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KCS 
Medical 
GmbH
Bewertung

Nicht zu empfehlen! Keine gute Firma

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2025 bei KCS Medical GmbH in Essen gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Bereits Ende April habe ich mit der Firma eine Aufhebungsvereinbarung geschlossen, in der mir eine Abfindung in Höhe von 1.000 € brutto zugesichert wurde. Diese sollte laut Vereinbarung zusammen mit meinem letzten Gehalt ausgezahlt werden.

Da das Gehalt bei KCS immer Mitte des Folgemonats gezahlt wurde, hätte die Auszahlung im Juni erfolgen müssen. Mein Gehalt für Mai habe ich im Juni auch ordnungsgemäß erhalten – die Abfindung allerdings nicht.

Auf meine Nachfrage hin teilte mir die zuständige Person in der Niederlassung Essen mit, dass die Zahlung aufgrund eines internen Fehlers untergegangen sei. Man versprach mir, dass die Abfindung in diesem Monat (also im Juli) noch überwiesen werde.

Nun habe ich am 17.7. erfahren , dass die Firma sich im Insolvenzverfahren befindet. Die Abfindung wurde bislang nicht gezahlt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre war eher angespannt und unpersönlich. Man hatte oft das Gefühl, nur eine Nummer zu sein. Es fehlte an Wertschätzung und echtem Interesse seitens der Disponenten oder Vorgesetzten. Lob oder Anerkennung gab es so gut wie nie, stattdessen häufig Unklarheit und Unsicherheit. Gerade wenn man auf Rückhalt angewiesen war, fühlte man sich allein gelassen oder sie reagierten verspätet.

Kommunikation

Schlechte Kommunikation. Ich hatte selten Kontakt mit den Niederlassungsleiterinnen. Nur wenn ich Aufträge bekommen habe, oder wenn wir Anliegen im Bezug mit dem Dienstplan hatten. Manchmal habe ich Gefühl, mit Ihnen kann man nichts diskutieren, weil sie immer Recht hatten— auch wenn sie es nicht; am Ende hatte ich oft schlechtes Gewissen oder Schuldgefühl. Aber wenn man alles machte, was sie wollte, dann ist man der Beste. Ein anderes Beispiel: sie rief an, teilte evtl heute hätte ich ND und sie sagten mir noch mal Bescheid. Ich habe gewartet bis 15:30 Uhr keine Rückmeldung, und als ich fragte kam die Antwortet dass die noch keine Bestätigung von Kunden hatten und dann evtl doch frei. Ich muss meistens hinterher rennen, damit ich Rückmeldung bekam. Solches Beispiel passierte nicht einmal sondern mehrfach. Ich war ständig unsicher, ich konnte mein Privatsleben nicht einplanen.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance war extrem schlecht, weil man ständig in Bereitschaft war – ohne feste Planung. Einsätze wurden oft am selben Tag kurzfristig mitgeteilt, was jede private Planung unmöglich machte. Obwohl ich kaum Einsätze hatte, wurde mir ein Nebenjob bei einem anderen Arbeitgeber verboten, mit der Begründung, ich müsse ständig flexibel abrufbar sein.

Ich habe mit der Niederlassung vereinbart nach über 6 Mon so lief, dass ich langsam unzufrieden war und hatte kein Privatsleben mehr durch die Einschränkung. Wir haben vereinbart, dass ich für spontanen Spätdienst nur noch bis 10 Uhr annehmen werde und für ND bis 15 Uhr. Anfangs war nicht immer geklappt, ich musste sie paar Male daran erinnern.

Vorgesetztenverhalten

Das Verhalten der Niederlassungsleiterinnen war für mich enttäuschend und unprofessionell. Einmal wurde mir am Vormittag ein Einsatz per E-Mail um 9:59 Uhr geschickt – ohne Anruf, ohne Vorwarnung. Ich hatte bis dahin gewartet und nichts gehört, also ging ich davon aus, dass ich wie an vielen Tagen keinen Einsatz habe. Dann kam plötzlich gegen 11:46 Uhr der Anruf: “Du hast den Einsatz nicht bestätigt?” – ich war ehrlich schockiert. Ich hätte den Einsatz gar nicht mehr rechtzeitig antreten können, trotzdem wurde versucht, mich unter Druck zu setzen, mit Ausreden gegenüber dem Kunden. Mir wurde sogar gesagt, ich solle zu spät kommen und man würde dem Kunden einfach “etwas vom Verkehr erzählen”. Für mich war das nicht akzeptabel – weder inhaltlich noch menschlich. Als ich den Einsatz dann abgelehnt habe, wurde mir als “Strafe” ein Wunschfrei gestrichen und dieser Tag als regulärer Freizeittag eingetragen. So etwas ist nicht nur unfair, sondern respektlos.

Interessante Aufgaben

Durch verschiedenen Fachrichtungen, in dem man eingesetzt ist.

Gleichberechtigung

Auch bei kleinen Dingen wie Aufmerksamkeiten oder Geschenken wurde nicht fair behandelt. Einige Kolleg:innen bekamen z. B. Geschenktüten oder Kleinigkeiten, andere – wie ich – gar nichts. Das wirkt willkürlich und nicht nachvollziehbar, vor allem wenn man erfährt, dass andere Kolleg:innen ähnliche Leistungen erbracht haben.
In Gesprächen mit ehemaligen Mitarbeitenden habe ich festgestellt, dass viele ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Das Gefühl, nicht gleich behandelt zu werden, hat bei mir stark zur Unzufriedenheit beigetragen.

Arbeitsbedingungen

SCHLECHT

Gehalt/Benefits

Stundenlohn ist ok. Ich war in anderer Niederlassung von KCS before ich zur Niederlassung Essen gewechselt habe wegen Umzug. Bei der vorherigen Niederlassung hatte ich höheres Stdlohn. Das Problem ist, da ich wenig Einsätze in Niederlassung Essen bekommen habe, kriege ich auch sehr wenig oder gar nicht Zuschläge. Am Ende hatte ich wenig Netto, weil ich nur volles Grundgehalt bekommen habe.

Image

SCHLECHT. Ich habe Kontakt mit den anderen Ex Mitarbeitern, wir haben dasselbe Meinung.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt nur online CNE Weiterbildung.

Ich durfte kein Nebenjob machen


Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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