeitsweise und die Parkplätze.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Den Umgang mit den Mitarbeitern, das Gehalt, fachfremde Aufgaben, Verstöße gegen das Arbeitsrecht und den Arbeitsschutz, die Arbeitszeiten, den Umgang mit Mitarbeitern, die Fehlerkultur sowie die fehlende Verantwortungsübernahme der Chefs.
Verbesserungsvorschläge
Man sollte das gesamte Konzept überdenken. Ist das Unternehmen weiterhin wirtschaftlich wettbewerbsfähig, wenn keine Fachkräfte vorhanden sind und die Ausbildungen mangelhaft durchgeführt werden?
Die Zeiten haben sich geändert. In Zeiten des Fachkräftemangels kann man nicht schlecht mit Mitarbeitern umgehen. Man sollte Anreize schaffen, für dieses Unternehmen zu arbeiten. Außerdem sollte stärker in gutes und ausgebildetes Personal investiert werden.
Auch beim Thema Respekt ist ein Umdenken notwendig. Man sollte eine unterstützende Führungskraft und keinen kommandierenden Boss erwarten können.
Arbeitsatmosphäre
Die unangenehme Spannung, ständig unter der Kontrolle der Chefs zu stehen und den hohen Erwartungen gerecht werden zu müssen, erklärt diese Bewertung. Zudem steht ein Industriedrucker in den Büroräumen. Meines Wissens müsste hierfür ein separater Raum vorhanden sein.
Karrierechancen
Weiterbildungen und berufliche Weiterentwicklung sind hier nicht möglich. Zudem macht sich dieser Arbeitgeber nicht gut im Lebenslauf.
Arbeitszeiten
Es gibt weder ein Zeiterfassungssystem noch einen fairen Ausgleich für Überstunden. Vertraglich orientiert man sich hier am Höchstsatz. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass Überstunden nicht vergütet werden.
Ausbildungsvergütung
Hier orientiert man sich an der untersten Gehaltsgrenze. Man darf erwarten, dass man zu den Geringverdienern gehört.
Die Ausbilder
Wenn ein Ausbilder vorhanden ist, dann nur auf dem Papier. Die Azubis sind angehalten, sich den Stoff selbst beizubringen. Rahmenlehrpläne sind hier so wertvoll wie Toilettenpapier.
Spaßfaktor
Allgemein ist der Beruf an sich bereits sehr cool. Die Arbeit lässt sich relativ frei gestalten. Man ist offen für kreative Ideen und eigene Beiträge.
Aufgaben/Tätigkeiten
Es handelt sich um einen sehr kleinen Betrieb. Hier wird erwartet, dass man in allen Bereichen mit anpackt. Daher kommt es häufig vor, dass Azubis Aufgaben übernehmen, beispielsweise als Empfangskomitee, in der Bedienung, als Umzugshelfer, an der Kundenhotline, als IT-Dienstleister oder als Messebauer.
Beim Kommissionieren werden teilweise giftige Dämpfe eingeatmet. Den Mitarbeitern werden außerdem Küchendienste übertragen, obwohl die Chefs die Einzigen sind, die die Küche nutzen.
Variation
Diesen Punkt kann man loben: Selten gleicht ein Tag dem anderen. Drama ist jedoch immer vorhanden.
Respekt
Dieser Punkt ist wahrscheinlich mit Abstand der schlimmste. Unter den Mitarbeitern ist der gegenseitige Respekt sehr hoch. Allerdings ist der Umgang der Chefebene, genauer gesagt der Cheffamilie, mit den Mitarbeitern entwürdigend.
Mitarbeiter werden hier weniger als Menschen angesehen und als minderwertig behandelt. Teilweise wird versucht, die Mitarbeiter gegeneinander aufzuhetzen. Zudem wird in die Privatsphäre der Mitarbeiter eingegriffen, indem man heimlich ihre Postfächer durchsucht.
Mitarbeitern wird außerdem damit gedroht, beim Verlassen des Unternehmens durch üble Nachrede bei anderen Firmen dafür zu sorgen, dass sie arbeitslos bleiben.